Bewusstwerdung beginnt mit dem Beobachter

Jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt – und die Begegnung mit sich selbst, wie auch die Beherrschung des Verstandes, beginnt damit, dass man sich seiner selbst dauerhaft bewusst wird und beginnt sein eigenes ICH zu fühlen. Man muss kein Genie sein, um dieses ICH zu fühlen – man muss vielmehr ein Ignorant sein, um es nicht zu fühlen oder nicht fühlen zu wollen. Sich selbst nicht zu fühlen, gleicht einem Menschen, der direkt auf seine Hand schaut und sagt: „Ich kann meine Hand nicht sehen – wo ist sie nur?

Es geht hier nicht um das Ego-Konstrukt, sondern um unsere innere Subjektivität, das Licht des ICH, das ein direkter Ausdruck der Präsenz des absoluten Ich Bin in uns ist. Es wird von allen Nicht-Dualitäts-Lehren so sehr negiert, dass deren Anhänger tatsächlich unfähig geworden sind, ihr eigenes ICH zu fühlen – sich selbst zu fühlen. Was für eine Tragödie für diese Menschen…

Erkenntnisse von Physikern

„Als ein Mensch, der sein ganzes Leben der am klarsten denkenden Wissenschaft gewidmet hat, der Erforschung der Materie, kann ich Ihnen über das Ergebnis meiner Forschung zu den Atomen so viel mitteilen: Es gibt keine Materie an sich! Jede Materie entsteht und existiert nur vermöge einer Kraft, welche die Teilchen eines Atoms in Schwingung versetzt und dieses äußerst fragile Sonnensystem des Atoms zusammenhält. […] Wir müssen hinter dieser Kraft die Existenz eines bewussten und intelligenten Geistes annehmen. Dieser Geist ist die Matrix aller Materie!“ [Max Plank, deutscher Physiker, 1858-1947]

„Der erste Schluck aus dem Becher der Natur führt zum Atheismus, aber auf dem Grund wartet Gott!“
[Werner Heisenberg, deutscher Physiker, 1901-1976]

„Jeder, der von der Quantentheorie nicht schockiert ist, hat sie nicht verstanden!“
[Niels Bohr, dänischer Physiker und Nobelpreisträger, 1885-1962]


Sie hätten sich Jahrzehnte an Forschung ersparen können, wenn sie nur in sich hinein geschaut hätten: Wahre Forschung erforscht den Forschenden und nicht die Erscheinungs-Welt und wer den Forschenden kennt, kennt alles.

Wer schaut durch Deine Augen?

Spontan fragte ich in der letzten Woche jemanden aus meiner Verwandschaft, wer durch seine Augen schaut. Während ich das tat, beobachtete ich die Person äußerst genau. Der Gesichtsausdruck wurde fragend und nicht verstehend. Dann kam die Frage zurück, wie ich das meine und ob ich vielleicht darauf hinaus will, dass „Gott“ durch seine Augen schaut. Ich antwortete ihm, dass ich wissen will, ob er spürt, wer durch seine Augen schaut, ob er sich spürt oder überhaupt gar nichts. Der Blick wurde immer fragender und ratloser – die Person wusste einfach nicht, worauf ich hinaus will – weil sie ihre eigene Existenz nicht fühlen konnte. Ich brach das dann ab und sagte, dass es gut sei.

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Die große Rückkehr zu Immanent I Am

Bitte den Artikel von Anadi sorgfältig und mehrmals lesen,
denn der Inhalt ist komplex, reichhaltig und überaus wichtig!

http://anaditeaching.com/the-great-return-of-essence-me/

Auszug:

Immanent I am is our deepest subjectivity, beyond our sense of subjectivity as it is defined either by me or I. Immanent I am is also the source of pure attention which illuminates me with recognition and merges with essence-me in the act of self-absorption. So to be clear, immanent I am is not reached through vertical surrender but through the deepest level of self-absorption within primordial I, by which ‘immanent samadhi’ is attained. It is through the immanent I am that we realize natural unity with the primordial I am, which itself is the source of the absolute I am.

Primordial I am is the godhead of creation. It is not reached through either horizontal or vertical surrender: it is the source of both the universal and absolute I am. It is not located anywhere, nor does it exist outside of me. Rather, it is the most internal dimension of pure subjectivity and the foundation of our existence. It is by diving into the deepest recesses of our personal subjectivity and passing the thresholds of me, and then of I, and then even of the immanent I am that we enter its sacred domain.

Me is the temple.
I is the shrine.
The immanent I am is the altar.
The primordial I am is the formless sacrament on the altar from which the whole of existence emanates.

