The Wholeness Work

Ich habe mir das Video angesehen und die Übungen mitgemacht.

Was dabei geschieht, ist im Prinzip das Gleiche, wie wenn in einen verengten Bereich (zB verengtes Gefühl hinter den Augen) hineingezoomt wird und dann in die Weite. Ich habe das vor einiger Zeit mit dem Ich-Gefühl gemacht – noch bevor ich das Video kannte. Nachdem ich das hunderte Male im Bett wiederholt hatte, lösten sich das Ich-Gefühl schlicht und einfach auf. Das geschah in einer einzigen Nacht. Es ist seitdem nicht wieder aufgetaucht. Genau das wird nun mit allen verengten Bereichen gemacht.

Es ist im Grunde ein wiederholender Vergleich für das Unterbewusstsein:
Hier schau mal, da ist es ungemütlich und geradezu schmerzhaft eng – und hier ist es weit und still und luftig.”

Das mag einfach und naiv gedacht sein aber genau so scheint es zu funktionieren. Man macht das in der Art auch mit einem Patienten, dem ein Körperglied (zB Bein) amputiert wurde und in das vom Gehirn Phantom-Schmerzen projiziert werden. Man spiegelt dem Gehirn wiederholt, dass das Bein links da ist und rechts weg – und irgendwann gibt es keinen Phantomschmerz mehr.

Ihre Methode funktioniert mit Sicherheit, bei mir hat das ja auch funktioniert. Aber Seminare muss man dazu nicht besuchen – der Vorgang ist simpel und kann, wenn durchschaut, jederzeit selbst ausgeführt werden. Das bezahlte BlaBla dazu in Videos und Seminaren kann man sich sparen.

Alter Wein in neuen Schläuchen…

Advaita, Buddhismus oder direkte Erfahrung? – Update

Advaita und Buddhismus sind mir zu kompliziert und textlastig. Beide erschaffen zuerst durch umfassendes Textstudium eine “View” im Verstand, ein “korrektes Weltbild“, um dann auf dieser Basis zu praktizieren und zu erwachen. “Ich glaube, dass Brahman existiert” und irgendwann nehme ich das dann auch wahr. (Self-fulfilling prophecy).

Das ist in meinen Augen zum Einen problematisch, da die Ergebnisse vorgegeben werden – und es ist langwierig. Ich bin eher ein Freund spontaner und direkter Erfahrung und weniger von Texten, die nur darauf verweisen.

Die Sache an sich ist relativ einfach: Es gibt Bereiche im Körper, die sind von Natur aus frei von Gedanken, weit und teilweise auch schmerzfrei. Die nachfolgend genannten “Bereiche” sind etwa faustgroß.

  1. Der erste Bereich ist unterhalb des Nabels, im Zentralkanal. (Hara)
  2. Der Zweite ist ebenfalls im Zentralkanal der Wirbelsäule, in Brusthöhe (spirituelles Herz)
  3. Der dritte ist mitten im Kopf, auf Augenhöhe im Zentralkanal, im Kreuzungspunkt der Schläfen und zwischen Augen und Hinterkopf.
  4. Der vierte Bereich, in Form der drei Mahasiddha-Zentren, mehrere Meter über dem Kopf.
  5. Der nur wenige Millimeter durchmessende Zentralkanal der Wirbelsäule in seiner ganzen Länge kann ebenfalls genutzt werden.

Wer in einem dieser Bereiche ruht, ist automatisch weit und still. Und wer das dauerhaft tut und diesen Bereich erforscht, der wird irgendwann endgültig “erwachen“. Prinzipiell kann Gedankenfreiheit und Weite überall im Zentralkanal der Wirbelsäule erfahren werden.

Ich nutze das zB auch, wenn ein körperlicher Schmerz das Einschlafen behindert oder verhindert. Dazu gehe ich als Bewusstsein entweder in einen der faustgroßen Bereiche oder direkt in den Zentralkanal der Wirbelsäule, der nur wenige Millimeter dick ist.

