Dreisatz

  1. Nicht-Selbst ist alles, was “ich” nicht sein kann, weil es gewahrt, gemessen und benannt werden kann, impermanent und nicht selbst-existent ist – das beinhaltet auch Persönlichkeit, Psyche, Individualität, Gedanken, Gefühle und Emotionen.
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  2. In der konventionellen Welt gibt es nichts permanentes und selbst-existentes und nichts, was nicht wahrgenommen, gemessen und benannt werden kann.
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  3. Daraus ergibt sich, dass das, “was ich wirklich bin“, nicht in den Subjekten, Objekten, Aktivitäten und Eigenschaften der relativen Welt gefunden werden kann – das Relative ist eine Art Traumzustand.

Die Wahrnehmung wird immer schärfer

Es gibt hier zunehmend das Gefühl, dass die Wahrnehmung immer schärfer wird. Gerade, beim morgendlichen Spazierengehen, wurde der Pulsschlag im Sehfeld gesehen. Zuerst war da Verwunderung, warum das Sehfeld, zusätzlich zu den Vibrationen und Lichtpunkten, nun auch noch regelmäßig unterbrochen wird.

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Die Ich-Idee

Das relative Ich (Selbst) ist eine Idee, eine Vorstellung – aber keine wirkliche, auffindbare, gegenständliche Einrichtung oder Entität. Denn, wenn man es sucht, ist es nicht aufzufinden. In Wirklichkeit gibt es so etwas gar nicht – es gibt nur “ichen” oder “Ich-Denken“, also punktuelle oder blasenförmige Wahrnehmungs-Objekte, die sich aus einzelnen “Ich-Gedanken” zusammen setzen. Beinahe jeder hält die Stimme(n) im Kopf, die mehr oder weniger unaufhörlich ertönt, für “ich“. Wenn dieser gedankliche Prozess endet, wird gesehen, dass das ein Wahn war.

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Auf Messers Schneide

Letzte Nacht wachte ich wieder um etwa 1 Uhr auf und lag dann stundenlang wach. Gleich nach dem Aufwachen wurde eine Art “Split der Wahrnehmung” erkannt – in Form einer “Schneide” oder eines “Messers“. “Links” von der Schneide war “normale” Wahrnehmung – allerdings war ALLES in der Wahrnehmung, auch der Seher, das Sehen und das Ich-Bin-Gefühl. Alle Subjekt-Objekte waren links.

Rechts” von der Schneide war eine stakkatohafte Wahrnehmung. Es gab keine kontinuierliche Wahrnehmung, es war also kein Hintergrund oder Container da, auf oder in dem das Wahrgenommene erschien. Stattdessen war da einfach nur ein unregelmäßiges Aufblitzen und Vibrieren einer ungeheuren Menge von Licht-Punkten – aber ohne das Gefühl eines Sehers und ohne Subjekt-Objekte.

Das Ganze stellte sich so dar, wie es im Nicht-Selbst-Modus erlebt wird:
Kein Seher, nur Sehen – und im Sehen, nur das Gesehene.

Das Eigenartige war, dass beides gleichzeitig da war, so als ob der Unterschied gezeigt werden sollte. Was mir noch auffällt: Links und Rechts könnte auch für die Hirnhälften stehen und “die Schneide” für die Trennung der Hirnhälften.

  1. Die linke Hirnhälfte ist analytisch, logisch, rational, bewertend, sequentiell, dual und filternd.
  2. Die rechte ist holistisch, synthetisch, kreativ, ganzheitlich, analog, intuitiv und nicht-dual.

Es gab auch früher schon solche Erfahrungen – aber noch nicht so stark ausgeprägt und vor allen Dingen nicht so, dass beide Arten gleichzeitig vorhanden waren.

Bedingungsloses Glück

Das, was die meisten Menschen als Glück bezeichnen, ist bedingtes Glück. Selbst dann, wenn sie sich selbst mit etwas überraschen oder etwas für sich selbst tun, also keine anderen Menschen dafür brauchen, ist das bedingt. Zum Beispiel muss man, um joggen oder tanzen zu können, gehfähig sein. Was ist, wenn man, zB aufgrund Unfall oder (Alters-) Krankheit, plötzlich nur noch im Bett liegen kann oder gar vollkommen gelähmt ist?

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Farbige Formen im schnellen Wechsel

Letzte Nacht, direkt nach dem Zubettgehen, begann es zuerst nur im Kopf zu rotieren und zu zucken. Formen, Farben, geometrische Figuren aller Art, rotierten und wirbelten im Kopf herum – und zwar so schnell, dass es praktisch unmöglich war, Einzelheiten zu erkennen. Nach einer Weile wurde bemerkt, dass das nicht nur im Kopf war – das gesamte Körperfeld schien wahrzunehmen – es war buchstäblich das Gefühl da, mit dem Hintern sehen zu können.

Das ist natürlich Quatsch, weil der körperliche Hintern (Haut, Muskeln, Sehnen, Knochen) nicht sehen kann. Aber das Körperfeld, das auch an der Stelle des Hinterns ist, kann das offenbar. Das Ganze fühlte sich an, als ob das gesamte Feld so etwas wie ein Bildschirm wäre, auf dem sehr viele Objekte ohne zeitliche und räumliche Abgrenzung gleichzeitig erscheinen. Objekte erschienen aber es war nicht feststellbar, woher sie kommen und wohin sie vergehen – weil das alles so rasend schnell ist.

Das ist hier neu, weil es bislang nur möglich war Vibrationen und helle Lichtblitze energetisch zu gewahren aber keine Farben und Formen. Dieses Wirbeln fühlt sich an, wie eine “Fabrik“, die in rasender Geschwindigkeit Farben und Formen aus Vibrationen erzeugt und darstellt. Es war aber nicht feststellbar, wie diese “Fabrik” arbeitet und wo sie ist – da war scheinbar Nichts, aus dem etwas erschien.

