Feuergestalt

Heute Morgen gegen 4 Uhr geschah etwas, was mich buchstäblich umhaute. Bis dahin fand ich jeglichen Glauben an so etwas wie “Gott“, “Götter“, “Devas” etc. einfach nur kindlich-naiv. Aber seit dieser Erscheinung, verstehe ich immerhin, wie es zu einem solchen Glauben kommen kann.

Um etwa vier Uhr lag ich hellwach im Bett, der Körper lag ruhig da. Plötzlich öffnete sich das Herz und die Liebe kam in Fluss. Dann kam es zu einem Hustenanfall – und mitten in einem Hustenstoß erhob sich plötzlich “vor mir” eine Feuergestalt, von, wie es schien, gigantischen Ausmaßen.

Aber weder konnte eine Entfernung geschätzt werden, noch die Größe – es war einfach nur total niederschlagend. Und wahrscheinlich war das Ausmaß des “Niedergeschlagen-Gefühles” dafür verantwortlich, dass die Gestalt so groß erschien. Aber das ist nur eine Interpretation.

Sofort wurde klar, dass das geöffnete Herz und Liebe der Schlüssel zu dieser Erscheinung war. Diese “Gestalt” aus waberndem Feuer “stand einfach da” und “machte” gar nichts. Aber ich spürte, dass etwas von ihr ausging, eine Art Strahlung – und diese Strahlung wurde als LIEBE erkannt. Feuer=Liebe.

Diese Erscheinung hielt gefühlt etwa 45-60 Minuten an, dann kam es erneut zu einem Hustenanfall und wieder genau in einem Hustenstoß, sah ich, wie plötzlich ein “schwarzer Vorhang” zwischen “mir” und der Gestalt nach oben schoss und sie wieder verbarg. Obwohl die Bewegung des nach oben schießenden Vorhanges extrem schnell war, konnte die Textur gesehen werden – sie glich einem schwarzen, groben Wollstoff. Das alles wurde nur mit einer Art von “peripherem Sehen” erfasst.

Als ich dann “den Blick” auf “die Stelle” richtete, wo die Gestalt gerade noch war, konnte ich sie durch den Vorhang hindurch spüren aber nicht sehen. Ich lasse das jetzt einfach so stehen, ohne etwas hinein zu interpretieren.

Es war genau so, wie es hier steht, ich war weder betrunken, noch unter Drogen oder sonst wie betäubt oder träumte – sondern das Bewusstsein hatte den Zustand einer auf Hochglanz polierten Katana-Klinge: ultrahell und ultrascharf – und es gab ein Bewusstsein darüber, dass das so ist. Mit anderen Worten: hellste und knackig scharfe Wachheit und Aufmerksamkeit. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Die Welt ist ein Traum

Ich habe heute ein Mail von einem Leser bekommen, dessen Inhalt der Grund für diesen Beitrag ist.

Das Video zeit eines ganz klar: Der Moderator auf der linken Seite, der über 30 Jahre ein Schüler des Dalai Lama war, ist total im Kopf und glaubt an ein persönliches Selbst, das Verantwortung hat. Was darauf schließen lässt, dass der Dalai Lama das auch glaubt.

Der Moderator versteht nicht, dass er (und UG) eine geträumte Figur ist. Deshalb versucht er zu verstehen, was getan werden kann, “um etwas zu erreichen“. Die Antwort von U.G. ist immer NICHTS – weil niemand da ist, der etwas tun könnte – nur der Denkmechanismus glaubt, dass jemand da ist.

Aber der Denkmechanismus, der aus dem Moderator spricht kann das nicht verstehen und deshalb fragt er immer wieder, weil er glaubt, dass es auf irgendeine der Fragen doch eine Antwort geben muss. Die Fragen an sich sind falsch, denn sie basieren auf der nicht hinterfragten Annahme, “dass hier jemand ist“.

Dieses ganze Ding hier ist ein Traum und die Figuren, die darin herumlaufen sind nicht die Träumer – sondern die Geträumten, Traumfiguren. Wenn das klar ist, ist der Inhalt des Traumes egal. Nur wenn das nicht klar ist, ist der Inhalt des Traumes überlebens-wichtig – für einen selbst (zB in Bezug auf Erleuchtung), die “Nation” und die “Kultur“. Genau daran kann das Verständnis erkannt werden.