Aber er ist im Bewusstsein relativ einfach zu erfahren, denn die linke/rechte bzw. vordere/hintere Wandung kann eindeutig gefühlt werden. Einfach beide Wandungen detektieren und dazwischen ruhen.

Wer dort ruht, ist “sehr weit vom Schmerz entfernt“, der zudem nur wie durch einen Vorhang gefühlt wird. Das ist kein spirituelles Bypassing (Vermeidung), denn der Schmerz wird ja komplett gefühlt, ist aber so abgeschwächt, dass er nicht als Schmerz gefühlt wird, sondern eher wie eine normale Wahrnehmung.

Bei wem das Fühlvermögen zu gering ausfällt, muss entweder das Fühlen trainieren (Meditation+Vipassana) – oder er versucht absichtlich langsam zu denken und untersucht dabei die Lücken dazwischen.

A, 2 Sek. Pause, B, Pause, C, Pause, D, Pause, etc.
Mit dem “Gedankeninhalt (A/B/Ich/BlaBla)” und der Länge der Pause kann beliebig experimentiert werden.

Das ist so einfach, dass jeder damit experimentieren kann. Die Pause zwischen den Gedanken ist der leere, stille, natürliche Zustand, von dem hier die Rede ist. Die Gedanken an sich sind nicht schlimm – aber das Kleben an ihnen und die Identifikation damit.

Es gibt keinen Background, aus dem alles hervorgeht, auch nicht in Form eines “ewigen Gewahrseins” oder “Brahman“, das ein “Universum” gewahrt. Bewusstsein oder Gewahrsein tritt nur auf, wenn es sich etwas bewusst ist. Und das, dessen es sich gewahr ist, ist ebenfalls Bewusstsein bzw. Gewahrsein, also geistig.

[Nichts] – [Selbstgewahrende Wahrnehmung] – [Nichts] – [Selbstgewahrende Wahrnehmung] – etc

Das Ganze“, “das Universum” oder “die Welt” ist ein ewiger, unaufhörlicher Fluss von “selbstgewahrenden Wahrnehmungen“, die in einem so schnellen Wechsel kommen und vergehen, dass es so erscheint, als ob immer etwas da ist – daraus entstand “das ewige Hintergrund-Gewahrsein” Brahman.

Das ist aber eine Illusion, basierend auf zu geringer Fühl-Auflösung – bzw. falscher und geglaubter Information aus den Schriften. Im Vipassana-Training bzw bei bereits vorhandener hoher Auflösung wird relativ schnell klar, dass jedem “Ping” (1) eine leere Lücke (0) folgt. Und nur, weil die sechs Sinneskanäle (inkl. Mind) mit ca. 12.5 KHz (~Nada-Frequenz) beschickt werden, kommt soviel Input, dass das Ganze lückenlos wirkt – ist es aber nicht, es flackert und vibriert mit hoher Frequenz.

Die Wirklichkeit ist immer hier und kann von jedem direkt erfahren werden, ohne jemals etwas darüber gelesen zu haben. Andernfalls gäbe es keine Schriften, denn irgendwann  wurde es ja zum ersten Mal erfahren – und dann aufgeschrieben. Also nicht lesen, sondern experimentieren und direkt selbst erfahren.

Ramana Maharshi sagte dazu:

  1. Brahman is real
  2. The Universe is unreal
  3. The Universe is Brahman

Mit anderen Worten: es gibt nur den energetischen, geistigen, virtuellen, nicht-materiellen Vordergrund (Universum = Brahman = selbstgewahrende Erscheinungen) und keinen Hintergrund, der es gewahrt bzw. aus dem es hervorgeht (das wäre zudem dual). Manche nennen den Vordergrund, das einzig Existente:  “Selbst“. Man kann es aber auch “IchIch“, “Gott“, “Egon” oder “Idiot” nennen.


