Meister und Bücher

Viele Menschen, die spirituell “angehaucht” sind, versuchen, über Bücher und andere Menschen, genannt “Mentor“, “Lehrer” oder “Meister” schneller und ggf. auch einfacher “vorwärts” zu kommen. Das war über lange Zeiträume auch hier so. Aber das ist eine Falle, denn, worauf es ankommt, ist das Buch “des sich hier entfaltenden Lebens” zu lesen und zu begreifen.

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“Die Menschheit” ist ein Ausdruck des Lebens

Wer das versteht, sollte auch begreifen, dass ALLE Irrungen und Wirrungen der sogenannten “Menschheit“, was eigentlich “Seinsheit” oder “Lebensaudsruck” heißen sollte, ausschließlich durch den “Willen” des einzig Existierenden so sind, wie sie sind. Sie sind also kein Fehler, sondern Absicht! Und selbst dann, wenn es kein expliziter Wille wäre, sondern reiner Zufall, so ist das Geschehen doch nur ein abhängiges Produkt und daher nicht auf dieser Ebene beeinflussbar – und kann damit niemals von den Erscheinungen verursacht sein.

Es ist wie ein Film, den das Leben erzeugt und im Film als die scheinbaren Verursacher, Denkenden und Handelnden – die “guten” UND die “bösen” Kinohelden auf der Filmleinwand – auftritt und das gleichzeitig beobachtet.

Selbst-Unterhaltung: “ICH habe Langeweile, schon wieder sind 24 Stunden (24 Milliarden Äonen) vergangen und nichts ist passiert. Vielleicht sollte ICH mir wieder einmal eine interessante Welt erdenken, in der es knirscht, kracht und explodiert – und dazwischen werden Kinder geboren, damit sich diese ‘Welt’ auch selbst erhält: ‘Seid furchtbar und mehret euch’…”

Und im “Handumdrehen” ist diese erdachte Welt “da“… Wo und wie? Als virtueller, gedanklicher, informeller Inhalt IN DEM. Und DAS kann sowohl ein hochintelligentes geistiges Feld, als auch der Hauptspeicher eines Supercomputers sein! Was DAS wirklich ist, werden “wir“, die Inhalte, niemals wissen, denn die “Inhalte” kommen nie aus dem Behälter, dem Beinhaltenden, heraus. Und letztlich ist es auch vollkommen egal, ob der Strom durch geistige Synapsen fließt und dort Eindrücke (“wir”) bewirkt oder durch andersartige Schaltkreise.

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Die eigene Intuition

Das Wissen, dass ICH das ALLES BIN, war früher verbal mitgeteiltes Geheimwissen. Darum erschien es auch selten oder gar nicht in den Lehrtexten.

Außerdem darf nicht vergessen werden, dass die Gesellschaft immer die Tendenz hat, für sie gefährliches Wissen in ungefährliches umzuwandeln. Das geschieht oft sogar unwissentlich, indem Menschen, die dieses intuitive Wissen nicht haben (normale Wissenschaftler), solche Texte übersetzen und damit unbrauchbar machen.

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Quälerei, Grausamkeit und Brutalität

sind ganz einfach die nach außen gerichteten Projektionen, dieser nach innen gerichteten Kräfte. In den westlichen Zivilisationen hasst sich beinahe jeder selbst und dieser Selbsthass und diese Selbstvernichtung sucht sich dann ein Ventil im Außen und richtet sich im Konsens mit den anderen Selbsthassern möglichst auf Menschen, die anders sind, als der Durchschnitt.

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Sei dein eigener Meister

Vor einigen Tagen kam eine Mail von jemandem, der hier in der Nähe wohnt. Er wollte Kontakt mit mir aufnehmen und evtl. auch mit mir persönlich sprechen, nicht über das Telefon. Ich habe ihm schon geantwortet, möchte aber öffentlich noch näher darauf eingehen.

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Pflaumen entkernen

Gerade wurde in etwa einer Stunde eine große Schüssel voller Pflaumen entkernt, die direkt frisch vom eigenen Baum gepflückt wurden. Dabei kommt eine ruhige Klarheit auf, die unfehlbar den eigenen geistigen Zustand enttarnt.

Diese Klarheit ist sonst auch da, fällt aber nicht so auf, wenn das Leben geschäftig ist. Beim Programmieren wird zwar nicht planend gedacht aber es ist immer eine hochgradige Wachheit da, die permanent den Programmcode gefühlsmäßig analysiert. Anders kann ich das nicht sagen. Der Code erscheint, wird gewahrt und Fehler werden gesehen oder nicht – und zwar nichtverbal.

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Stabilität ist eine Tatsache – Update

Instabilität in der Mehrheit aber auch.

Geistige Stabilität und Stille im Moment kommt nicht nur bei den “Berühmtheiten” zB Ramana Maharshi vor, sondern kann potentiell bei jedem Punkt auftreten. Letztendlich ist Stabilität der natürliche Zustand – also Gesundheit und Instabilität ist einfach eine Abnormität, eine Krankheit.

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Leben lebt sich selbst

Der Unterschied zwischen einem “normalen” Menschen und einem, der sieht, was ist, besteht daraus, dass der Erste nicht sieht was ist, sondern was “er” darüber denkt – und der Andere sieht einfach nur das, was ist und zwar genau so, wie es ist.

Leben ist nichts anderes, als ein anonymer Strom von Ereignissen, der sich selbst an jedem Punkt gewahrt – oder auch: die sich selbst gewahren.

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Mitfließen, statt sich am Ufer herumzudrücken

Aus eigener Erfahrung kann hier gesagt werden, dass es eigentlich total einfach, ist, mit dem Leben zurecht zu kommen und Freude zu empfinden: Man halte sich immer schön im mittleren Bereich der Strömung, statt sich an den Felsen und dem Gestrüpp der Uferzone zu verletzen. Wenn Leben tatsächlich so geschehen kann, dann wird es nur minimale Verletzungen geben – nämlich diejenigen, die aus karmischen Gründen nicht vermieden werden können.

Ich kenne das auch vom Wildwasserfahren. Da hält man sich nur dann in der Nähe der Uferzone, wenn die Strömung in der Mitte zu reißend wird, wenn dort viele Felsen oder andere Hindernisse sind oder wenn man nach einem Ausstiegspunkt oder Umkehrpunkt schaut – denn die Strömung direkt in Ufernähe fließt aufgrund Reibung stromauf. Ansonsten hält man sich möglichst in der Stromzunge.

Interner Kriegszustand ergibt externen Kriegszustand

Das ständige innere Gegacker, die ständige innere Kritik bezüglich “äußeren” und “inneren” Themen erzeugt dauerhaften inneren Unfrieden. Unfrieden ist das Gegenteil von Frieden, also Krieg. Menschen, die ständig denken, tun das nur, weil sie unzufrieden sind und dieser Unfrieden erzeugt immer neue Gedanken, die ihrerseits wieder neue Gedanken produzieren.

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