Wahrheit und Lüge erkennen

Der gestrige Abend zeigte mir ganz klar, wie ungeheuer wichtig es ist, die Wahrheit aus sich selbst herauszufinden, denn andernfalls läuft man Gefahr, auf irgendwelchen, gut verpackten geistigen Müll hereinzufallen, der als „Wahrheit“ verkauft wird. Wahrheit ist selten, Dreck gibt es im Übermaß. Am schlimmsten ist es, wenn Wahrheit mit Dreck vermischt ist, um bewusst zu täuschen – da muss man sich ganz auf sein inneres Gefühl verlassen! Im Zweifel ist es besser, etwas zurückzuweisen – solange, bis man in der Lage ist, den Sachverhalt in sich selbst zu untersuchen.

Angebliche Vernichtung der Menschheit

Zur Zeit sind wieder einige Leute und Gruppen aktiv, die wie vor dem Jahr 2000, warnen, dass die Menschheit vor einem „Reset“ steht, also bis auf wenige Exemplare vernichtet werden wird. Das ist genauso Blödsinn, wie die Vorstellungen, die vor dem Jahr 2012 verbreitet wurden, dass die Menschen kurz vor einem „Bewusstseins-Sprung“ stehen. Wer so etwas behauptet, hat zuviel Phantasie, will manipulieren oder ein Geschäft machen.

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Gruppenbildung ist Flucht

Ich hatte gestern ein sehr gutes Telefongespräch, mit einem Menschen, den ich sehr schätze und der sehr viele innere Erfahrungen gemacht hat, zum großen Teil aber auf anderen Ebenen, als ich, so dass sich das gegenseitig ergänzt. Er nannte mir einen Mann, auf den er aufmerksam geworden ist und dessen Aussagen er interessant findet. Ich werde dessen Namen nicht weitergeben, denn im Anschluss an das Gespräch, habe ich mich zwei Stunden lang mit diesem Mann beschäftigt, habe Videos angeschaut und Texte gelesen. Schon beim ersten Video fiel mir auf, dass ich ein ungutes Gefühl hatte, das ich mir erst nicht erklären konnte, denn was der Mann erzählte, entsprach beinahe wortwörtlich meinen eigenen Erkenntnissen.

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Übertragungs-Rückmeldung

Nachdem ich gestern über Übertragung geschrieben habe, kam es heute Nacht, etwa zwischen 0:00 und 02:00 zu einer Übertragung eines externen Bewusstseinszustandes. Der Reihe nach: Ich ging um etwa 23:00 ins Bett und konnte nicht einschlafen. Zuerst dachte ich noch kurz über ein oder zwei Themen nach, dann schaltete ich die Gedankengänge ab und begab mich in die Stille. Normalerweise bin ich dann recht schnell weg. Diesmal nicht – ich blieb einfach still liegen und richtete die innere Aufmerksamkeit auf das reine Ich des Bewusstseins am Hinterkopf.

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Bewusstsein von außen

Wenn man als Forscher das Zusammenspiel zwischen Gehirn und Bewusstsein von außen untersucht, muss man zwangsläufig zu dem Ergebnis kommen, dass das Gehirn die sichtbare Ursache des unsichtbaren Bewusstseins ist.

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Übertragung

Anadi spricht oft von „Transmission„, was die Übertragung der Information eines Bewusstseins-Zustandes bedeutet. Er spricht auch davon, dass das persönlich erfolgen muss. Ich mache aber eindeutig eine andere Erfahrung: Jedesmal, wenn ich ein Audio von ihm höre, gerate ich automatisch in den Zustand, den er darin beschreibt. Das war sogar am Anfang schon so, als ich ihn noch nicht richtig verstanden habe – wegen meiner damaligen mangelhaften Englisch-Hör-Kenntnisse. Die Informationen werden also definitiv nonverbal übertragen, was bedeutet, dass er gar nichts sagen müsste – und ein sensitiver Hörer würde trotzdem den Zustand erfahren können.

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Individuelle Seele oder Gruppen-Seele?

Anadi hat in diesem sehr lesenswerten Artikel ausgeführt, dass die Seele zu Beginn nicht vorhanden ist – nur ein Kern existiert – das (un) bewusste ICH. Ich hatte hier geschrieben, dass wir alle Seelen sind. Nach dem Lesen des Artikels von Anadi habe ich das ein wenig sacken lassen und dann kam folgendes hoch: Es ist schon so, dass die Seele zu Beginn nur rudimentär vorhanden ist und praktisch alle Zentren entdeckt und geweckt (erzeugt?) werden müssen. Das habe ich ja an mir selbst so erlebt, wobei ich nicht das Gefühl hatte, etwas „erzeugen“ zu müssen. Es fühlte sich eher so an, als ob sie schon da waren und nur entdeckt und verkörpert werden mussten. Vielleicht ist das „entdecken und verkörpern“ aber auch gleichzusetzen mit „erzeugen„. Und natürlich weiß ich auch nicht, wie das bei anderen ist – vielleicht muss da wirklich „von außen“ nachgeholfen werden.

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Wo hört der Mensch auf und wo fängt die Seele an?

Es ist Unsinn, wenn jemand sagt: „Ich bin kein Mensch, ich bin die Seele“ – und dann denkt, dass damit alles erledigt ist – denn damit tauscht er lediglich die Begriffe „Mensch“ und „Körper“ durch „Seele“ aus. Man kann sich nicht de-identifizieren, nur weil man so etwas zu sich sagt, denn die Vorstellung, „der Körper zu sein„, sitzt so tief, dass sie nur dann verschwindet, wenn eine radikale Verschiebung des Aufenthaltsortes im Bewusstsein nach hinten stattgefunden hat. Das bewirkt, dass man sich nicht mehr am Sitz des Egos (Stirn) erlebt und sich dadurch auch nicht mehr (so leicht) damit identifizieren kann. Wenn man sich dann noch als der Hintergrund der Bewusstseinsinhalte erlebt und das dauerhaft beibehalten kann, dann hat die Vorstellung, ein Mensch zu sein, sich erledigt.

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Die Reise der Seele zurück zur Quelle

Die Quelle ist reiner Geist und das Subjekt aller in ihr existierenden „Außenwelten“ und „Wesen“ – die sie in ihrem Geist erzeugt und in einer allumfassenden Schau wahrnimmt. Aber sie ist auch in Form ihrer individualisierten Unterteilungen (Seelen) als individualisiertes Subjekt in jedem einzelnen Wesen präsent.

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