Nicht nur ein Bewusstsein

Es gibt definitv nicht nur ein Bewusstsein und hier ist der Beweis:

Wir sind uns hoffentlich einig, dass es, wenn es nur ein ungeteiltes Bewusstsein gäbe, möglich sein müsste, den Bewusstseinsinhalt anderer Menschen zu erfassen. Ist Dir das möglich? Nein? Aha. Und warum? Weil Dein Bewusstsein von dem aller anderen strikt getrennt ist. Und um den Inhalt eines anderen Bewusstseines zu erfassen, musst Du in das universelle Bewusstsein wechseln und von dort in das Zielbewusstsein – denn das universelle Bewusstsein ist der universelle Behälter aller individuellen Bewusstseine und der Erscheinungswelt(en).

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Wer?

Solange diese Frage nicht wirklich geklärt ist, wird man sich immer mit dem Problem der Nicht-Dualität herumschlagen: „Da ist ja niemand, der das tut…

Dabei ist das absolut unmöglich, dass da niemand ist, denn auf dieser Stufe der Realität ist definitiv Dualität und die geht noch viel tiefer, als Buddhismus, Advaita & Co. behaupten.

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Der natürliche Zustand des Verstandes

Die Stille ist der ununterbrochene Hintergrund, auf der die Gedanken, Objekte und Bewegungen erscheinen, wie Bilder auf der Kinoleinwand. Manche sagen auch „weißes Papier“ dazu. Das ist der natürliche Hintergrund, der immer da ist, auch dann, wenn man sich in den Reflexen verliert, die auf dem Hintergrund erscheinen.

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Die richtigen Fragen stellen

Es ist extrem wichtig, die richtigen Fragen zu stellen. Damit meine ich nicht: „Soll ich den roten Golf oder den blauen BMW kaufen?„. Damit meine ich: „Warum kann ich die Quelle nicht sehen?“ oder: „Warum funktioniert bei mir das Surrendern zur Zeit nicht?

Die (richtigen) Fragen werden normalerweise beantwortet – wenn auch nicht sicher ist, ob, wann und wie. Aber wer falsche und unwichtige Fragen stellt, der bekommt die drängenderen Fragen nicht beantwortet, die er vielleicht momentan nicht erkennen kann – oder will…

Die beiden Richtungen

Ausgehend: Quelle → Seele (ICH) → Mentalkörper → Subtilkörper → Festkörper → Individualist → Kollektivist

Eingehend:  Kollektivist → Individualist → Festkörper → Subtilkörper → Mentalkörper → Seele (ICH) → Quelle

→ Kollektivisten sind noch einen Schritt weiter von der Quelle entfernt, als der Individualist

Die Quelle ist die wahre Realität, nicht die Welt

Die Quelle ist der Ursprung, dasjenige, in dem alles enthalten ist, somit der universelle Ursprung aller Existenz. Die Seele ist ein individualisierter Tropfen der Quelle. Die Umhüllungen der Seele sind in absteigender Reihenfolge: der mentale Körper, der subtile Körper und der physische Körper. Die Wirklichkeit der Seele ist aber die Quelle selbst – und nicht eine dieser Umhüllungen. Die Wirklichkeit der Seele ist der universelle Behälter der Einheit, die Quelle, das Bewusstsein, die „Überseele“ oder auch „Gott„.

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Die Seele mehr lieben als den Menschen

52. Loving Our Soul More Than the Human

Passt wie die Faust aufs Auge zu den vorherigen Beiträgen…

Wer sich an die Seele (reine Subjektivität des Bewusstseins) hingibt, kann damit jeglichen Schmerz durch natürliche Glücksgefühle ersetzen, die bei der Hingabe an das Absolute auftreten. Das ist nicht etwa symbolisch gemeint, sondern wörtlich. Ich habe das selbst oft genug ausprobiert. Das funktioniert aber natürlich nur dann, wenn man die Subjektivität des Bewusstseins tatsächlich fühlen kann.

Das Leben muss gelebt werden, wie es ist – aber es ist unnötig, Schmerzuen auszuhalten, die man vermeiden kann. Der Verstand ist der Hauptverursacher von psychischem Schmerz und in der Lage, diesen und auch physischen Schmerz bis zum Exzess zu verstärken. Das ist einer der Gründe, warum der Verstand unbedingt beherrscht werden muss. Ein anderer ist die fehlende Stille, ohne die keine innere Arbeit getan werden kann.

Das Verkörpern der Zentren bewirkt, dass zum Einen der Verstand nach und nach beherrschbar wird und zum Anderen, dass die oben angesprochenen natürlichen Glücksgefühle auftreten. Sie sind einfach eine Folge der Hingabe an das Universelle und Absolute – und kein Hokuspokus oder eine Manipulation. Wenn man so will, wird der Mensch durch diese Glücksgefühle dafür belohnt, dass er sich an die Seele und das Absolute hingibt.

Der Titel des Beitrages sagt es ja schon: man soll die Seele und das Bewusstsein mehr lieben, als den Körper und die Welt – denn das ist, was wir sind. Das bedeutet nicht, den Körper nicht zu lieben, denn ohne diesen gäbe es keine Entwicklungsmöglichkeit für das Bewusstsein – aber das Geistige hat definitiv Vorrang, denn das ist die wirkliche Existenz. Was man sehen kann, ist nicht existent – nur das Geistige, das man nicht sehen kann, ist existent.

Evolution und Involution der Seele

Ich habe mich heute einmal mit Meher Baba beschäftigt. Das war ein indischer Verwirklichter, den ich bisher noch nicht kannte und der zwischen 1894 und 1969 lebte. Es gibt dazu eine Websseite, auf der ich gerade einen sehr interessanten Artikel fand. Darin wird die Evolution und Involution der Seelen und ihres Bewusstseins dargestellt – und zwar annähernd so, wie ich das auch schon mehrfach beschrieben habe – allerdings waren meine Beschreibungen viel gröber.

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