Upanishaden und Veden – Selbsterkenntnis im alten Indien

Anadi: The Revelation of Enlightenment in Ancient India

Anadi: Upanishads: An Incomplete Revelation

Anadi: Revelatory Excerpts from the Upanishads

Hier drei kleine Auszüge, die zeigen, was die Verfasser der Upanishaden bereits wussten und was später größtenteils verloren gegangen ist und dann zu Hinduismus, Buddhismus, Advaita und Neo-Advaita, etc. mutierte:

Katha-Upanishad: “Some have never heard of the Self, some have heard but cannot find Him. Who finds Him is a world’s wonder, who expounds Him is a world’s wonder, who inherits Him from his Master is a world’s wonder.

Brihadaranyaka-Upanishad: “In the beginning all things were Self, in the shape of personality. He looked round, saw nothing but Him-self. The first thing he said was, ‘It is I.’ Hence ‘I’ be- came His name. Therefore even now if you ask a man who he is, he first says, ‘It is I’, and gives what other name he has. He is the eldest of all. Because he destroyed all evil, he is called the first Person. He who knows this, destroys all evil, takes the first rank.

Brihadaranyaka-Upanishad: “Invisible, He sees; inaudible, He hears; unthinkable, He thinks; unknowable, He knows. None other can see, hear, think, know. He is your own Self, the immortal; the controller; nothing else matters.

Die Form des Bewusstseins

Heute Nacht konnte ich lange nicht schlafen und nutzte die Zeit, dazu, die Form des Bewusstseins in verschiedenen Zuständen zu erkunden. Ich experimentierte mit der Zunge am Gaumen und mit offenem Mund. Wenn die Zunge am Gaumen anliegt, angepresst wird und gleichzeitig der Wille eingesetzt wird, um die Aufmerksamkeit nach vorne und hinten zu erweitern, dann ist das Bewusstsein nicht oval, sondern balkenförmig. Dabei sind die Ränder des Bewusstseins nicht wellig und gerundet, wie normal, sondern gerade und sehr scharf abgegrenzt. Es fühlt sich an, als ob der obere und untere Rand in diesem Zustand geradezu vor Intensität leuchtet. Das Bewusstsein ist sehr schmal und gleicht einem Strahl, mit etwa 5 Millimeter Durchmesser. Er verläuft vorne durch das bewusste Ich und gerade durch den Kopf zum Hinterkopf, tritt dort aus und läuft weiter bis in das universelle Bewusstsein. Zuerst meinte ich zu fühlen, dass der Strahl in Höhe der Augen verläuft, aber das war eine Täuschung, er läuft durch das Sehzentrum, nicht durch die Augen.

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Wie sich die Zentren des Bewusstseins anfühlen

Ich experimentiere zur Zeit etwas herum und versuche ganz genau den Unterschied zwischen den einzelnen Zentren herauszufinden und festzunageln. Dazu möchte ich einmal beschreiben, wie ich sie innerlich empfinde. Es kann sein, dass andere das anders empfinden – darüber weiß ich aber nichts, kann es nur vermuten.

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Geist und Intelligenz

Folgendes ist gerade hoch gekommen:

Was ist Intelligenz? Das, welches weiß, ohne dazu den Verstand und Gedanken benutzen zu müssen.

Was ist Geist/Spirit? Geist ist Intelligenz, kombiniert mit Lebendigkeit – also bewegliche, dynamische Intelligenz.

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Meine alten Videos

Heute kam ein Mail mit Fragen,die sich auf eines meiner alten Videos bezog. Ich beantwortete das Mail und anschließend setzte ich alle alten Videos auf Privat. Warum? Weil sie die Anfänge zeigen, die ersten Schritte eines spirituellen Kleinkindes, das noch nicht wusste, was es wirklich ist. Damals bezeichnete ich mich noch als „Nichts„.

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Schwäche überwinden

Anadi: Transcending Weakness On the Path

Die wichtigsten Sätze daraus:
Den inneren Weg zu gehen, ist keine eigene Entscheidung, sondern die einzige Art und Weise, wie einer der Realität des eigenen Seins gerecht werden kann. Wir sind der Mittelpunkt unseres Universums und sind hier, um unsere innere Subjektivität zu entwickeln und unsere Schwächen/Ablenkungen zu überwinden. Wer glaubt, dass es seine eigene Entscheidung ist, Selbsterkenntnis zu betreiben, ist schlicht und einfach ein Dummkopf und hat keine Ahnung, von den tatsächlichen Gegebenheiten! Wer den Weg nicht geht oder aufgibt – ist seines eigenen Seins nicht wert.

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Erzeugung eines energetischen Spots

Wenn man anfängt mit der Meditation und der Wahrnehmung der inneren Zentren, ist oft noch sehr wenig oder gar nichts zu spüren. Wie kommt es dann, dass später, wenn man das länger richtig durchgeführt hat, die Wahrnehmung immer leichter wird, bis sie automatisch abläuft?

Das geschieht dadurch, dass eine Art energetischer „Spot“ oder „Brennpunkt“ in einem Zentrum erzeugt wird, der wie ein Magnet auf die innere Aufmerksamkeit „Pure Attention“ wirkt. So ein Spot oder Magnet nennt sich „Bare Attention“ und muss sich in jedem Zentrum etablieren, wenn die Wahrnehmung automatisch werden soll.

Sobald dieser Brennpunkt etabliert ist, kann die innere Aufmerksamkeit ihn ohne Probleme festhalten und damit wird es dann auch möglich, ohne innere Kämpfe und ohne hin und her zu springen, mehr als ein Zentrum gleichzeitig in der Wahrnehmung zu halten.

Weitere Infos im Audio von Anadi.

Nach dem Anhören dieses Audios, wurde mir klarer, warum die meisten Menschen nach der Ankunft im Bereich jenseits des Unbewusstseins glauben, sie wären „Nichts“ oder das „universelle Bewusstsein„. Sie können es tatsächlich nicht fühlen und glauben den alten Berichten aus Advaita & Co – dass es keine individuelle Essenz gibt – weil sie es selbst so erleben, dass da nichts ist!

Das Kuriose ist aber, dass man, sobald man seine eigene Subjektivität wirklich fühlen kann, diesen falschen Schund sofort wegwirft – weil man direkt erfährt, was da ist und dass das keinesfalls das Ego ist oder das Gefühl der Körper (Erscheinungs-Wesen) zu sein. Diese Wahrnehmung ist, wie endlich die Augen aufzumachen und das Licht zu sehen, das die ganze Zeit da war – aber aufgrund der geschlossenen Augen nicht gesehen wurde. Das „bewusste Ich“ ist da, jeder ist es – und ohne diese Essenz würde nichts existieren – aber keiner schaut hin und realisiert es.

Natürlich spreche ich hier nicht von Menschen, die zu einhundert Prozent in ihrer Außenwahrnehmung und im Verstand hängen. Die haben nicht die geringste Chance, das zu fühlen. Ich spreche von den wenigen Anderen, die bereits jenseits dieser kollektiven Wahnvorstellung gelandet sind.

Der übersehene Teil

Der meistens übersehene Teil eines Menschen, wenn es um Selbsterkenntnis geht – das ist das innere Wesen, das er selbst IST. Wenn ein Mensch aus seinem normalen Unbewusstsein herauskatapultiert wird, in eine Zone jenseits davon, dann erlebt er sich als erstes als ein schwebendes Bewusstsein, ohne jeden Referenzpunkt. Das bedeutet nicht, dass es da keine Referenzpunkte gäbe – es bedeutet, dass dieser Mensch sie nicht wahrnehmen kann.

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