Automatismen im Lebensfilm

Woher kommen die Aktionen eines “Menschen“? Aus seiner bewussten Entscheidung? Oder aus einem Gemisch von Erinnerungen, inneren Einstellungen, Umständen, Umgebungsreizen, Aktionen, Reaktionen?

Wer steuert die abwehrende Hand oder das Augenlid, wenn sich ein Insekt in der Nähe eines Auges niederlässt?

Wer verdaut die Nahrung?

Wer lässt das Herz schlagen?

Was ist überhaupt ein Mensch?

Was ist ein Körper?

Bin “ich” ein Mensch, der einen Körper “hat“?

Oder ist ein Mensch ein Körper?

Was ist Bewusstsein oder Bewusstheit?

Ist ein Mensch ein bewusstes Wesen?

Was bin “ich“?

Bin “ich” bewusst?

Oder ist dem Bewusst-Sein das “Ich” bewusst?

Könnte es nicht sein, dass es nur Bewusst-Sein gibt, in dem Bewegungen und Formen, Farben, Geräusche etc. auftauchen, die, wenn der simulierte “Verstand” sie als ein Aggregat zusammenfasst, in diesem als “Mensch” und “Welt” erscheinen?

Wäre es nicht möglich, dass Bewusst-Sein “sich selbst” einen “lebensechten Film” (Simulation) vorspielt – inklusive Körper mit Gehirn und Verstand?.

Könnte es nicht sogar sein, dass “Bewusst-Sein” nichts anderes ist, als dieser “Lebensfilm“?

Wäre das dann nicht eine Art “Wach-Schlaf” oder “Wach-Traum” – ähnlich dem “Schlaf-Traum“?

Kann ein vom Bewusst-Sein “geträumter Mensch” aus dem “Traum aufwachen” und “bewusster werden“?

Kann ein auf die Leinwand projizierter Filmheld “aufwachen” und die Leinwand und das Kino verlassen?

Gibt es vielleicht auch etwas, das diesen Film unbeteiligt gewahrt – und immer wach ist?


Gibt es jetzt noch einen Unterschied zwischen einem “C-Mitläufer” und einem “C-Kritiker” – wenn beide “geträumt” sind?

Könnte ein “geträumter C-Kritiker lernen” (Filmheld auf der Leinwand), seine Kritik zu unterlassen, weil “er” sieht, dass die “C-Mitläufer” auch nur geträumt sind (Filmhelden)? Nein. Aber möglich wäre, dass der Träumer (Regisseur) das Skript des “geträumten C-Kritikers” dahingehend ändert und den “Kritiker” dem geänderten Skript folgend, so “träumt“, dass “der C-Kritiker das erkennt und ‘sein’ Verhalten ändert“.

Schwärze, Stille, Zeitlosigkeit

Schwärze, Stille, Frieden, Zeitlosigkeit, Entspanntheit, Nichtdenken, Nichtwollen – das ist hier der dauerhafte Grund-Zustand, für den absolut nichts getan werden kann und muss. Wie das bei anderen Menschen ist, weiß ich nicht.

Wenn sich irgend etwas zeigt, was nicht unter diese Begrifflichkeiten fällt, wie zB das plötzliche Auftauchen von Traumwelten, dann ist das immer ein spontaner Vorgang, der nicht absichtlich wiederholt werden kann – und das wird auch nicht versucht.

Gleiches gilt auch für bestimmte Verhaltensweisen, zum Beispiel Blog zu schreiben oder nicht. Entweder wird geschrieben oder nicht – aber das ist nie Absicht oder Vorsatz, sondern immer ein innerer Antrieb, der sich spontan ausdrückt. Fehlt dieser Antrieb für eine Weile, dann ist für die gleiche Zeitspanne hier nichts los.

Das betrifft auch die Themenauswahl – geschrieben wird immer über das, was sich gerade zeigt. Es kann auch gar nicht über etwas anderes geschrieben werden, weil dann schlicht und einfach nichts anderes da ist. Und wenn sich nichts zeigt, wird auch nichts geschrieben. Dann ist da einfach nur: Schwärze, Stille, Frieden, Zeitlosigkeit, Entspanntheit, Nichtdenken, Nichtwollen.