What happens to primordial I when the immanent I am is realized? It becomes the secondary center of the immanent I am, which we call ‘the primordial observer’.

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Der Beginn von Leben

Ich habe gerade ein wenig im Buch „Begegnungen mit dem Nagual“ von Armando Torres gelesen. Dabei ist mir folgende Passage auf Seite 52  aufgefallen:

[…] Leben entsteht, wenn ein Teil der freien Energie der Unendlichkeit – welche die alten Seher die „Emanationen des Adlers“ nannten – von einer äußeren Kraft eingeschlossen wird und so ein neues individuelles Wesen entsteht, das sich seiner selbst bewusst ist. Außerdem sahen sie, dass die Wahrnehmung der Welt dann einsetzt, wenn der „Montagepunkt“ ins Spiel kommt. […]

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Auflösung

Ich erhielt eine Mail, mit folgender Frage:

„[…] Eine Sache ist mir aber noch nicht klar: Wenn ich Anadi richtig verstehe, dann werden alle, die es nicht schaffen, ihre individuelle Seele zu erkennen und zu stabilisieren, sich nach dem Tod wieder in die Quelle auflösen und verschwinden. Also kommt praktisch fast jeder, der sich seiner nicht bewußt ist, automatisch ins „Nirwana“ (=Verlöschen). Das dürfte die Buddhisten aber freuen, wenn das so einfach ist. Auf der anderen Seite ist auch oft von der Evolution der Seele die Rede. Also doch mehrere „Anläufe“ möglich oder nur eine einzige Chance?

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Der innerste Raum – Update

Update 1: Ich habe den Text noch einmal überarbeitet, denn ich erlebte den Zugang zum Innersten nicht, wie zuerst irrtümlich angegeben, über das Zentrum des bewussten Ich, sondern indem ich maximal ins Zentrum des Bewusstseins losgelassen habe. Das ist exakt die Richtung, aus der die innere Aufmerksamkeit her kommt. Dabei empfand ich die Zentren als nur noch sehr schwach „außen herum“ und innen war es weit und leer. Es muss tatsächlich mehrere Zugänge geben, denn mittlerweile sind es drei, die ich selbst erleben durfte. Zuerst (11/2014) von der Stirn über einen Kanal in den Unterbauch und dort ins Innerste, dann über den Zentralkanals im bewussten Ich und jetzt durch das Zentrum des Bewusstseins nach innen.

Update 2: Mittlerweile weiß ich, was ich da erlebte: es war ein Übergangs-turiya, bei dem man die Weltwahrnehmung fast oder ganz einbüßt aber bewusst bleibt, denken und kontemplieren kann und sich selbst weiter erforschen kann. Weiteres siehe hier.

Am 27.12.2016 ging es mir ziemlich übel – ich hatte den ganzen Tag Durchfall und musste mich übergeben. Dann lag ich etwa ab 15 Uhr im Bett, bis zum nächsten Morgen. Und obwohl es mir so schlecht war, ging ich nach innen und versuchte dort zu entspannen. Ich ging mit dem Beobachter ins bewusste Ich, mit diesem ins reine bewusste Ich und mit diesem ins fundamentale Ich, in Höhe der Wangenknochen. Das trieb ich soweit, bis eine maximale Entspannung erreicht war. Dann ließ ich mich einfach los, ohne weiter auf die Zentren zu achten, und fiel genau in das Zentrum des Bewusstseins hinein – was ich mit dem bewussten Ich verwechselte.

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Der dunkle Hintergrund

Ich habe bereits mehrfach gehört, dass jemand in Audios gesagt hat, dass er einen dunklen Hintergrund spürt und er davon ausgeht, dass das die Quelle ist. Das ist eine Täuschung! Wir sind Kopien der Quelle und der dunkle Hintergrund, den jeder von uns wahnehmen kann, wenn er sich im inneren Raum aufhält, ist nichts anderes, als der dunkle Hintergrund des Bewusstsein, das er ist. Er ist identisch mit dem vollkommen leeren Zustand des Bewusstseins, dem objektfreien Bewusstsein, das beispielsweise beim Aufwachen erlebt werden kann.

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Kein Zeuge – sondern ein Individuum

Wer meint, dass da ein Zeuge ist, spricht von sich selbst als „etwas„, das bezeugt wird. Das erlebt man genau dann, wenn man das Bewusstsein, das man ist, nicht bewusst verkörpert hat. Verkörpern bedeutet, dass man alle funktionalen Zentren mit der inneren, reinen Aufmerksamkeit aufsucht und dann als diese Aufmerksamkeit damit verschmilzt.

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