Halo – die Sonne hinter mir

Heute Nacht wachte ich um etwa ein Uhr auf und spürte, wie etwas warmes hinter mir den Hinterkopf berührte. Ich fasste sofort den Hinterkopf an – aber der war kühl. Als ich dann genauer hinfühlte, merkte ich, dass dieses Warme nach oben über den Kopf hinaus und nach unten bis etwas unterhalb der Schultern reichte. Ich wusste zwar nicht, warum das plötzlich da war – ging aber instinktiv sofort dazu über, mich horizontal an dieses „Etwas“ hinzugeben, so, wie ich es tagsüber immer mache, Richtung universelles Bewusstsein. Wobei mir zu dem Zeitpunkt noch nicht bewusst klar war, dass es sich tatsächlich darum handelt.

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Was immer da ist

Was ist das, was immer da ist? Der „Beobachter“ oder der „Zeuge„? Diese Begriffe sagen klar aus, dass derjenige, der sie benutzt, sich nicht selbst als „ich selbst“ erkennt – weil sie unpersönlich sind. ICH erlebe mich aber nicht als unpersönlich, sondern als eine Einheit von Bewusstsein und Selbst-Liebe. Ich liebe mich selbst, meine eigene Subjektivität – ich bin eine bewusste Einheit, die sich selbst und ihre Existenz zutiefst liebt. Genau so empfinde ich das, in meinen eigenen Worten ausgedrückt.

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Bewusstsein des stillen Verstandes

Anadi: Bewusstsein des stillen Verstandes

Automatische Übersetzung in deutsch.

Auszug:
Wir müssen sehen, dass unser menschlicher Verstand (Geist, Mind) viel mehr ist, als nur „aufkommende Gedanken„. Wir können unseren Verstand wirklich dazu benutzen zu denken. Wir können aktiv und kreativ am Denkprozess teilnehmen, können wählen, die Richtung unserer Gedanken zu ändern oder entscheiden, ihren Schwung zu brechen, während wir in unser tieferes Selbst loslassen/entspannen (Surrender).

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Dualität – Nicht-Dualität

Laut Advaita ist ausschließlich diese Erscheinungs-Welt dual. So etwas wie ein Selbst gäbe es nur im Zusammenhang mit einer Erscheinung – nämlich als den Zeugen dieser Erscheinung. Sobald die Erscheinung sich auflöst, müsste sich auch der Zeuge auflösen. Die eigentliche Natur der Realität sei aber Nicht-Dual, was bedeutet, dass es dort keine Unterschiede und keine Individualität (Persönlichkeit) gibt. Mit Persönlichkeit ist hier selbstverständlich nicht das Ego-Ich gemeint, sondern die innere, individuelle Subjektivität. Laut Advaita gibt es nur das Prinzip der Existenz, das in sich nicht strukturiert ist, also keine definierten Eigenschaften haben kann.

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Eindimensionalität – Update

Die Lehre des Advaita ist eindimensional. Daher braucht man sich auch nicht zu wundern, dass die Menschen, die ihr folgen, ebenfalls nur eine eindimensionale Sicht auf die Wirklichkeit haben. Ein Wesen mit einer eindimensionalen Sicht kann nicht mehr als eine Dimension erkennen, selbst dann nicht, wenn faktisch mehr als eine Dimension existiert.

Und wenn die eindimensionale Sicht nur einem Glauben entspricht, dann wird eine davon abweichende Erkenntnis oder Information einfach ignoriert. Die dualen Ebenen in der Quelle, welche Manifestation überhaupt erst möglich machen, werden dabei komplett ausgeblendet. Genau da haben wir dann auch die Ursache für die Weigerung, in sich selbst nachzusehen und nachzuforschen.

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Das, was vergessen werden kann, kannst Du nicht sein

Gerade habe ich über ein Video einen englischen Text von Maharaj gefunden, der die heutigen Beiträge sehr schön ergänzt. Der Titel lautet: Alles, was Du vergessen kannst, kann nicht das Ewige sein. Er geht darin auf einen Fragenden ein, der wissen will, wie er schrittweise Verwirklichung erlangen kann. Ich übersetze einmal den ersten Teil, weil ich auf einen ganz bestimmten Punkt hinaus will, den viele, die eine bestimmte Grenze überschritten haben, immer wieder unterschätzen, einfach deshalb, weil sie sich nicht mehr richtig erinnern:

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Einfache Selbsterkundung

Bezogen auf den letzten Beitrag, kam heute eine Mail. Der Schreiber erzählte, dass er vom Leben ziemlich gebeutelt wird – aber eigentlich doch nur Frieden und Gutes will. Auch hätte er keine energetische Fühlfähigkeit, weswegen er sich innerlich nicht fühlen kann. Wobei der Wunsch nach innen zu gehen, in seinem Fall wohl nur eine Flucht nach innen wäre. Ich habe ihm geantwortet aber da dies eine Frage ist, die sicherlich mehr als einen Menschen betrifft, gehe ich auch hier einmal darauf ein.
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Die Fixierung lösen

Heute Morgen erzählte mir meine Frau, einige Geschichten über schwere Krankheiten anderer Menschen, von denen sie gehört hat. Ich hörte mir das eine Weile an, dann machte es fühlbar „klick„. Das, was hier geschieht, was scheinbar ein furchtbares Schicksal darstellt – wie zum Beispiel Krebs im Endstadium – ist in Wirklichkeit ein (weiterer) Versuch, die Fixierung auf den Erscheinungs-Körper und die Erscheinungs-Welt zu lösen…

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Evolution durch innere, praktische Arbeit

Das Lesen von Selbsterkenntnis-Texten ist eine nette Freizeitbeschäftigung und es nutzt auch, um sich ein Bild von der Realität zu machen, damit man eine ungefähre Idee bekommt, worum es geht. Aber die eigentliche Arbeit ist praktischer Natur und sie beschäftigt sich damit, die subjektiv-geistig-energetischen Felder des inneren Wesens zu erwecken, auszurichten und die Präsenz durch Hingabe auszubalancieren. Die Arbeit mit dem Bewusstsein erfolgt dabei mit offenen Augen im täglichen Alltagsleben – aber die Arbeit mit dem Sein muss im Sitzen mit geschlossenen Augen erfolgen, was als „Meditation“ bezeichnet wird.

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