Es ist auch nicht mehr möglich, sich eine andere Art zu existieren auch nur vorzustellen. Wie es vorher war, wurde vergessen – das ist weg – spurlos. Es gibt auch nicht das Gefühl von “Wissen” – stattdessen wird hier gar nichts mehr gewusst. “Wissen” ist nur noch dann da, wenn einer etwas fragt, dann kommt es spontan hervor. Fehlt dieser Trigger, dann ist einfach gar nichts da, außer einer abgrundtiefen Leere im Hirn.

Traumwelten

Heute Morgen gelang es unabsichtlich, in die “Traumweltblase” einzutreten. Der körperliche Schwerpunkt lag im Bauch, wie gewohnt und ein einzelner Bewusstseins-Mittelpunkt war nicht festzustellen. Das fühlt sich an, wie eine ungeheure leuchtende “Blase” oder “Ball“, in der alles enthalten ist und jeder Punkt darin (zB Vogelzwitschern) ist ein eigener Mittelpunkt. Ich nenne das oft auch “Anatta-Blase“. In dieser Blase ist natürlich auch der Körper und dessen Schwerpunkt enthalten.

Dann tauchte plötzlich eine transparente Blase im Körper auf. Darin waren viele Impulse zu spüren. Daraufhin gab es eine bewusste Bewegung hin zu der Blase, gefolgt vom Eintritt in die Blase. Der Eintritt war begleitet von einer Welle die durch das Bewusstsein lief und eine Art kurzzeitige Benommenheit im Kopf, wie nach Alkoholkonsum.

Nach dem Eintritt wurde gesehen, dass die Impulse gleichzeitig ablaufende “Szenen” darstellten – und die Konzentration auf eine der Szenen führte zu einem Eintritt in diese, was sofort eine Traumwelt aufspannte, die oberflächlich betrachtet als “real” erschien. Bei näherem Hinsehen waren aber klar mehrere Ebenen gleichzeitig zu spüren.

  1. Das “Gewahrsein” als wissendes Element
  2. Die äußere Blase mit den Mittelpunkten (Geräusche…)
  3. Der Körper mit seinem Schwerpunkt
  4. Die “im Körper” lokalisierte Traumblase
  5. Die in der Traumblase gerade erlebte Traumszene

Es gelang willentlich aus dem Traum auszutreten, wieder einzutreten und erneut auszutreten. Weitere Versuche zeigten, dass es möglich ist, nacheinander in verschiedene Traumszenen ein- und wieder aus-zutreten. Es gab auch verschiedene Ebenen mit unterschiedlich gearteten Traumszenen (Frauen, Römer, Ritter, Indios…). Von einem guten Selbsterkenntnis-Freund habe ich den Artikel “Fourteen Worlds” zugesandt bekommen. Darin ist folgendes Bild enthalten:

Unter der Abbildung werden die einzelnen “Sphären” erläutert, als wären es real existierende Welten. So wie es hier erlebt wurde, handelt es sich dabei um eine Art psychische Blase, gefüllt mit archetypischen Bilderwelten.

Das kann aber wirklich nur dann erkannt werden, wenn alle gerade erlebten Ebenen gleichzeitig gespürt werden. Sobald nur noch die Traumszene in der Traumblase gespürt wird und das Gewahrsein sich darin verliert, gibt es keine Erinnerung mehr daran, dass es sich um einen Traum handelt.

Während des späteren Spazierganges mit dem Hund, kam hoch, dass bei Castaneda auch solche (Traum-) Welten beschrieben werden: Es gäbe (angeblich) mehrere “Bänder” auf einem “leuchtenden Ei“, in die man eintreten könne und in denen jeweils verschiedene Existenzebenen erlebt werden können. Dort wurde auch beschrieben, dass man sich darin verlieren könne.

Ich habe das nie für ernst genommen, denn bei aller bisherigen Ausdehnung und Erkundung wurde noch nie auch nur der Anflug von “realen Existenzebenen” gefunden. Bisher gab es nur eine unendliche Ausdehnung tiefster Schwärze – gelegentlich ergänzt um eine “lichtpunktartige” Ansicht des “Universums“. Viele Male erschien das Universum auch als ein Meer von (Bewusstseins-) “Blasen“. Ein oder zweimal auch als “Gehirn“.

