Ich = Leiden

Der Aufbau eines Ich-Prozesses bedeutet zwingend zu leiden. Gestern Morgen erlebte ich das hautnah. Es war nach dem Aufwachen sehr still gewesen, wie immer – aber plötzlich kamen Gedanken auf, die sich mit der Lage in Deutschland beschäftigten und ob es nicht doch nötig wäre, sich zu äußern. Diese Gedankentätigkeit tat regelrecht weh, im starken Kontrast zu der Stille, direkt nach dem Aufwachen.

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Keine Spannung mehr aufbauen

Heute Morgen ist mir etwas wichtiges klar geworden – nämlich, was der Grund dafür ist, dass eine Äußerung „befreiend“ wirkt. Dazu muss ich etwas ausholen. Der Mensch scheint ein festes Wesen zu sein, aus Fleisch und Blut und mit einem Kopf oben drauf, in dem scheinbar das Bewusstsein und der Verstand sitzt. Das ist aber lediglich eine unbewiesene Annahme, da jedes Wesen lediglich über die Informationen seiner Sinnesorgane verfügt, die ihm sagen, wie sein Körper und die Umgebung angeblich beschaffen ist! Wie die Realität tatsächlich ist, kann daher niemand sagen.

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Anstrengungslos still sein

Sobald einer in sich die Stille entdeckt hat und diese sich nach langem Ringen stabilisiert hat, darf man sich nicht mehr anstrengen! Dann muss man vollkommen still bleiben, um die subtile innere Arbeit, nicht zu stören, die sich in diversen Energiefeldern von selbst vollzieht. Ich spüre das ganz deutlich – wenn die Stille stark ist und nicht irgendwo gehaftet wird, wie feine, sanfte Finger über den Kopf streichen und auch innen immer wieder ein feines Erschauern oder Kribbeln erscheint, verschwindet, um an anderer Stelle weiter zu machen.

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Das Funktionsprinzip des Anhaftens

Die Lektüre des wunderbaren, kleinen Büchleins Kernholz des Bodhibaums hat mich gerade in der Badewanne dazu gebracht, das Funktionsprinzip des Anhaftens zu durchschauen und beobachten zu können. Dabei ist mir dann auch aufgefallen, dass bei mir immer noch anhaften passiert – allerdings in einem ganz subtilen Bereich – und zwar in Bezug auf die angenehmen Gefühle, die im aktuell vorherrschenden Zustand zwangsläufig auftreten und in dem Beitrag Stille, Frieden und Freude beschrieben wurden.

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Kernholz des Bodhibaums

Ich habe gerade ein wunderbares kleines PDF-Buch gefunden, das auf ganz hervorragende Weise meine eigene Erfahrungen mit Leerheit in einfachen, nachvollziehbaren Worten beschreibt. Das Buch stammt von einem thailändischen Mönch, namens Buddhadasa Bhikkhu, der bereits 1993 gestorben ist.

Er versuchte während seines ganzen Lebens, die orginale Lehre des Buddha wiederherzustellen, da sie in dem Wust der buddhistischen Lehrbücher nicht mehr erkennbar war. Das stieß in weiten Teilen der buddhistischen Welt auf erheblichen Widerstand. Allerdings gab es auch Widerstand von wirtschaftlichen Kreise, die dagegen waren, solches Wissen in der breiten Masse zu verbreiten: es würde wirtschaftliche Nachteile nach sich ziehen, wenn die Menschen nicht mehr wünschen und anhaften würden.

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Herumbasteln schadet

Die Quelle allen Seins erschafft ununterbrochen das gesamte Universum. Jede der daraus hervorgehenden Handlungen und Objekte ist vollkommen rein und perfekt. Daher ist es völlig unsinnig und zeugt von Unkenntnis der tatsächlichen Verhältnisse, wenn diese vollkommenen Emanationen in Schubladen von Moral und Ethik gesteckt werden.

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Stille, Frieden und Freude

Seit einiger Zeit hat sich ein ununterbrochener Strom von Stille, Frieden und Freude etabliert. Das ist nicht so zu verstehen, wie sich ein Junkie oder Betrunkener in seinem Rauschzustand fühlt. Es ist eine ununterbrochene Präsenz des ursprünglichen Gewahrseins. Dieses ursprüngliche Gewahrsein besitzt bestimmte Eigenschaften und drei davon sind: Stille, Frieden und Freude.

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Dzogchen – Rigpa

Ich habe hier eine Beschreibung des Rigpa aus dem Dzogchen gefunden, sie entspricht exakt dem, was ich seit fünf Jahren praktiziere, ohne zu wissen, dass es sich dabei um Dzogchen/Rigpa handelt. Allerdings benutzte ich den inneren Ton (entspricht Nada-Yoga) zum Eintritt in den Zustand, solange, bis er stabil war. Seit etwa einem Jahr hat sich der Zustand stabilisiert und geht von alleine weiter, ohne dass irgend eine Mühe aufzuwenden ist.

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Der natürliche Zustand

Der natürliche Zustand ist vollkommen spontan, frisch, wachsam, aufmerksam – und leer von Gedanken. Darum ist er auch leer von Konzepten, Angst, Hoffnung, Gier und Emotionen. Er ist für alle gleich und ausnahmslos alle sind darin. Leider weiß das nur praktisch niemand. Ich habe vor einigen Tagen einen Beitrag geschrieben, der davon handelt, wie man diesen Zustand bewusst erfahren kann. Dieser Zustand ist zwar total grundlegend, einfach und simpel aber es gibt kaum jemanden, der sich dessen bewusst ist, dass es diesen Zustand gibt und was er eigentlich ist.

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Die Dynamik des Seins

Heute Nacht konnte ich nicht so gut schlafen. An der linken Seite des linken Fußes war wieder das Energiezentrum aktiv, das immer um Vollmond herum aktiv wird. In der Vergangenheit wurde es aber nur als stechender Schmerz erlebt, der alle Paar Sekunden wie ein „Ping“ erschien. Gestern Nacht war das völlig anders. Zuerst erschien noch der Schmerz, aber nach ein Paar Pings änderte sich das und es begann eine massive Energiewelle sich von dort auszubreiten, die wie eine Welle um den Körper herum lief und auch durch ihn hindurch, bis zum Kopf. Dort kulminierte die Welle am Scheitel und an der Stirn. Eine kleinere Nebenwelle lief dann wieder nach unten, um aus der Ferse des rechten Fußes wieder auszutreten. Das alles wurde gleichzeitig ganz klar gefühlt und gesehen.

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