Diese Welt ist keineswegs physisch (fest, materiell) – sie erscheint uns nur so. Das, was wir als fest wahrnehmen, sind wirbelnde Energiestrukturen, die mit Hilfe subtiler Matritzen geformt werden – und potentiell jede beliebige Form annehmen können. Wir können diese Energiewirbel und Energiefelder normalerweise nicht so sehen, wie sie sind, weil unsere Sinne so gestaltet sind, dass die Informationen, die wir über sie erhalten, uns sagen, dass es feste Dinge sind, die wir erfahren.
Einzelne sind real – Gruppen sind Illusion
Wie ich gestern schon schrieb – hat der freie Wille, beziehungsweise die Fähigkeit bewusste Entscheidungen zu treffen, nichts mit dem Ego-Ich zu tun, sondern bezieht sich auf das höhere Selbst, die Seele, die sich um ihre eigene Entwicklung kümmert. Es ist die Seele, die frei sein will, die sich an sich selbst annähern will und ganz in sich existieren will. Der normale Mensch will diese innere Freiheit nicht, weil dessen Seele noch schläft oder einfach noch nicht genug von der Unfreiheit des „äußeren Lebens“ hat.
Wer ist der Handelnde?
Ich werde jetzt einmal in allen Einzelheiten aufdröseln, wer oder was der Handelnde im Leben eines Menschen ist.
Es gibt eine Theorie, die aus dem Advaita kommt, welche besagt, dass die Lebenskraft der nondualen Quelle aus sich selbst heraus handelt und es niemanden gibt, der dabei eingreifen kann. Das lassen wir jetzt einmal so stehen und schauen uns an, wie das bei einem normalen, innerlich unbewussten Menschen aussieht und bei einem innerlich Bewussten.
Selbst-Erinnerung
Selbst-Erinnerung: Was ist das? Es ist die ununterbrochene Wahrnehmung des Bewusst-Seins. Es fühlt sich an, wie ein ununterbrochener Strom der Wahrnehmung, eine sich selbst wahrnehmende Wahrnehmung – immer neu, von Moment zu Moment. Das Bewusstsein nimmt dabei seine eigene Subjektivität wahr. Wer das wirklich dauerhaft kann, für den ist die Beherrschung des Denkvorganges nur noch ein Fingerschnippen, denn er ist ununterbrochen mit sich selbst verbunden, nimmt sich selbst wahr und weiß um sich selbst. Wie sollte sich da ein unbewusster Gedanke einschleichen können, ohne dass dies sofort bemerkt und unterbunden wird?
Es gibt keine von Bewusstsein unabhängige Intelligenz
1. Zuschrift: Ich verstehe mich selbst als Intelligenz, welche an eine Art „virtuellen“ Zeit/Raum Kontinuum gebunden ist und in diesem gefangen bleibt. […]
Meine Antwort: Intuitive Intelligenz ist Teil des Bewusstseins. Das Bewusstsein besteht aus einem statischen Teil, dem „Feld„, in dem der Körper und die Welt erscheinen – und einem dynamischen Teil, der Intelligenz, die in der Lage ist, den Inhalt des Feldes, das Feld und sich selbst zu erkennen. Das Bewusstsein ist ein Teil der Seele, die eine individualisierte Kopie der „göttlichen Essenz“ darstellt..
Die Essenz des Bewusstseins
Hier ein etwas älteres Audio (8/2008) von Anadi, das ich gerade gefunden habe. Es handelt davon, wie man sein eigenes Bewusstsein erkennen kann.
Der Wert des Schreibens
Ich spüre ganz genau, dass jeder Beitrag auf seine Weise dazu beiträgt, mich näher an mich selbst heran zu bringen. Es ist ein „Veräußern„, dessen, was ich sehen und fühlen kann. Dieses „Veräußern“ erzeugt Konzepte, die originär aus dem eigenen Erleben stammen und in die Sprache des Verstandes übersetzt wurden – was mir hilft, die Wirklichkeit immer besser zu durchdringen.
Was Bewusst-Sein nicht ist
Bewusst-Sein ist keine Funktion oder Wirkung von Materie, wie zum Beispiel des Gehirns. Solange die Wissenschaft das glaubt, bleibt sie in ihrem Materialismus gefangen. Bewusst-Sein ist vor Materie – Materie ist eine Wirkung von Bewusstsein. Das kann in der Meditation eindeutig festgestellt werden. Dort wird dann zum Beispiel auch erkannt, dass das Bewusstsein keineswegs im Körper ist, sondern der Körper, samt Umgebung befindet sich im Bewusst-Seins-Feld. Auch wenn das Bewusstsein dort erlebt wird, wo wir den Kopf im Spiegel sehen – so ist doch das Bewusst-Sein nicht im Kopf, sondern der Kopf ist im Bewusstsein.
Bewusst-Sein ist Leben
Bewusstsein lebt, es vibriert, es nimmt dynamisch wahr, was in ihm erscheint und, wenn es sich seiner selbst bewusst ist, nimmt es ununterbrochen seine eigene Subjektivität wahr. Dieser eine Satz zeigt schon ganz klar, dass Bewusst-Sein niemals in einer Umgebung von Nicht-Dualität existieren kann. Nicht-Dualität ist leer, tot, unbeweglich – ein Eins-Zustand, der weder Erkenntnis, noch Nicht-Erkenntnis zulässt.
Leben ist immer ein dynamischer Bezug mindestens eines Pols auf seinen Gegenpol. Leben ist beweglich, es vibriert, es schafft und löst Probleme, es liebt und hasst, es zieht an und stößt ab. Leben ist dual. Das trifft auch auf geistiges Leben zu, welches die Ursache des scheinbar physischen Lebens ist. Dualität ist Leben, Bewusst-Sein ist Leben – und Leben ist immer dual. Wer in die Nicht-Dualität will, der muss sowohl körperlich, als auch geistig sterben, denn Nicht-Dualität ist der totale Stillstand. Nicht-Dualität ist sich seiner selbst vollkommen unbewusst.
Aber – nur ein Milliardstel Millimeter an Bewegung und schon ist da Dualität…
Die Wirklichkeit ist eindeutig lebendig, denn nur Leben kann Leben schaffen. Aber die Wirklichkeit ist nicht physisch, sondern rein geistig. Es gibt nichts physisches! Wenn daher jemand ein Messer nimmt und eine Scheibe Brot abschneidet, was passiert dann? Geist schneidet Geist – Idee, scheidet eine andere Idee.