Es fühlt sich mittlerweile so an, als ob das alles nur “Interpretations-Ebenen” universeller, geistig-energetischer Vorgänge sind.

Jemand wächst in einer Kultur auf, mit vielen Mythen und Märchen – und wenn dann universelle, geistig-energetische Ebenen erlebt werden, dann werden sie so gesehen, wie das in dieser Kultur geglaubt und den Kindern gelehrt wird.

Deshalb erleben Menschen aus christlichen Kulturen in Nahtoderlebnissen oft lichthafte Gestalten in der Form, wie man sich “Jesus” oder “Heilige” vorstellt. Mohammedanern wird dann “Allah” oder ihr “Prophet Mohammed” erscheinen, Hindus werden “Kali“, “Vishnu” oder “Krishna” erleben – und wer gar nichts glaubt “nur” schwarzes oder weißes “Licht“.

Fakt ist aber, dass alles, was auftritt, immer ICH ist – egal, ob es sich um rein energetische, geistige oder interpretative Inhalte handelt.

Die diversen Glaubensrichtungen sollen hier nicht verrissen werden – sie sind nötig für Menschen, die sich ein “Nichts” oder eine “Leere” nicht vorstellen können oder wollen und deswegen “handfeste Götter und “Heilige” benötigen, um “einen Halt zu haben“.

Außerdem hat das gewaltige Vorteile für diejenigen, die das durchschauen und es verstehen, die “Gläubigen” verschiedener Richtungen aufeinander zu hetzen, um daraus finanzielle Vorteile zu ziehen. Staat an Kirche: “Halt du sie dumm, ich halt sie arm…

Auch die Vorstellung: “ich bin ein Deutscher, du ein Engländer” ist solch ein Glaube. Oder auch: “Ich bin ein geimpfter Patriot – und du ein ungeimpfter Idiot” ist ein Glaube. Zudem einer, der sich in Kürze umdrehen wird, wenn nämlich öffentlich heraus kommt, dass die Geimpften sich freiwillig ein krankmachendes und tötendes Gift (Impfstoff) haben injizieren lassen, um endlich wieder “normal leben zu können“.

Angesichts der vielen Toten und Nebenwirkungen (Blutgerinnsel, Herztod, Gehirnausfälle, Tod bei Kontakt mit Wildviren…) werden diese C-geimpften Menschen nie wiedernormal” leben können. Es gab schon Medien-Berichte, dass Fluggesellschaften es ablehnen könnten, C-Geimpfte zu transportieren, da diese stark Thrombosegefährdet sind. Alleine nur an diesem C-Wahn sieht man, was ein blind machender “Glaube” anrichten kann.

Tan-Tien – das primäre Gehirn

Der Bauch ist ein besserer “Aufenthaltsort“, als der Kopf. Unter anderem kann dieser “Aufenthaltsort” den Umfang der überflüssigen “Kopfarbeit” massiv reduzieren, was die Wachheit fördert. Das hat nichts mit Religion oder mit religiösen Übungen zu tun, sondern schlicht mit Erfahrung.

Der Bauch ist der natürliche Schwerpunkt des Körpers – ein Fötus wächst zB nicht vom Kopf zu den Füßen, sondern vom Mittelpunkt (Bauch, Tan-Tien) aus in alle Richtungen. Und um ganz zu sein müssen alle drei Zentren vollständig wach sein: Kopf, Herz, Bauch/Tan-Tien.

Wessen Tan-Tien bewusst wach ist, der kann zB feststellen, dass dieses VOR jedem Gedanken und VOR jeder Wahrnehmung, einen Impuls feuert, der einen Sekundenbruchteil später erst im Kopf registriert wird. Mit anderen Worten: der Kopf ist ein Sub-System des Bauches/Tan-Tien’s

Das Absolute

Heute Nacht, um ca. 3 Uhr musste ich auf die Toilette. Auf der Schüssel merkte ich dann, dass der untere Raum weit offen war. Dann setzte ich mich auf das Bett und ließ “mich” immer weiter da hinein fallen. Das ging soweit, dass der ganze bewusste (Körper-) Raum in die “Abwesenheit” hinein gezogen wurde.