Nachtrag 1: Dieses Sehen ist nicht neu – es war schon immer da, wurde nur nicht bemerkt. Es wurde ein alter Tagebucheintrag von 2007 gefunden, in dem dieses Sehen als “rasend schnelles Rotieren farbiger Formen und Lichtblitze” beschrieben wurde. Diese scheinbar so feste Welt, mit den scheinbar darin herumlaufenden und interagierenden Körpern ist nur ein mental fabriziertes Trugbild, zusammengesetzt aus wenigen Bestandteilen des ständig wirbelnden Stroms aus Vibrationen, Tönen, Farben und Formen.

Nachtrag 2: Folgendes wurde gerade gefunden:
Well, most of the time our non-conceptual cognition is happening just for a tiny instant. Almost instantly it becomes conceptual. I mean, I look at all these colored… What am I seeing? I’m seeing colored shapes and, okay, I’m seeing objects as well. Now I know that all these colored shapes in front of me are people. Am I thinking “people?” No. I mean, I’m certainly not verbalizing “people” when I look at you, but I know that you’re people… [Quelle]

Nachtrag 3:
Cognitive appearances do not refer to appearances of things “out there,” which we may or may not notice and cognize. They refer to how things appear “to the mind” when we cognize them. In a sense, they are like mental holograms. For example, in nonconceptual sensory cognition such as seeing, colored shapes appear, which are merely mental representations (snang-ba, mental semblances) or mental derivatives (gzugs-brnyan, mental reflections) of one moment of colored shapes. In conceptual cognition, a mental representation appears of the conventional object, such as a hand, that the colored shapes in that moment are the visual sensibilia of. A sequence of mental representations of a hand each second one inch further to the right appears as motion. In other words, cognitive appearances exist only within the context of mental activity. They do not need to be clear or in focus. [Quelle]

Alles geschieht einfach.

Alle Verschiebungen (Shifts), die hier stattfanden, sind einfach geschehen und es kann nicht gesagt werden, ob irgend eine Handlung dahin geführt hat. Das gilt auch für das Sehen. Auch, wenn sich etwas bisher Verborgenes zeigt, das dann gesehen wird und dadurch wegfallen kann, ist das immer ein Geschehen, das keinen Urheber hat.

Es sagt sich so schön: “Nur wer an der Vernichtung des Egos arbeitet, tut das Richtige“. Ich würde jemandem, der mir das sagt, fragen: “Wer ist es, der das sagt und was ist es tatsächlich, das an dieser Stelle arbeitet?” Diese Frage steht für sich, sie braucht keine Antwort.

Hier wird zum Beispiel seit längerer Zeit kurz vor dem Einschlafen bewusst erlebt, wie “feine Hände” (Energie) beginnen im Kopf und am oberen Rücken zu “arbeiten“. Ab und zu zuckt dann etwas und entspannt sich dann. “Ich” könnte das nicht, “ich” bin viel zu unwissend, um an den feinsten energetischen Strukturen sinnvoll zu manipulieren. Daher ergebe ich mich diesen intelligenten Energien und lasse zu, was sie tun. Das bezeichne ich als “Geschehen“.

Ich habe aus der Ferne bei einigen Menschen miterlebt, wie sich die Dinge dort entwickelten. Und stets war deutlich zu sehen und zu spüren, dass auch dort sich plötzlich etwas verschoben hat, Verspannungen weggefallen sind oder tiefe Erkenntnisse entstanden. So, wie ich das hier auch erlebe – ist es immer ein rein passives Geschehen. Passiv in Bezug auf das Ego (das, was “ich” sagt oder denkt) und aktiv in Bezug auf die ausführenden, unpersönlichen Energien.

Entspanntes Sein in Stille, Frieden, Vibrationen und Lichtblitzen, schauend und geschehen lassend. Tatsächlich passiert immer dann etwas, “wenn ich nicht da bin, um etwas zu tun.

Jeder sieht, was er glaubt

Jeder sieht die Welt immer so, wie er glaubt, dass sie ist. Dieser “Glaube, zu wissen, wie es ist“, verhindert zuverlässig, dass einer hinschaut und erkundet, wie es wirklich ist, weil er ja glaubt, dass er es bereits weiß. Aber dieser Glaube beruht nur darauf, dass ihm andere gesagt haben, dass es so ist und nicht auf eigener Erkundung.

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Der Zusammenhang von Falschgeld und Klimawandel

Normalerweise sind solche Themen seit Jahren nicht mehr mein Ding, da sie einfach nur das Resultat himmelschreiender Dummheit seitens der Masse sind. Das war im Januar 2014 auch mit ein Grund, warum ich meinen damaligen gesellschaftskritischen Blog aufgegeben habe. Es ist ganz einfach sinnlos, eine dumpfe unbewegliche Masse aufklären zu wollen – die gar nicht aufgeklärt werden will!

Zum Thema: Jeder Mensch weiß intuitiv, was die Ursache von Überhitzung ist: zuviel Reibung, Isolierung oder Heizung. Was tut also jeder Mensch intuitiv, wenn es ihm zu warm wird? Er reduziert Bewegung, zieht Kleidung aus und dreht die Heizung zurück, wenn er sich in einem geheizten Raum aufhält. In Bezug auf das planetare Klima ist mit Heizung natürlich die Sonne gemeint. Die Energieausstrahlung der Sonne unterliegt kürzeren und längeren Zyklen, die an den Sonnenflecken feststellbar sind. Diese kürzeren und längeren periodischen Schwankungen der Energieausstrahlung der Sonne beeinflussen das Erdklima und nicht irgendwelche Treibhausgase.

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