Das Körperbewusstsein sieht und ICH sehe dass es sieht.

Heute Nacht gab es wieder eine Verschiebung. Diesmal war gleichzeitig mit dem normalen Bewusstsein ein übergeordnetes Bewusstsein vorhanden, von dem aus gleichzeitig gesehen wurde.

Das übergeordnete Bewusstsein enthält das normale Körperbewusstsein, wie ein großer Raum eine kleine Seifenblase (neben anderen). Aus dieser Perspektive wurde gesehen, dass das Körperbewusstsein tiefer liegt, wie in einer “Senke” und dass jede mentale Bewegung darin es ein wenig “dunkler” und “undurchsichtiger” machte – bzw. “Aufmerksamkeits-anziehender“. Versuchsweises Denken ergab, dass das Körper-Bewusstsein nahezu undurchsichtig wurde und sich komplett in sich selbst zurück zog. Wohingegen bei vollkommener innerer Stille und Regungslosigkeit das Körperbewusstsein nahezu transparent war und automatisch zur Erkennung des Überbewusstseins als raumartiges DAS führt.

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Die Natur des Bewusstseins ist Stille, Leere und Nicht-Denken

[…] Vimukti Bodhisattva wandte sich an den Buddha: “Herr! Wenn ein Lebewesen der Nicht-Schöpfung (gedanklicher Objekte) treu bleibt, würde dies bedeuten, dass die Nicht-Schöpfung der Dharmas erkannt wurde?”

Der Buddha antwortete: “Indem er absichtlich in der Nicht-Schöpfung bleibt, würde er tatsächlich etwas erschaffen. Warum? Nur wenn man sich nicht an der Nicht-Schöpfung fest hält, ist das die wahre Nicht-Schöpfung.

Bodhisattva, sich an der Nicht-Schöpfung fest zu halten, schafft (aktiviert) [den Verstand], um die Schöpfung auszulöschen! Wenn sowohl die Schöpfung als auch das Aussterben ausgelöscht werden, kann die Schöpfung nicht stattfinden und der Verstand (mind) wird leer und ruhig sein, ohne irgendeinen Aufenthaltsort. Nur ein wahrer nicht-bleibender Verstand ist nicht-erschaffend.

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Pointing out innate Mind-Essence

Das Folgende ist eine Pointing-out-Instruction aus dem Buch “Clarifying the Natural State – A Principal Guidance Manual for Mahamudra“. Absolut klar und eindeutig ausgedrückt, besser geht es nicht! Das PDF-Buch ist unten verlinkt.


S.40: Let your mind be as it naturally is without trying to correct it. Now, isn’t it true that all your thoughts, both subtle and gross, subside in themselves? Rest evenly and look to see if this mind doesn’t remain calm in its own natural state.

The master lets the disciple look.
That’s called shamatha.

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Stop conceptual Thought

“Only know your own mind. Cut off thinking… When thoughts do not arise, this is bodhi.” -Huang-Po

“When the mind does not arise, everything is flawless.” -Joshu

“No-mind truly is practicing the Path. How can you even speak of what is obtained and unobtainable? When you even slightly give rise to a single thought, then there are phenomena. If there is not one thought, then the phenomena are forgotten and this false mind self-extinguishes. It will not again be able to seek.” -Huang-Po

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Sich gedanklich einzulassen ist Leiden

Bankei: Auch wenn Ihre zuvor tief verwurzelten schlechten Gewohnheiten dazu führen sollten, dass Sie sich an Dinge binden, die Ihnen in den Weg kommen, so dass vorübergehend Gedanken auftauchen, wird der Mann, der in seinem Glauben sicher ist, diese Gedanken weder binden noch ablehnen, denn er weiß: “Im Handumdrehen kehre ich leicht zur Buddhaschaft des Ungeborenen zurück!

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Zwei Arten von Stille – Update

Es gibt drei grundsätzliche Zustände des Bewusstseins:

  • +1 Überaktiv: Unruhe, zwanghafte Gedanken/Aktionen, verspannt, ständige Aktion
  • 0 Neutral:      Stille, Frieden, frei fließend, aufmerksam, bereit zur Aktion. (Mushin)
  • -1 Inaktiv:      schläfrig, schlaff, eingelullt, unkonzentriert, passiv und nicht bereit zur Aktion.

Daraus ergeben sich zwei grundsätzliche Arten von Stille:

  1. Eine hellwache, aufmerksame, “knackige” Stille – das ist die korrekte Art.
  2. Eine dumpfe, schläfrige, schlaffe Stille – das ist die falsche Art.

Die Stille ist in beiden Fällen die gleiche – aber die zweite Art ist kontaminiert mit Schlaf, Schläfrigkeit und Unwille zur Aktion. Wenn bemerkt wird, dass die schläfrige Stille da ist, dann kann ein einfaches Mittel helfen, um die Schläfrigkeit zu vertreiben und die hellwache Stille zu aktivieren: Sich selbst zu erschrecken. Man stößt dabei einen kurzen, scharfen Schrei aus, wie einen Kampfschrei beim Kampfsport, was den Körper sofort in Alarmbereitschaft versetzt. In Situationen, wo das nicht möglich ist, hilft oft auch eine schnelle Bewegung, zB eine kurze, ruckartige Drehbewegung des Kopfes.