Als ich mich dann nach oben konzentrierte, spürte ich, dass auch dort der Raum nach oben offen war. Das Gleiche nach hinten und vorne. Bei links und rechts bin ich mir nicht sicher. Im Kreuzungspunkt war relative Schwerelosigkeit, weiter hin zu einem der vier offenen Trichter (oben, unten, vorne, hinten) war eine Anziehung/Sog in diese Richtung.

Schwerelosigkeit = Anwesenheit, hier, jetzt
Anziehung = Abwesenheit, Zeitlosigkeit, Raumlosigkeit, Grenzenlosigkeit

Das war seit Jahren bekannt und immer wieder erlebt worden – aber nicht in dieser Intensität, Tiefe und Gleichzeitigkeit. Diesmal gab es gar keine Grenze mehr, nur noch grenzenlose Ausdehnung.

Im Zen gibt es einen Ausdruck dafür: “wenn der Boden aus dem Eimer fällt” – “When the Bottom falls out of the Bucket

Gedankenbeherrschung

Das habe ich gerade gefunden: (deutsch)

…The anatta definitely severed many emotional afflictions, for the most part I don’t have negative emotions anymore.

And either the anatta or the strict shamatha training has resulted in stable shamatha where thoughts have little effect and are diminished by the force of clarity. I’m also able to control them, stopping them for any amount of desired time etc. but I understand that isn’t what is important.

Can I fully open to whatever arises I would say yes. I understand that every instance of experience is fully appearing to itself as the radiance of clarity, yet timelessly disjointed and unsubstantiated.


Es wird immer wieder behauptet, dass Gedankenkontrolle nicht möglich ist – was auch stimmt, für diejenigen, die dieses Stadium nicht erleben.

Selbstverständlich ist das möglich und es ist auch kein Kunststück. Es ist aber kein “Jemand”, der das tut, sondern der Fluss selbst tut das, wenn er es tut.

Wenn Gedanken aufkommen, reicht es, die Aufmerksamkeit davon abzuwenden oder sie eng fokussiert darauf zu richten, um sie zu vertreiben. Zurück bleibt Nichts.

Der Aufwand ist nahezu Null, es ist lediglich eine winzige Bewegung, die das auslöst. Eine spontane Abwendung von “Etwas/Bewegung” und Hinwendung zu “Nichts/Stille”.

Es gibt sogar Menschen, die ein Stadium erleben, in dem Denken nicht mehr möglich ist. Das ist aber natürlich unvorstellbar für Menschen, die vollständig vom Denkstrom beherrscht werden. Glauben ist aber auch nur denken: Ich glaube dass Gedankenbeherrschung unmöglich ist.

Vielleicht wäre es klüger zu sagen: Ich weiß nicht, ob das möglich ist – hier ist es momentan nicht möglich.

Vor der Erfindung des Flugzeugs sagte sicherlich auch jeder: Fliegen ist für Menschen unmöglich. Vor dem 1.1.2020 hätte sicherlich auch beinahe jeder gesagt: Es ist unmöglich, dass so viele Menschen einer so offenkundigen Lüge (C) glauben.

Tatsächlich gilt: Nichts ist unmöglich.

Warum? Weil wir es mit einer virtuellen / simulierten / geträumten “physischen Realität” zu tun haben. “Der Wach-Zustand” ist ein Traum ohne Träumer – aber jeder glaubt, der  Tag-Traum sei real – im Unterschied zu einem Nacht-Traum, von dem jeder nach dem Aufwachen weiß, dass er nicht real war.

Ist in einem Nacht-Traum etwas unmöglich? Nein!
Warum soll dann in einem Tag-Traum etwas unmöglich sein?

Die Wirklichkeit ist NICHTS (Schwärze, schwarzes Licht)
mit dem absoluten Potential für ALLES (weißes Licht).

Wenn das gesehen wird, dann wirkt die Wirklichkeit wie eine Matrix aus schwarzen und weißen/farbigen Pixeln. Hinter jedem weißen Pixel ist ein schwarzer Pixel und jeder weiße Pixel wird in einer Frequenz von ca. 12 KHz (Nada) präsentiert und wieder zurück gezogen. So wird das momentan hier erlebt. Allerdings sind das nur Worte und das Erleben ist eine Art “direktes Fühl-Sehen“, das nicht in Worten beschrieben, sondern nur umschrieben werden kann, da Worte immer dual sind.

