Das, was im Inneren zu tun ist, kann man als „Energiearbeit“ bezeichnen. Bei normalen Menschen ist der Beobachter im Vorderkopf das einzig bekannte Zentrum. Es ist bekannt, weil der Beobachter für das Sehen und das Denken zuständig ist und weil er seinen eigenen „Ich-Sinn“ hat, der gewöhnlich mit dem Ego verbunden ist – wenn keine anderen Ich-Zentren aktiviert sind. Solange keine anderen Zentren aktiv sind, fließt sämtliche Bewusstseinsenergie dem Beobachter-Zentrum im Vorderkopf zu – das stärkt das Ego ungemein und fördert die Vorstellung, „dieser Mensch“ zu sein, der sich im Spiegel betrachtet und der eigenverantwortlich in der „Außenwelt“ agiert.
Was Meditation wirklich ist
Meditation bedeutet nicht, sich auf irgend etwas zu konzentrieren. Es bedeutet auch nicht, etwas gedanklich zu durchdringen oder einen Gedanken fest zu halten. Meditation ist nichts, an dem das Ego oder der Verstand beteiligt sind. Im Gegenteil – bei echter Meditation gibt es keine Gedanken und das Ego muss sich hingeben.
Wirkungen
Wirkung kann immer nur von innen ausgehen. Wenn irgendwo, in der scheinbaren Außenwelt (Scheinwelt), ein Hinweis sichtbar wird, dann ist dieser niemals von einem der dort auftretenden Scheinwesen initiiert worden. Warum? Weil die Scheinwelt, inklusive Scheinwesen nichts anderes ist, als eine Projektion des inneren Wesenskerns. Das gesamte Universum, das ein Wesen wahrnimmt, ist immer sein eigenes – seine eigene Projektion.
Von niedriger zu höherer Persönlichkeit
Leute, die glauben, dass Texte von „Advaita-Größen„, wie zB Ramana Maharshi, in die endgültige Richtung weisen, sollten sich das folgende Audio anhören:
Anadi-Audio: Von niedriger zu höherer Persönlichkeit
Ist das System unser Feind?
Nach landläufiger Meinung nahezu aller Auklärer, ist das herrschende Falschgeldsystem unser Feind. Das gilt natürlich auch für das hochkorrupte Politsystem und alle anderen Systeme und Potentaten welche die Bürger ausnehmen und peinigen. Aus weltlicher Sicht kann man das so sehen – aber ist diese Sicht wirklich hilfreich?
Aus dem Weg gehen
Wenn man sich weder verhält, noch etwas ausdrückt oder sich zu etwas zwingt – das bedeutet, der Lebenskraft und dem sich selbst entfaltenden (Traum-) Geschehen aus dem Weg zu gehen. Dann geschieht, was eben geschieht – und so, wie es geschieht.
Unterschied zwischen externer und purer Aufmerksamkeit
Die externe Aufmerksamkeit kann nur von außen auf das Beobachtete schauen und erzeugt dabei eine Trennung zwischen dem Beobachter (Observer) und dem Beobachteten. Die externe Aufmerksamkeit beruht auf eher grober Dualität mit größeren Distanzen.
Die pure Aufmerksamkeit fühlt das Beobachtete direkt von innen, verschmilzt damit und schafft daher keine Trennung zwischen dem Beobachteten und dem Subjekt. Interne Aufmerksamkeit beruht auf einer sehr feinen Dualität, mit extrem kleinen Distanzen – aber es muss auch hier Dualität geben, denn ohne diese kann es kein Subjekt-Objekt-Paar geben.
Was ist Selbstliebe?
Selbstliebe ist die ununterbrochene Ausrichtung der reinen Aufmerksamkeit auf die eigene Subjektivität des Subjektes und die Verschmelzung damit. Damit die Präsenz nicht zu stark wird, muss das Zentrum mindestens entspannt werden – Fortgeschrittene geben sich durch das jeweilige Ich-Zentrum der Quelle der Existenz hin (Surrender). Als gerichteter Graph symbolisiert sieht das so aus: Ich → Aufmerksamkeit → Ich → Entspannung/Hingabe → Quelle.
Dies geschieht am Anfang nur in einem Zentrum und mit fortschreitender Fähigkeit zur Ausdehnung dieser Aufmerksamkeit auch gleichzeitig in weiteren Zentren. Warum ist das Selbstliebe? Weil die Aufmerksamkeit sich auf ihre Quelle richtet und nicht mehr (nur) auf die Scheinwelt. Man kann Selbstliebe auch mit andauernder Selbstwürdigung oder Selbstwahrnehmung übersetzen.
Selbstliebe ist kein künstliches Absondern irgendwelcher menschlichen Emotionen, sondern wird begleitet von einem starken, inneren Glücksgefühl innerhalb des jeweiligen Zentrums. Man kann das als Belohnung für den Menschen sehen, dafür, dass er diese Vereinigung zulässt und nicht sabotiert.
Was ist Subjektivität?
Subjektivität ist das Gefühl, zu existieren – als Subjekt zu existieren. Damit ist aber nicht das Gefühl gemeint, dieser Körper zu sein, der in einer (scheinbaren) Außenwelt herumgeistert. Das Subjekt ist dasjenige, das hinter der Erscheinungswelt steht, sie erzeugt und wahrnimmt. Manch sagen „Zeuge“ dazu – das ist richtig – aber unvollständig.
Öffentlich und doch geheim
Das, was ich hier schreibe, kommt immer spontan aus mir heraus und obwohl es öffentlich und für jeden zugänglich ist – ist es trotzdem geheim. Warum? Weil die Majorität das, was hier steht, zwar lesen kann – man kann es sich sogar mit Web-Systemen automatisch in andere Sprachen übersetzen lassen – aber sie werden es nicht tief verstehen und verinnerlichen können.