Maharshi wusste das, deshalb sagte er auf besorgte Nachfragen in Bezug auf die beiden Weltkriege und das viele Leid immer: “Das, was die Welt erschafft (träumt), muss sich um sie kümmern.” Paul Brunton, ein Ex-Schüler von Maharshi, hat das nie verstanden. Er hat sein ganzes Leben lang gegen Krieg und Leid angekämpft. Maharshi nie.

Jetzt kann man natürlich argumentieren, dass auch das einfach nur passiert. dabei wird aber vergessen, dass die Sicht, die einer auf die Welt und “auf sich selbst” hat, die Erscheinungen und Handlungen massiv beeinflusst. Das bedeutet, wenn der Glaube da ist, “jemand zu sein“, ist immer auch der Glaube da, “dass da auch andere sind” – was sich ganz klar im Verhalten zeigen muss. Das Verhalten und die Taten ist nichts anderes, als der “nach außen” projizierte Glaube.

Anders herum: Das Gehirn erzeugt die Welt und die Beziehungen analog den Glaubenssätzen, auf denen es operiert. Die Glaubenssätze sind praktisch die grundlegende Parametrisierung der personalen Welt-Show.

Wie oben schon gesagt, hat mich heute jemand angeschrieben, der schon länger nicht geschrieben hatte – aber immer noch dem Glauben anhängt, dass “ich” etwas “habe“, das “er” nicht hat, weswegen “ich” Dinge sehen und erleben kann, die “er” nicht sieht und erlebt. Auf diesen Glaubenssätzen basiert seine Welterfahrung. Um es ganz deutlich zu sagen: Er bekommt genau das präsentiert, was er glaubt, dass real ist.

Schmerzabdeckung

Heute Morgen geschah etwas merkwürdiges. Ich habe seit eineinhalb Wochen einen ziemlich starken Husten. Und heute Morgen kam dann ein sehr starker Kopfschmerz dazu. Als es beinahe unerträglich wurde, erschien “innerlich” so etwas wie ein “mildes weißes Licht”, was den gesamten Kopfbereich abdeckte.

Dieses Licht überdeckte den Schmerz – wie ein Blatt Papier einen Buchtext abdecken kann. Der Schmerz war nicht weg, denn am Rand der “Überdeckung” sickerte ab und zu ein “Schmerzfaden” durch.

Das hielt vielleicht eine halbe Stunde an und dann drehte sich der Körper um, was dazu führte, dass die Überdeckung “verrutschte” und der durchkommende Schmerz wieder sehr heftig wurde. Ich stand dann auf und nahm eine Kopfschmerztablette, weil ich nicht mehr liegen konnte.

Das Merkwürdige war, dass ich mich absolut nicht rührte. Weder griff ich körperlich, noch mental oder energetisch ein. Ich wünschte mir noch nicht einmal, dass der Schmerz verschwinden soll. Ich lag einfach da, ohne jede Regung und schaute und sah, wie das “Licht” erschien und den Schmerz tilgte. Aber ich habe momentan nicht die geringste Ahnung, was das war. Und nein, ich habe noch nie Drogen, Pilze oder sonstiges Zeug geschluckt – und zu Halluzinationen neige ich auch nicht.

The Nisargadatta Ultimatum Pointers

Der Text in Englisch: https://www.sacredvalleytribe.com/post/the-nisargadanisargadatta-maharaj-ultimatum-pointers

Übersetzung:
Dein Schicksal ist nicht der Tod
Sondern das Verschwinden von “Ich-Bin”

Erlaube Dir dich zu entspannen
und erlaube einfach den Worten von Nisargadatta Maharaj
in den tiefsten Teil deines Seins einzutreten.
Erlaube einfach diese Worte, diese Zeiger
in dein Herz der Herzen einzutreten.

Bist du nur ein Körper oder etwas anderes?
Oder vielleicht gar nichts?

