Verschmelzen mit dem bewussten Ich

Das bewusste Ich kann mit seiner eigenen Präsenz verschmelzen. Das Ergebnis ist eine Präsenz jenseits von Präsenz – oder anders gesagt – eine Balance von Präsenz und Absenz. Wenn das bewusste Ich ganz mit seiner Präsenz verschmolzen ist, dann kann es auch leicht mit dem reinen bewussten Ich verschmelzen. Dieser Prozess ist eine Abkürzung für das vertikale Surrendern des bewussten Ich. Ich habe schon einmal im April etwas darüber geschrieben – damals bin ich „zufällig“ über das Hineinschmelzen gestolpert.

Es geht nur um die eigene innere Erfahrung

Bei der Selbsterkenntnis geht es nur um eines: um die eigene Selbst-Erfahrung. Jede Erfahrung, egal, ob sie gut oder schlecht ist, muss in einem selbst gefühlt und erspürt worden sein. Fremde Erfahrungen, von denen man gehört oder gelesen hat, sind nur insofern etwas wert, als sie darauf hinweisen, dass da etwas sein könnte, was man selbst noch nicht erfahren hat – was dazu führen kann, dass man bei sich selbst genauer hinschaut. Zu etwas anderem taugen fremde Erfahrungen nicht. Eine Ausnahme sind Anleitungen für die innere Arbeit, die auf einer profunden fremden Erfahrung basieren und dem Aspiranten zeigen sollen, wo er bei sich selbst schauen muss und wie.

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Die zwei Sonnen im Bewusstsein

Es gibt zwei „sonnenartige“ Zentren im Bewusstsein. Das eine hatte ich schon entdeckt, das ist das, was ich „schwarze Rose“ nannte. Das ist der Kern im bewussten ICH. Diese „Sonne“ ist schwarz, ist tief eingebettet im bewussten ICH und bildet dessen Schwerkraftzentrum – es ist die Spiegelung des absoluten ICH-BIN im individuellen Bewusstsein.

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Unbarmherzig gegen falsche Spiritualität

Warum bin ich eigentlich so unbarmherzig, mit den Protagonisten des falschen Weges? Weil ich selbst jahrzehntelang Maharshi, Maharaj und Co. auf den Leim gegangen bin! Ich weiß noch, als ich das erste Mal in Maharaj‘ Buch „Ich Bin“ gelesen habe, da hatte ich das Gefühl, „angekommen zu sein“ und „alles zu wissen, was nötig ist„. Was für ein grausamer Irrtum, was für eine teuflische Falle! In Wirklichkeit wusste ich damit weniger als vorher, denn vorher wusste ich sehr sicher, dass ich gar nichts wusste!

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Die Bedeutung von Selbst-Erkenntnis

Selbst-Erkenntnis – was bedeutet das eigentlich? Kann es bedeuten, irgend welche Texte zu lesen, in denen steht: „Mein Sohn, gräme Dich nicht, suche nicht, das entfernt Dich nur von Dir selbst. Bleibe einfach nur in dem Gefühl Deiner eigenen Existenz und ruhe darin. Mehr ist nicht zu tun, denn Du bist ja schon Dein natürliches, ursprüngliches Wesen…“ ??

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Das Kreuz des Bewusstseins

Ich hatte schon einmal über die Form des inneren Wesens geschrieben. Damals hatte ich alle ICH-Punkte in mir erkennen können und sie waren in Form eines Kreuzes angeordnet. Auch damals schon konnte ich oben ein Zentrum fühlen, das war aber noch nicht bewusst, sondern nur diffus gefühlt. Denn ich hatte immer das Gefühl, dass von dort aus nach unten „observiert“ wird. Darum nannte ich diesen Punkt auch den Sitz der Aufmerksamkeit. Das ist definitv falsch.

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Lehre der Hohlheit

Was in diesem Audio gesagt wird, ist vollkommen richtig. Bis auf eine „winzige“ Kleinigkeit: derjenige, der all das erlebt, was da gesagt wird, wird weder vom Sprecher, noch vom ursprünglichen Autor des Textes (Nisargadatta Maharaj) gefühlt und erkannt. Sowohl der Sprecher, als auch Maharaj können und konnten sich selbst nicht fühlen. Damit ist natürlich nicht die Identität des Egos oder des Körpers gemeint, sondern die Identität der subjektiven Einheit, des ICH, durch die das Bewusstsein gehen muss, um überhaupt als Einzelbewusstsein erscheinen zu können. Mit dieser Aussage will ich keinesfalls diese beiden Menschen beleidigen oder schlecht machen (siehe auch den Nachtrag unten) – es geht mir ausschließlich um die Wahrheit. Personen spielen dabei keine Rolle – aber das, was sie über das innere Wesen sagen, spielt sehr wohl eine Rolle!

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