Eine andere Möglichkeit es zu umschreiben wäre: Das flackernde weiße Licht wird 12000 Mal pro Sekunde aus der nicht flackernden Schwärze geboren und vernichtet. Das suggeriert aber, dass das weiße Licht unwirklicher als das schwarze ist – was nicht korrekt wäre – beide sind eine Einheit.

Stille braucht nichts

Der folgende Text wurde durch eine Mail ausgelöst…

Stille braucht nicht einmal den Willen, tiefer zu gehen. Wenn es keine der Stille entgegen gerichtete Kraft gibt, findet automatisch ein Tiefergehen statt. Es braucht dazu weder eine Lehre, noch einen Lehrer. Diese fungieren als verbale Füller – was dem Tiefergehen entgegen steht. Die verbale Entleerung findet automatisch statt, wenn das verbale Füllen aufhört.

Das Ego ist kein Objekt, sondern die Bewegung in Richtung verbaler Fülle, mit dem Ziel nicht mehr zu stoppen.

Arbeit an sich selbst” ist eine Bewegung, weg von dem, wie es jetzt ist, hin zu einem “besseren Zustand“. “Lehren” ist eine Bewegung, weg von dem aktuellen, dynamischen Zustand, hin zu einem “gelehrteren Zustand“.

Bewegung erzeugt Raum, Zeit, Welt, Ich, Du… Diese mentale Bewegung glaubt stets, “ich” zu sein. Das automatische Stoppen vernichtet die Folgen mentaler Bewegung unmittelbar – auch das mentale Ich. Das Stoppen kann aber nicht gemacht werden, denn “Machen” ist Bewegung – also das genaue Gegenteil.

Das Fallen in die Stille geschieht aus sich selbst heraus, spontan, ohne Wunsch, ohne Ziel. Ergebnis: Wachheit, Präsenz, Stille, Frieden, Bliss/Glückseligkeit.

Eine temporäre Rückkehr der mentalen Bewegung bedeutet die temporäre Rückkehr des Egos=Bewegung.

Die Frage ist immer: “Was will anders/besser werden?

Die Antwort ist immer: Die am Leben bleiben wollende Bewegung (Ego), die niemals zu Stille werden kann.

Daher ist verbale Lehre (mentale Bewegung) das genaue Gegenteil des zu Erreichenden. Wenn das Ziel die lebendige Stille ist, dann kann “funktionierende Lehre” nur aus vorgelebter Stille bestehen. Das entzieht jeder verbalen und schriftlichen Lehre den Boden und damit auch jeder Schule.

Lehre und Übung ist: Sei still und wisse/fühle nonverbal “ich bin“.

Alles andere ist immer nur mentales BlaBla = Bewegung = Ego.

Das zu lesen gefällt der nicht enden wollenden Bewegung = Ego natürlich nicht. Wenn das nicht gesehen wird, führt das zu noch mehr Bewegung = Ego, um zu verhindern, dass Stoppen = Stille geschieht. Es gibt nichts raffinierteres, als nicht enden wollende mentale Bewegung, die vorgibt Stille mit immer mehr mentaler Bewegung erreichen zu wollen – denn diese Bewegung glaubt ernsthaft, das Wirkliche zu sein, das zu sich selbst zurück kommen will.

Es kann NICHTS getan oder unterlassen werden, damit das, was einzig ist, zu sich selbst zurück kommt – denn es hat sich selbst niemals verlassen.

Spontane Stille = bei sich bleiben.

What is Mediatation?

Video: ...One has to find out for oneself, not through compulsion imitation, conformity, will, whether there is absolute stillness of thought.

Silence is of many kinds. There is silence between the barking of that dog, when the noise stops, there is certain silence. There is silence between two thoughts. There is silence of an evening, when everything is quiet. There is silence of a morning, when there is no movement, just before the dawn comes.

But there is a silence, which is entirely different, which is the silence of a brain, which has no movement of thought. Only in that silence can there be that, which is sacred.

The things, thoughts have created, are not sacred. The things thought have invented are not holy. But we worship the things that thought have created. See the game we play. That is, I worship a symbol – a figure, that figure, that symbol is created by thought, invented, moulded by hand or by the mind, then thought says “I must worship that“, whitch is worshipping itself. I wonder if you see this! And we pray to that. This is meditation. Either you go through all this step by step, which is impossible, or you see the whole of it at a glance. You understand the difference?