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Geistige Hygiene

Die meisten Menschen tun alles dafür, sich körperlich fit zu halten oder zumindest fit und gut auszusehen. Gerade bei Frauen ist das extrem – die schminken sich, als wären sie hässlich und müssten sich verstecken. Aber für die mentale Fitness und Hygiene wird in der Regel nichts getan. Dabei ist es genau diese mentale Fitness und das Reinhalten des mentalen Bereiches, was für das wirkliche Wohlergehen sorgt.

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Wenn unerwünschte Gedanken kommen

Wenn unerwünschte Gedanken kommen, schenke ihnen nicht mehr Aufmerksamkeit als den Worten eines Idioten.” [Theresa von Avila]

Ich folgte einfach der Anweisung meines Lehrers, den Geist auf das reine Sein zu konzentrieren, auf das Gefühl “Ich Bin”, und dabei zu bleiben. Ich saß stundenlang und fühlte nur “Ich Bin” und bald wurden Frieden und Freude und eine tiefe allumfassende Liebe zu meinem normalen Zustand. Darin verschwand alles – ich selbst, mein Guru, das Leben, das ich lebte, die Welt um mich herum. Es blieb nur Frieden, eine unergründliche Stille.“ [Nisargadatta Maharaj]

Prior to Consciosness (PDF) von Nisargadatta Maharaj

Alles ist verbunden und vibriert

The Science of Vibes shows how everything is connected

Diesen Artikel von 12/2018 habe ich gerade gefunden und er zeigt sehr schön, dass mittlerweile sogar “Denker” dahin kommen, intellektuell zu verstehen, was Bewusstsein ist und wie alles miteinander verbunden ist. Intellektuell zu verstehen bedeutet natürlich nicht, Bewusstsein und Vibrationen innerlich fühlen zu können oder sehen zu können, wie alles verbunden ist.


Auszug: Hunt und Schooler vermuten, dass jedes physische Objekt, auch Sie, vibriert und oszilliert. Je synchroner diese Schwingungen sind, desto komplexer ist unsere Verbindung mit der Welt um uns herum und desto ausgefeilter ist unser Bewusstsein. Die von ihnen vorgestellte “Resonanz-Theorie des Bewusstseins” besagt, dass synchronisierte Schwingungen nicht nur für das menschliche Bewusstsein, sondern für die gesamte physische Realität von zentraler Bedeutung sind.

“Alle Dinge in unserem Universum sind ständig in Bewegung und vibrieren”, schreibt Hunt. „Sogar Objekte, die stationär erscheinen, vibrieren, schwingen und resonieren bei verschiedenen Frequenzen. Resonanz ist eine Art von Bewegung, die durch Oszillation zwischen zwei Zuständen gekennzeichnet ist (Sinuswelle).

Letztendlich ist jede Materie nur eine Schwingung verschiedener zugrunde liegender Felder: Jedes Teilchen ist tatsächlich ein Feld. Das Universum ist voll von Feldern, und was wir als Teilchen betrachten, sind nur Anregungen dieser Felder, wie Wellen in einem Ozean. Ein Elektron ist zum Beispiel nur eine Anregung eines Elektronenfeldes…

“Wenn verschiedene schwingende Dinge eine Zeit lang nahe beieinander liegen, beginnen sie synchron zu schwingen. Das gilt für Neuronen im Gehirn, Glühwürmchen sammeln, den Mond und die Erde und vieles mehr. Dieses Phänomen wird als “spontane Selbstorganisation” bezeichnet. Die Synchronisation ist eine Art physische Kommunikation zwischen Entitäten. Auszug-Ende


Das ist keine “physische Kommunikation” zwischen “Entitäten“, sondern eine geistig/energetische Kommunikation zwischen lokalisierten Bewusstseins-Punkten, die hochgradig vernetzt sind. Was da vibriert, ist das Bewusstsein selbst, das sich ständig dynamisch ein- und aus-formt. Das ist ununterbrochene dynamische Schöpfung. Der “Urknall” war nicht vor Milliarden Jahren – er geschieht millionenmal pro Sekunde. Wie ein Laser, der eine Werbung dynamisch auf eine Leinwand “schreibt”. Wird der Laser ausgeschaltet, verschwindet die Werbeschrift sofort.

Das scheinen sie noch nicht wirklich zu begreifen, weil sie es nicht sehen können. Sie begreifen nicht, dass sie lebendiges Leben beobachten – weil sie sich mit Hilfe ihres “sprechenden Linkshirns” vorwärts tasten. Aber immerhin – es geht eindeutig in die richtige Richtung. Gestern war die Erde eine Scheibe, heute ist sie eine Kugel und morgen eine dynamische Erscheinung im Bewusstsein.

Hier kann es erst dann einen großen Sprung vorwärts gehen, wenn erfahrene Physiker beginnen, ihr Bewusstsein und das darin enthaltene Universum selbst zu untersuchen. Dann erst können sie ihre Berechnungen mit dem abgleichen, was sie direkt sehen.

Der einzig lohnenswerte Kampf

Der einzig lohnenswerte Kampf ist der für das Wachbleiben und gegen das erneute Einschlafen. Am Anfang mag es sehr schwer sein, wach zu bleiben aber da gibt es wirklich gute, erprobte “Wachbleibemittel“, wie das bewusste, tiefe Atmen, das Zen-Sitzen oder auch das Hören auf den inneren Ton. Früher wurde hier zum Beispiel die “Doppelpfeilmethode” von Gurdijeff benutzt – aber das hat nie wirklich geholfen – weil ein Anker gefehlt hat, an den ich mich heften konnte.

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