Nachtrag:

Ich hatte hier noch etwas vergessen: Die Wirklichkeit besteht zwar nur aus Einem – das ist aber zweigeteilt in einen leuchtend-schwarzen und weißen Teil. Man könnte es so sagen: Hinter jedem weißen Pixel steckt ein schwarzer Pixel. Der weiße gehört zur Manifestation und der schwarze zum Ursprung. Aber wie gesagt, beide Teile gehören zusammen, wie wenn eine weiße Farbe in schwarz gemischt wird – nach einiger Zeit ergeben sich spiralige Streifen und wenn man weiter mischt, entsteht grau. Die beiden Teile können zusammen oder getrennt erlebt werden – und zwar voll bewusst.

Schwarzes Bewusstsein – weißes Bewusstsein

Heute Morgen experimentierte ich mit den zwei Aspekten des Bewusstseins – und herausgefunden wurde folgendes:

Wenn das Kopf-Bewusstsein abrupt losgelassen wird, fällt der Beobachter-Fokus in sich selbst zusammen und in den Körper-Bewusstseins-Raum hinein. Daraufhin wurde unmittelbar das primordiale Bewusstsein erkannt.

Vollkommene, leuchtende Schwärze ohne jede Bewegung, still, friedlich, ohne Grenzen. Im gleichen Augenblick wurde auch gesehen, dass der Bauchraum in gewisser Weise “über” diesem Bewusstseins-Fleck liegt und ihn “verdeckt“. Um dieses Bewusstsein zu erkennen, muss der Körper transparent sein. Das geschieht, wenn der Beobachter-Punkt sich selbst beobachtet und dann abrupt in sich selbst kollabiert und in den “Bauchraum” fällt.

Im gleichen Augenblick wurde auch klar, dass beim “Buddhistischen Anatta” etwas weggelassen wurde – nämlich eben jene primordiale Ebene. Ich dachte dann eine Weile darüber nach, wieso das so ist, denn das schwarze Bewusstsein war definitiv da – und plötzlich kam es zu einem gewaltigen Niesen, das den Körper und das Bewusstsein total erschütterte.

Im gleichen Moment sprang die Aufmerksamkeit wie ein automatischer Regenschirm blitzartig “nach außen auf und umspannte das gesamte Universum. Ich stand da, wie vom Donner gerührt, denn der “strahlende Weltball” hatte noch nie diesen gewaltigen Umfang gehabt. Es war buchstäblich “erschütternd“, wie gewaltig und umfassend das war: Da wo vorher der Kopf war, war jetzt das gesamte Universum in Form eines ungeheuren, strahlenden Balles.

Als dann jedoch versucht wurde das schwarze Gewahrsein erneut zu erreichen, war das beinahe unmöglich. Es fühlte sich an, als ob der gewaltige, strahlende Weltball wie ein Ball auf einem Gewässer schwamm – und aufgrund des gigantischen Inhaltes, war es beinahe unmöglich, ihn nach unten zu drücken. Als aber dann der Beobachterpunkt sich selbst beobachtete und sich in sich selbst hinein kollabieren ließ, verschwand der Weltball und wurde durch das primordiale, schwarz leuchtende Gewahrsein ersetzt.

Da wurde noch etwas anderes intuitiv klar: Wenn eine Seite erleuchtet bzw. beleuchtet ist, verschwindet die andere. Daraufhin wurde der Fokus auf beide Seiten gleichzeitig gelegt – und dann entstand etwas vollkommen anderes: Der Bauchraum als schwarz-leuchtendes, leeres Bewusstsein – zusammen mit dem strahlenden Kopfraum ergab den “gigantischen Weltball” – und darin gab es dann keinen Beobachterpunkt mehr, weil beide Seiten in einem vereinigt waren.

Körperlich fühlte sich das an, als wenn der Körper vom Bauch abwärts auf/im Meeresgrund steckt – und oberhalb davon erstreckte sich der (Licht/Bewusstseins-) Ozean und um den Kopf herum brachen sich die (Licht/Bewusstseins-) Wellen.

Das war eine dreifache Erkenntnis, innerhalb von wenigen Minuten.


