Das zwanghafte Denken zu beobachten und sich davon zu distanzieren ist, drastisch ausgedrückt, wie:
Zuzusehen, wie man ununterbrochen in die Hose scheißt (zwanghaft denkt), weil man den Schließmuskel (das Bewusst-Sein) nicht beherrscht. Um sich davon zu distanzieren, würde man nun dieses ununterbrochene Scheißen ignorieren, denn schließlich passiert das ja „eindeutig von selbst„. Das nutzt aber nichts, denn man muss sich trotzdem nach jedem Scheißen waschen und neue Unterhosen anziehen – ansonsten stinkt man und es brennt am Arsch.
Jeder wird sofort zugeben, dass es besser ist, das Scheißen nicht nur zu beobachten und zu verdrängen, sondern zu lernen, den Schließmuskel zu beherrschen – womit das Problem endgültig behoben ist. Ich bitte dieses Beispiel wörtlich zu nehmen, weil das zwanghafte, endlose Denken nichts anderes ist, als sich selbst ununterbrochen zu beschmutzen und zu schaden.