Illusionen

Eigentlich ist es höchst einfach, Illusion – also scheinbar Da-Seiendes – von der Wirklichkeit zu  unterscheiden. Illusionäres hat immer Eigenschaften – als etwas, das mit Worten oder Gedanken beschreibbar ist. Beschreibungen sind immer Konzepte und kommen immer aus dem Verstand. Und da der Verstand nichts anderes kann, als Geschichten zu erzählen, also illusionäre Wort-Kombinationen zu erzeugen, sind sämtliche Konzepte nichts anderes, als das.

Die Wirklichkeit hat überhaupt keine Eigenschaften und ist daher auch nicht beschreibbar. Etwas, das nicht beschreibbar und daher auch nicht bewusst wahrnehmbar ist, hat aus relativer Sicht keine Existenz.

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ALLES ist nur ein chaotisches Geschehen, wie das Wetter

Es wirkt oft sogar “fremd-bestimmt“, weil oft nicht sichtbar ist, warum Dinge geschehen, wie sie geschehen. Sie passieren einfach, chaotisch, anarchistisch, planlos, zu-fällig – und da der Verstand immer gerne Geschichten erzählt, erzählt er sich zu jedem Ereignis eine Geschichte, so dass er seinen Frieden damit machen kann.

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Wenn das Erleben von “Ich bin” verschwindet

Der vollständige Wegfall des Ich-Bin-Gefühls ist die Extremform, wie sie zB auch von Nisargadatta Maharaj, Suzanne Segal, Bernadette Roberts und Ruwenda berichtet wird.

Bei den meisten, der mir bekannten Fälle, scheint nach dem Erwachen noch ein Rest-Ego-Erleben vorhanden zu sein – wie auch hier. Warum das so unterschiedlich ist, kann nicht gesagt werden.

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ALLES IST IN MIR

DAS alleine zeigt schon, dass die Welt niemals fest und auf eine bestimmte Weise fest definiert sein kann. Die Welt, inklusive allem beweglichen und unbeweglichem Inventar ist Bewusstseinsinhalt – UND ICH BIN der BEHÄLTER, das BEWUSSTSEIN. Das bedeutet, die WELT IST, weil ICH BIN – und keinesfalls umgekehrt. Die Erkenntnis und das ständige, gefühlte Wissen “ICH BIN” ist der Verursacher und Behälter der Welt.

Der Rest ergibt sich vollkommen klar und transparent daraus.

Unter anderem ergibt sich daraus, dass es keinen Weg gibt, das Bewusstsein , die STILLE des leeren Bewusstseins oder GOTT/QUELLE zu “werden” – weil ICH DAS schon immer BIN. Daraus wiederum ergibt sich, dass sämtliche Übungen, allenfalls eine “Urbarmachung” sein können, eine Vorbereitung, eine “Fruchtbarmachung” oder “Wegbereitung“, damit eine etwaige “göttliche Handbewegung” (von MIR SELBST) tatsächlich auf fruchtbaren Boden fallen kann und nicht vergebens ist.

In einem Satz:
Es IST ALLES DA,
DU BIST bereits ALLES –
aber DU SIEHST DAS noch nicht.

Erst geht es darum zu SEHEN,
danach, darum, das Gesehene zu SEIN.

Mit “DU” ist nicht Ego/Person gemeint.

Innere Stimmen

Es ist sehr interessant, die einzelnen inneren Stimmen zu erleben, die erreichen wollen, dass bestimmte, eingeschliffene Verhaltensweisen wieder aufgenommen werden sollten. “Das ist doch nicht schlimm, das hast Du doch auch sonst immer gemacht. Kuck doch mal…

Sie laufen nur solange durch, bis sie abgeschaltet werden. Das kostet nur eine Mikrosekunde – und keine Energie – sie fallen einfach ins Nichts.

Genau DAS ist das SEHEN des Egos – oder besser der Egos. Denn es ist nicht eines – es sind mindestens Dutzende.

Aber natürlich ist es keine dauerhafte Lösung, die Stimmen nur abzuwürgen. Wichtiger ist, herauszufinden, was sie antreibt, was darunter liegt.