Absolute Einfachheit

Das, was immer da ist, ist so dermaßen einfach und banal, dass man es ohne Hinweise praktisch nicht bemerkt. Der einfache Geist, so wie jeder ihn ganz direkt in sich erfahren kann, IST das EINE BEWUSSTSEIN – aber die Leute schauen wie gebannt auf die Bewegungen, anstatt auf die Stille des leeren Bewusstseins, in der die Bewegungen erscheinen und vergehen.

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Erscheinungen in Leerheit

Wahrnehmung von Objekten ist ein Gefühl, wie ein nulldimensionaler leerer Punkt zu sein, eine undifferenzierte Leerheit, eine Nichtsheit, ein staubfreier Spiegel, ein reines Potential für jegliche Erscheinung – in dem alles erscheint.

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Das Geheimnis

Ruwenda: Das Geheimnis

…Aufgelöst ist diese Form
in Dies aus was es
aufgetaucht
Regenbogen jubeln still
und vielleicht
ihr Leuchten
fällt strahlend glitzernd
in des jungen Adlers Auge
der träumend in dem
Käfig sitzend
glaubt nur eine Taube zu sein
um aus dem Traum
endlich
zu erwachen
und für immer frei zu fliegen
wie ein Stern der Ewigkeit

Selbsterkenntnis-Gruppe – Update

Gurdijeff hat, soweit ich weiß, keinen einzigen “Erleuchteten” hervorgebracht – nur einen Bücherschreiber, namens Ouspensky. Und derjenige, auf den sich hier bezogen wird, hat seine eigene Erfahrung auch völlig alleine, am Ufer der Isar gemacht – kurz nachdem die vorher bestandene Gruppe zerstört wurde. Also ist davon auszugehen, dass es die Zerstörung der Gruppe war, dass es die “davon schwimmenden Felle” des “kleinen Ich“, xyz, waren, die den auslösenden Schock erzeugten.

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Reden darüber, statt es zu sein

Für einen selbst bringt es gar nichts, über die Natur der Existenz zu reden. Das Einzige, was wirklich zählt, ist, jederzeit diese Natur zu SEIN. Wenn man diese Natur bewusst IST, dann sieht man, dass es darin nichts gibt. Da gibt es weder einen Sucher, noch etwas zu Findendes, da ist einfach nur Nichts und das ist noch zuviel gesagt. Es ist so etwas, wie Nicht-Existenz und Existenz zur gleichen Zeit. Es ist paradox und daher nicht erklärbar. Jeder IST das aber die meisten sind sich dessen nicht bewusst und DAS ist die Ursache aller Probleme.

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Ankerpunkt suchen

Vor einigen Jahren musste ich auf bittere Art lernen, dass es nicht dauerhaft möglich ist, das Denken anzuhalten. Trotzdem eine sehr potente Methode verwendet wurde (Hören auf den inneren Ton), gelang es nicht. Aber das Scheitern und das Eingeständnis, dass “ich” es selbst unter Aufbietung aller Kräfte nicht schaffte, das Denken dauerhaft anzuhalten, führte einige Tage später zu einer Reihe von tiefen Erfahrungen, die das Denken dauerhaft ausschalteten.

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Falsche Richtung

Angenommen, jemand ist bei seinem Nachbarn, einige Meter entfernt von seinem Haus. Er will nach Hause und weiß, dass er dazu immer geradeaus laufen muss. Beim Losgehen ist er aber in Gedanken und verwechselt die Richtung. Er läuft immer geradeaus, kommt aber erst nach vierzigtausend Kilometern zuhause an. Das nennt sich Umweg, resultierend aus der falschen Richtung.

Die einzig richtige Richtung, bezogen auf das Bewusstsein, ist, relativ gesehen, nach innen. Außen, wird einer auch nach vierzigtausend Kilometern noch nicht angekommen sein und auch nicht nach vierzigtausend Lichtjahren oder wenn er das gesamte Universum umrundet. Er hätte nur nach innen schauen müssen, in die Lücken zwischen den Gedanken und er wäre nach diesem distanzlosen Schritt bereits am Ziel gewesen.

Gut, ganz stimmt das nicht – am Ziel ist einer erst dann, wenn da keiner mehr ist. Aber es gibt keinen besseren Ort, um darin zu verweilen, bis das eintritt.

Fluchtursache: Angst

Ich habe mich jahrelang gefragt, warum jemand, der zehn Jahre vor mir bereits am Ziel war, der den größten Schatz fand, den ein Mensch überhaupt finden kann, nämlich sein ursächliches Selbst (ICH), es zulassen konnte, dass das Ego wieder die Kontrolle übernimmt. Gerade, in der Badewanne, kam mir die “Erleuchtung“. Das ist eine Flucht vor der Auflösung des Egos und die Ursache ist eindeutig Angst und evtl. auch Lebensgier. Das erklärt alles.

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