Nachtrag: Rigpa ist Wissen aus Erfahrung – Erfahrungswissen des Bewusstseins:

Rigpa ist das Wissen über den Bewusstseins-Zustand. Wenn du unkonstruiertes momentanes Gewahrsein erkannt hast, ist das Wissen, das aus dem Erkennen folgt, Rigpa. Wenn du die Bedeutung von Tönen, Lichtern und Strahlen erkannt hast, ist das Wissen, das sich aus dem Erkennen ergibt, Rigpa. Warum, weil du dich nicht mehr in einem Zustand der Unwissenheit befindest. Das Gegenteil von Ignoranz ist (nicht-verbales Erfahrungs-) Wissen. Das Gegenteil von ma rig pa ist rig pa, das Gegenteil von avidyā ist vidyā.

Dzogchen

Ab 01:00 Zitat

Hey, hey you blind one, who wish to enter the authentic path, listen:
The body is like a paper bag, blown by the wind.
Speech is like the sound of air passing through a pipe.
This mind is the creator of both Samsara and Nirvana.
Among this three identify which is primary.
You have a long time to wait before you see or here something called meditation.

It is the mind, that is primary – all other is derivative.
The world is led by the mind.
Just generally – in the universe mind is primary.
All Phenomena are preceded by the mind, issue forth by the mind and consist of the mind.
When the mind is comprehended all phenomena are comprehended.

By bringing the mind under control, all things are brought under control.

Das kann jeder genau so erfahren – weil es universell ist.

Wenn wir den aktuellen C-Wahn anschauen, dann zeigt sich die Richtigkeit der letzten Zitat-Zeile: Wer Politik und Medien glaubt, ohne zu hinterfragen, (Glauben = Gedanken = conditioned-Mind), der steht unter ihrer vollständigen Kontrolle.

Das ist aber nicht die Schuld der Masse, denn die kann gar nicht anders, als so zu existieren. Die Natur hält uns hier den Spiegel vor die Nase – der Eine oder Andere aus der Masse mag das begreifen und das Gift ablehnen – was mit den anderen passiert, werden wir bald sehen. Das betrifft übrigens auch viele der chinesischen und amerikanischen “Anatta-Realisierten” – sie sind auf dem geistigen Auge klarsichtig, auf dem weltlichen aber blind – und das kann hier tödlich sein.

 

Alleine

Jeder ist alleine – genau darum gibt es ja die Gesellschaft und die Konsum-Angebote, zur Ablenkung von der unausweichlichen Erkenntnis: “ich bin vollkommen alleine in dieser Welt“.

Das ist buchstäblich so, obwohl da doch scheinbar andere Menschen und Tiere sind. Aber diese Menschen und Tiere sind alle “ich” – sie sind Eigen-Projektionen, die in mir erscheinen. Das hört sich an wie das BlaBla eines Irren – ist aber sehr leicht verifizierbar. Jede einzelne Erscheinung erzeugt bei ihrem Auftauchen im Mind eine Welle nach oben und eine Radialwelle. Und bei ihrem Verschwinden eine Welle nach unten und wieder eine Radialwelle. Das ist alles –  rein virtuelle, geistig-energetische Fluktuationen.

Mit “jede Erscheinung” ist gemeint: jeder Ton, jedes Bild, jede Form und Bewegung, jeder Geruch und Geschmack und so weiter. Das alles bin “ich” – was immer “ich” auch ist. Trotz der mittlerweile beinahe sieben Jahre andauernden Untersuchung des Feldes und seiner Erscheinungen wurde bisher weder ein “anderer Mensch“, noch ein “Gott” gefunden. Nur Leere, Stille, und Form: Energie, Vibrationen, Licht, Dunkelheit, vertikal aufsteigende und absteigende Wellen und horizontale Radialwellen. Da ist nichts festes, anfassbares, nur rein virtuelle, geistig-energetische Fluktuationen.

Soweit das hier gesehen werden kann, ist jedes lebendige Wesen – bis hin zum Bakterium – ein Knotenpunkt, in dem das gesamte Universum – repräsentiert durch eben jenes “Netz” – enthalten ist. “Ich” (dieser Knotenpunkt) ist im Universum und das Universum ist in diesem Knotenpunkt und in allen anderen gespiegelt.

Das entspricht exakt der Definition eines Hologrammes.