Either we take into consideration and analyse, fear, pleasure, pain, wound, all that bit by bit, having slight insight into each, and the try to meditate, which is obviously incomplete, or you watch the whole movement of it. They are all related to each other, you can’t separate them, say, “This I will examine today, and tomorrow I will do this, and the day after tomorrow that”. But if you can observe the whole movement of it, and you can only observe it when there is no motive or direction at all.

That silence of the brain is necessary, for something sublime, something timeless can come into being. Now, the question is, what value has all that in daily life? What value has meditation, that which we have talked about, not the first category, what value has that meditation? In asking that question, one must also ask, what is a religious life? As the world exists now, technology is the most important thing, the marvellous submarine with its atom bomb, the warships. The mechanical culture is spreading through the world. That is not to bring about a new religion. The old religions has lost theit meaning, altogether. They are still popular, own a great deal of property, money, position, all the rest of it.

But they are all sectarian, the catholic world, the hindu world – you follow? They have broken up the world into their own particular forms of beliefs. One religion is not to conquer the rest of the world. They want to – the Hindus want it, the Christians… And the mechanical world, which is now being put together, is not going to bring about a new society, a new culture, only a religion has ever done it – not the present religion. So, there needs to be a religion, not of faith, not belief, not rituals, not authority. However profitable, comforting, the hierarchical religous structure has altogether lost its meaning for any intelligent, thoughtful man.A thoughtful man totally rejects that all.

Religion is the way of life, which is built on right order in our daily life and the meditation in which is born the most sacred, not that sacred is my experience and your experience, that which is sacred has no experience, you cannot experience it – because if you experience it, there must be an experiencer. I don’t know if you follow all this. We are back then – if there’s an experiencer saying, “I have achieved, I am illumined”. The very words “I am ilumenated” – that is something abominable.

So, that realisation, if all of us can do that, we will be the most religous people. We will be responsible then for a new culture, not based on fear. We will have a society which is incorruptible – because we are incorruptible. That is the meaning of meditation, to gather all our energy which is now being disspated, so that our consciousness ist totally empty of its content of fear, so on. Where there is emptiness and space, there is vast energy. And that energy is sacred.

It is not the energy of belief in god, that belief is created by thought through fear. But when there is no fear and no sorrow, then there is that quality of silence in which that, which is nameless, can come into being. That has immense significance in daily life.


Ich halte nicht viel von J.Krishnamurti, vor allem, weil er nur quälend langsam auf den Punkt kommt, wenn überhaupt. Es braucht nur einen Satz um das obige auszudrücken: Meditation und Religion ist das nicht-willentliche, loslassende Fallen in die ewigen Stille, in dem das Namenlose sich manifestiert.

Aber damit kann man keinen Abend und keinen Saal füllen…

JK ist einer der wenigen, die aus Erfahrung wissen, was wirkliche Stille ist, das geht klar aus seiner langatmigen Rede hervor. Das ist heutzutage selten, denn den weitaus meisten Menschen ist diese Stille zwar zugänglich – sie ist immer zugänglich –  aber sie ist verdeckt – und sie halten völlige Gedankenstille daher für unmöglich. Das ist aber ein Trugschluss. Wie krank die heutige Menschheit ist, zeigt sich auch in dem Verhalten von Menschen, die plötzlich und unvorbereitet in diese absolute Stille geworfen wurden – sie halten sich für krank und wollen unbedingt wieder in den Zwangsdenkmodus zurück. (LossOfThoughtProcess)

Es ist nicht möglich, solchen Menschen nahe zu bringen, dass die absolute Stille das Schönste und Köstlichste ist, was es gibt. Sie halten die Stille für die Hölle und die Gedanken-Hölle für das verlorene Paradies. Das ist eine noch größere Verwirrung, als beim C-Thema – bei dem es ebenfalls unmöglich ist, das durch die Medien in die Köpfe betonierte Lügengeflecht, zu durchbrechen. Es ist offenbar viel angenehmer eine Lüge zu leben, solange die Mehrheit links und rechts das auch tut. Die Kognitive Dissonanz beim Sehen der Wahrheit tut weh. Beim Wegschauen tut nichts weh – dafür aber möglicherweise die Folgen der “Impfung“.