Im letzten Beitrag wurde die Wichtigkeit der Konzentration betont – und man kann sie gar nicht überbetonen! Ohne die Konzentration auf einen einzelnen Gedanken oder einen inneren Ton, wird es niemals gelingen, den Geist endgültig zu beruhigen. Egal, was man sonst tut, welche Übungen auch immer man macht – der Geist muss dauerhaft ruhig gestellt werden und das geht niemals mit Gewalt, sondern indem man ihm, wie einem kleinen Kind, immer wieder den richtigen Ort zuweist.
Konzentration ist unverzichtbar
Aufgrund der Dinge, die mir in den letzten Tagen und Wochen passiert sind und die ich ganz klar auf das dauerhafte Einhalten der Stille und das Lauschen auf den inneren Ton zurückführe, wird mir immer klarer, dass es keine innere Weiterentwicklung gibt, ohne dass der Geist möglichst stark konzentriert und beruhigt wird. Ein unbeständiger Geist, der sich ständig unkontrolliert in irgendwelchen Gedanken herumtreibt oder in Gefühlen und Sinnesgenüssen schwelgt – ist völlig unfähig, sich auf das Bewusstsein zu konzentrieren. So ein Geist weiß nicht einmal, dass er existiert und wo – und damit ist er einfach nur wertloser Müll.
Wie hilft die Shakti?
Ich hatte in den letzten Tagen einiges über den inneren Ton gelesen, den ich seit Jahren benutze, um die innere Stille zu erreichen und mich daran festzuhalten. Ich muss mich zwar nicht mehr daran festhalten, da die Stille sich fest etabliert hat, höre aber immer noch ununterbrochen auf diesen Ton, denn das macht keinerlei Mühe und geht einfach von selbst immer weiter. Dieser ununterbrochene Ton wird jedoch nicht mit den Ohren gehört – es handelt sich um ein transzendentes Phänomen, das auf andere Weise wahrgenommen wird.
Wie schützt sich dieses Wissen?
Es gibt Stimmen, die meinen, dass man ein Wissen – das davon handelt, dass alles Leben, ja selbst das scheinbar physische Universum nur im Bewusstsein vorhanden ist – nicht öffentlich ausbreiten darf. Ich selbst hatte früher die gleiche Auffassung. Das hat sich aber geändert, seit ich mehr oder weniger dazu gezwungen wurde, diesen Blog zu eröffnen und auch wieder Videos zu machen. Ganz offensichtlich besteht ein Interesse an solcherart Wissen – wenn es erfahrungsgemäß auch immer nur Einzelne sind, die sich ernsthaft dafür interessieren. Diejenigen, die in der Lage sind, so ein Wissen aufzunehmen, werden dann zur richtigen Zeit dahin geführt, wo sie es erfahren können – und werden es dann automatisch als richtig erkennen und wertschätzen.
Was geschieht mit der Welt nach dem Einschlafen?
Frage: Hört die Welt nach dem Einschlafen auf zu existieren?
Antwort: Nein, natürlich hört die Welt nach dem Einschlafen nicht auf zu existieren! Das glaubt jeder, der zum ersten Mal davon hört, dass das Universum nur im Bewusstsein ist. Weiterlesen
Leben ist innen
Es gibt kein äußeres Leben. Das, was erscheint wie feste Körper und ein festes Universum ist nur eine geistige Projektion, sozusagen kondensierter Geist, eine Schlacke des reinen Bewusstseins, aus dem alles geschaffen ist und in dem alles erscheint. Mittlerweile wissen sogar manche Physiker, dass Materie nichts festes ist, sondern die ursprüngliche Ursache von Materie reine Schwingung ist. Wenn also im Bewusstsein etwas scheinbar materielles auftaucht, dann kann es sich nur um eine Täuschung handeln, denn es gibt keine Materie – es gibt nur Bewusstsein.
Das Bewusstsein ist Fülle
Seit Tagen erlebe ich das innere Glitzern, Pulsieren und Vibrieren „direkt vor mir“. Das, was sich da zeigt, ist die Aktivität der Lebenskraft, die den Körper und die Welt projiziert, belebt und bewegt. Heute Nacht kam plötzlich ein einziger Gedanke auf, als ich dieses Feld betrachtete: „bitte ausdehnen“ und sofort kippte das vorher vertikale Blickfeld um 90 Grad nach vorne und zu den Seiten weg und vor mir breitete sich eine unendliche Weite aus, die angefüllt war mit unendlich vielen Glitzerpunkten. Alles glitzerte, vibrierte und pulsierte in einem wilden Durcheinander – es war wie ein chaotischer Tanz der Lebenskraft. Da wusste ich, was die „Fülle des Selbst“ ist.
Das Feld des Bewusstseins erkunden
Seit einiger Zeit erfahre ich mich jetzt immer öfter als reine Bewusstheit, als Bewusstseinsfeld, in dem alles stattfindet. Dieses innere Wissen, dieses ständige Erleben, führt nun zunehmend dazu, dass ich immer subtilere Dinge erkenne und bemerke, die mir vorher einfach entgangen sind. Heute Nacht kam es erneut dazu, dass ich aufwachte und dann einfach nur in das Bewusstsein hineinschaute. Wenn man das bewusst tut und nicht versucht, irgend etwas „zu machen“, sondern einfach aufmerksam „schaut“, dann erkennt man relativ schnell, dass da nicht nur ein „grauschwarzes Nichts“ ist.
Arbeit an sich selbst?
Aus meiner Sicht sieht diese Sache aus, wie folgt: Das Selbst ist von Natur aus vollständig leeres Bewusstsein – und es ist der große Projektor, der sämtliche Erscheinungen in sich selbst projiziert. Das bedeutet, dass dieses Selbst die eigentliche Ursache von allem ist und es ist vollständig frei von irgendwelchen Leiden oder Freuden. Es ist einfach.
Die Selbst-Erfahrung
Heute Nacht kam es zum zweiten Mal zur bewussten Erfahrung des Selbst. Beim ersten Mal, am 06.03.2015, wusste ich nicht mit Sicherheit, ob es sich dabei um das Selbst handelt. Zwischenzeitlich habe ich sehr viel darüber gelesen und kann die Erfahrung nun richtig einschätzen.