Vor allen Anfängen
nach allen Enden
ich bin

Was du bist, bist du schon
alles ist lokal und vorübergehend
außer dir
Vergiss nicht was du bist

Letztendlich bin ich jenseits des Seins
und des Nichtseins

Finden Sie den, der bei Ihrer Geburt anwesend war
und werde deinen Tod bezeugen

Hör auf dir vorzustellen, dass du geboren wurdest,
Eltern oder einen Körper hast, sterben wirst, etc.
Du wurdest niemals geboren und wirst niemals sterben

Es gibt einen Zustand, der nicht zu vergessen ist
und erinnern
Das Anfangslose beginnt für immer
Finden Sie heraus, was Sie nie verloren haben

Übersehen Sie die beweglichen Dinge
und du wirst dich selbst,
als allgegenwärtiges Sein finden.

Was auch immer passiert
Ich verbleibe

Ich wurde nie geboren
Wie kann ich alt werden?

Ich bin weder geboren noch kann ich sterben
Ich habe nichts zu erinnern oder zu vergessen

Du bist jenseits des Erlebenden
immer ungeboren und unsterblich

Realität ist kein Ereignis
Sie kann nicht erlebt werden
denn die Realität kommt und geht nicht

Es gibt keine Erfahrung der Realität
Nur die Realität ist
Es gibt nichts anderes

Es gab keinen Anfang
Es war so immer

Du kannst nur das sein, was du in Wirklichkeit bist
du kannst nur scheinen zu sein
was du nicht bist

Was kommt und geht, hat kein Sein
Was sich ändert, ist nicht real
Was real ist, ändert sich nicht

Gib nicht vor, das zu sein, was du nicht bist
weigere dich nicht zu sein was du bist

Das Leben wird gehen,
Der Körper wird sterben
aber es wird mich nicht betreffen

Das Reale stirbt nicht
Das Unwirkliche hat nie gelebt

Du bist weder der Körper noch im Körper
Es gibt keinen Körper

Das Absolute geht der Zeit voraus
das Absolute ist

Dein Körper hat wenig Zeit, nicht du
Verstehe dich einfach selbst
das ist Ewigkeit

Ich weiß für mich:
Ich wurde nie geboren

Sowohl das Subjekt als auch das Objekt
existiere in dir
aber du bist keiner

Sie sind hier und jetzt vollständig
du brauchst absolut nichts

Das, was dich denken lässt, du bist ein Mensch
ist nicht menschlich

Das Reale ist immer bei dir
Sie müssen nicht warten, um zu sein, was Sie sind

Du bist nicht das, was du wahrnimmst

Du bist du selbst ohne es zu wissen

Kein Ereignis beeinflusst dein wahres Wesen,
das ist die absolute Wahrheit

Vergänglichkeit ist der beste Beweis für Unwirklichkeit

Du kannst dein wahres Wesen nicht kennen
du kannst nur SEIN was du bist

Was auch immer du unveränderlich bist,
das bist du zweifelsfrei.

Um wirklich zu Sein,
musst du niemand sein

Zu wissen, dass du es nicht weißt,
ist wahres Wissen

In Wirklichkeit wurdest du nie geboren
und wird niemals sterben

Sei nichts,
wisse nichts,
habe nichts

Man kann es nur sein, ohne es zu wissen

Was du nicht weißt
das ist am meisten vor

Bevor Sie dieses Wissen erworben haben, bin ich
Das ist der reale Zustand

Komme zu dem Schluss,
dass du nicht das Bewusstsein bist

Das Absolute kennt sich selbst überhaupt nicht

Wenn der Körper stirbt
stirbst du nicht

Wenn alles geht
du bleibst das Echte

Deine wahre Identität ist jenseits
des “Ich-Bin”-Bewusstseins

Der Zustand vor Deiner Geburt
und nachdem du gestorben bist
ist Dein ständiges Eigentum

Bevor das Wissen “Ich-Bin” auf dir erschien,
das ist Parabrahman / No-Self

Wenn Du richtig zurück kehrst,
verschwindet das “Ich-Bin”-Bewusstsein…