Verschmelzen mit dem Absoluten

Ich komme nun wieder zu einem aufbauenden Thema, nachdem es im gestrigen Beitrag über Selbst-Mord ging. Anadi hat erneut sehr wichtige Audios online gestellt. Die Nummer 4 befasst sich mit dem Erkennen und Lokalisierung des Beobachters und ist gut für Anfänger dieser Thematik geeignet. Er geht darin auch ausführlich auf das Problem des unbewussten Denkens ein, so dass das eigentlich jeder verstehen müsste. Weiterlesen

Selbst-Mord

Warum bringt sich jemand selbst um? Wenn die Realität dieser Welt in einem sehr großen Ausmaß nicht mit seinen Vorstellungen von ihr übereinstimmt – und das Leiden daran so stark ist, dass der Mensch glaubt, es nicht mehr aushalten zu können.

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Warum über Spiritualität schreiben?

Nur ganz kurz zu der Frage, warum man sich über spirituelle Dinge äußern sollte. Es geht zum Einen hauptsächlich um mich selbst – aber es geht auch darum, für die wenigen, die dazu bereit sind, notwendige Informationen bereit zu halten. Ich wäre rettungslos hängengeblieben, wenn ich nicht auf Anadi gestoßen wäre.

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Licht

Zur Zeit überrennt es mich einfach. Jedes Mal, wenn es einen Trigger gibt, der bewirkt, dass es zu schreiben anfängt, kommen die Informationen oft derart massiv, dass ich bei weitem nicht so schnell schreiben kann, wie ich schreiben müsste. Außerdem kommen mittlerweile Informationen, über die ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Ein Beispiel dafür ist in dem gestrigen Beitrag Über Wahrheit enthalten. Darin schrieb ich, dass Wahrheit „gebogen“ ist, eine „Krümmung„.

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Über Wahrheit

Ich habe gestern ein Video gesehen, das von der Wahrheit in der Außenwelt handelt – und will schreiben, was mir dazu hochgekommen ist. Der Autor spricht darin unter anderem über einen Sufi-Ausspruch: „In der Außenwelt ist die Wahrheit immer zu finden.“ und genauer: „Die Wahrheit ist immer auch in einer scheinbar noch so chaotischen, widersprüchlichen äußeren Wirklichkeit enthalten.

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Ein Schöpfungsmodell

Wenn wir das Leben in der Erscheinungs-Welt betrachten, dann wirkt das, als ob wir feste Körper sind, die in einer festen und dauerhaften Umwelt existieren. Wer aber genauer hinschaut, der entdeckt, dass die scheinbar feste Außen-Welt mit den scheinbar festen Körpern darin, nur als Muster im Bewusstsein erscheint. Spätestens dann gerät das bisherige Weltbild ins wanken.

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Es gibt keine Objektivität

Mir ist gerade klar geworden, dass es keine grundsätzliche, die Erscheinungs-Welt betreffende Objektivität geben kann. Warum? Weil jeder von uns ein subjektives Wesen ist, das jeweils seine eigene Ansicht der universellen Erscheinungs-Welt erlebt. Es gibt so etwas wie einen Master-Film der Erscheinungs-Welt, der für alle Wesen eines Universums gleich ist. Aber jedes Wesen  erlebt seine eigene individuelle Ansicht dieses Filmgeschehens. Wenn man sich zwei verschiedene Wesen vorstellt, die nebeneinander stehen aber in verschiedene Richtungen blicken, dann sieht jeder eindeutig die gleiche Welt – aber aus unterschiedlichen Blickrichtungen und jeder hat das Gefühl, dass seine Blickrichtung die objektiv richtige ist.

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Schöpfer oder Schöpfung?

Es geht noch genauer, indem man sich fragt: An was bin ich interessiert? Am Schöpfer – oder an der Schöpfung? Wer an sich selbst interessiert ist, an seinem Inneren, der ist damit gleichzeitig am Schöpfer oder Erzeuger der Erscheinungs-Welt interessiert, denn wir sind ein integraler Bestandteil des Schöpfers – die individuellen Anteile in ihm. Wer an sich selbst interessiert ist, an seinem Inneren und am Schöpfer, der betreibt Selbst-Erkenntnis. Selbst-Erkenntnis kann man nur innen betreiben, sie besteht im Entdecken, Verkörpern und Entwickeln der subjektiven Anteile des inneren Wesens und dem Aufbau einer innigen Beziehung mit dem Ursprung.

Wer an der Welt interessiert ist, der ist damit gleichzeitig nicht an deren Schöpfer/Erzeuger interessiert und damit auch nicht an sich selbst. Wer an der Welt interessiert ist, wird „Achtsamkeit“ praktizieren, „im-Hier-und-Jetzt-sein“ und seine Gedanken beobachten – um damit glücklicher zu werden und besser zu funktionieren – das ist eindeutig Welt-Erkenntnis.

Die Begriffe Quelle, Absolutes, Schöpfer, Erzeuger und „Gott“ sind für mich synonym.
Gleiches gilt für die Begriffe: inneres Wesen, Selbst und „Seele„.

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Innen oder außen?

Der gestrige Beitrag über Achtsamkeit als Ersatz für echte Bewusstheit, die sich ihrer eigenen Subjektivität ununterbrochen bewusst ist, hat mir klar gezeigt, wo Selbsterkenntnis anfängt und wo nicht. Es ist für mich völlig eindeutig, worum es bei der Selbst-Erkenntnis geht: um die Erkenntnis des eigenen Selbst – und dieses Selbst ist keinesfalls außen, sondern innen. Daher hat die Wirklichkeit eine niedrige Qualität, wenn der Fokus der Aufmerksamkeit außen liegt. Liegt der Fokus dagegen innen – wobei hier auch die Außenwelt aufmerksam beobachtet wird – dann hat die Wirklichkeit eine hohe Qualität.

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Ist Achtsamkeit gleich Bewusstsein?

Wenn einer im Außen achtsam und aufmerksam ist, wenn er zentriert ist, wenn er ganz bei sich ist, kann man das „Bewusstsein“ nennen, so wie ich es immer wieder beschreibe? Nein! Die nach außen gerichtete Bewusstheit nennt man auch Achtsamkeit und sie zu erreichen, ist ganz sicher ein gewaltiger Fortschritt, gegenüber der totalen Unbewusstheit von 99,99% aller Menschen. Aber das ist nicht die Bewusstheit oder vielmehr das Bewusstsein, von dem ich hier spreche. Das ist die Bewusstheit, die Gurdijeff lehrte und der wusste nicht, was das Ich ist, beziehungsweise wie man es erkennt. Auch im Buddhismus wird sehr viel Wert auf Achtsamkeit gelegt – siehe hier und hier.

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