Weitung

Heute Nacht gab es Schmerzen im Körper an mehreren Punkten. Das brachte das Bewusstsein dazu, sich über den normalen Umfang hinaus zu weiten. Daraufhin erschien der Schmerz immer noch – aber etwa um den Faktor 5 oder 10 geringer – wie durch eine transparente Barriere hindurch. Eine andere Möglichkeit wäre gewesen, mit dem Schmerz zu verschmelzen, da es aber mehrere Punkte waren und nicht nur einer, ist die Weitung zielführender. Es geht dabei nicht darum, etwas zu unterdrücken, sondern zu integrieren.

Nicht-Selbst, Nicht-Ich, keiner-da…

Anatta“, “Nicht-Selbst“, “Nicht-Ich“, “Nicht-Dualität“, “keiner-da“, “alles geschieht” etc. – ist der natürliche Zustand – von niemandem.

Das ist die “höchste (Rück-) Entwicklung” im Hinduismus, Buddhismus, Dzogchen, Mahamudra, Tantra, bei den Sufis etc. — und bei jedem, der nicht religiös gebunden das Bewusstsein und “die Welt” untersucht. Auch im Christentum gibt es das, Bernadette Roberts, John-of-the-Cross und Meister Eckehard sind Beispiele dafür. Selbst bei ordinärer Meditation merkt irgendwann jeder, dass es kein “Ich” gibt. Von da zu: “alles geschieht” ist es nur noch ein Schritt.

Über dieses Thema wissen sehr viele Menschen Bescheid – mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung gehört zu den Religionen Hinduismus und Buddhismus – und diese lehren das auch dem einfachen Volk.

Warum streben das so viele an? Weil es das Ende des Leidens eines illusionären “Ich” darstellt. Was nicht bedeutet, dass es keine Probleme oder Schmerzen mehr gibt – nur niemanden mehr (kein Ich, keine Person), der darunter leidet.

Im Hinduismus nennt sich das “Brahman” und “ParaBrahman” (als Hintergrund auf dem der Vordergrund abläuft) (zB Maharshi und Maharaj) und im Buddhismus “Anatta” (als reiner Vordergrund) (Buddha, Hui Neng, Padmasambhava, Longchenpa, Tilopa, etc.).

Allerdings gibt es immer nur sehr wenige, die das nicht nur mental wissen, sondern tatsächlich endgültig und unumkehrbar realisieren – was das Leiden am bunten und verrückten “Welt-Film” endgültig beendet.

Gurdjieff nannte die normalen Menschen “Automaten” – weil sie vollkommen unbewusst sind, unbewusst reagieren, die Welt “außen” sehen und glauben, dass sie ihr Leben selbst bestimmen.

Aufzuwachen davon bedeutet, voll bewusst zu sein, die nicht-materielle Welt im Bewusstsein zu sehen, zu erkennen, dass sich alles gegenseitig triggert und daher automatisch abläuft – und dass es kein Selbst gibt. Selbstverständlich bedeutet das Aufwachen nicht, dass das Leben fortan selbst bestimmt verläuft.

Es ist ein Trugschluss, zu glauben, dass es keine “Arbeit an sich selbst” geben kann. Wer nicht das Bewusstsein und die “Welt” untersucht, wenn nötig meditiert, Schattenarbeit vollzieht und andere “relevante Tätigkeiten” ausführt, bei dem wird sich höchstwahrscheinlich gar nichts rühren.

Natürlich gibt es Spontan-Erwachte – aber wenige. Der Antrieb zum Erwachen wird gegeben – aber der eigene Wille muss mitwirken – wenn er dagegen wirkt, passiert nichts. Es ist noch niemand gegen seinen erklärten Willen aufgewacht – das wäre geradezu widersinnig, denn es ist ja gerade “die Illusion des eigenen Willens und der Existenz als selbstständiges Wesen” die hingegeben werden muss.

Es ist eigentlich ein Paradoxon:

Niemand kann etwas tun, um aufzuwachen.
Wer aber nichts tut, wacht auch nicht auf.
Es gibt auch einige Spontan-Ausnahmen.