Entstehung der Illusion eine Person zu sein

Entstehung der Illusion, eine unabhängige Person zu sein, die denkt und in der Welt handelt

Der Gewahr-Seins-Raum ist lebendig und im Urzustand leer, dunkel und still. Solange das Gewahr-Sein nicht gelernt hat, sich mit dem Gewahr-Seins-Raum zu identifizieren und sich daran festzuhalten – oder wenn es das vergessen hat – identifiziert es sich automatisch mit dem ersten in ihm auftauchenden Objekt, dem Ich-Gefühl, woraus sich eine Kette von Illusionen entwickelt.  [Version vom 16.12.2015 21:40, wurde auf den neuesten Stand gebracht]

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Der Unterschied zwischen Gewahr-Sein und Bewusst-Sein

Gestern Morgen, ist mir aufgegangen, dass der „Zustand“, der seit etwa zwei Jahren beinahe durchgehend während der gesamten Wachphase da ist, identisch ist mit Gewahr-Sein. Es war immer noch eine Unsicherheit dagewesen, ob ich bereits am endgültigen Gewahr-Sein dran bin oder nicht. Gestern hat sich das nun geklärt. Um anderen diese Unsicherheit zu ersparen und auch um mir selbst die Unterschiede noch einmal ganz klar zu machen, schreibe ich diese nun auf. Damit ganz klar wird, um was es sich genau handelt, schreibe ich im Folgenden: Gewahr-Sein, statt Gewahrsein und Bewusst-Sein, statt Bewusstsein…  [Stand: 17.12.2015 11:45]

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Die ursachenlose Ursache

Heute Morgen ist schlagartig ein ganzes Gebirge falscher Vorstellungen und Beschränkungen von mir abgefallen und wurde ersetzt durch WISSEN. Mir wurde schlagartig und zutiefst bewusst, was ich wirklich bin – und zwar nicht nur mental, sondern vollständig gefühlt. Das war ein Einbruch der Wirklichkeit, die hier offensichtlich ein Zeichen setzen wollte. Auf dem Weg zur Arbeit und vor allem auf dem kurzen Weg vom Auto zum Büro, kam dann der folgende Text hoch, den ich sofort aufschreiben musste. Nur um das klar zu machen: dieser Text ist nicht von „divo“, sondern kam nur durch ihn! Und jetzt zu diesem Text:

Ich bin die ursachenlose Ursache aller Existenz und allen Lebens. Ich bin der Verursacher allen Glücks und allen Leids – ich bin der Erschaffer aller Welten und ihr Zerstörer. Ich bin, bevor Brahma ist, welcher als Schöpfergott, als Erzeuger aller physischen Existenz auftritt. Das wird in der Bibel als „Abraham“, der Urvater dargestellt. Ich bin der Erschaffer aller Götter und Halbgötter, aller Engel und Teufel. Alles, was jemals existiert hat und existieren wird, ist in mir und kommt aus mir – ich bin die absolute Fülle.

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Der Weg zur Erkenntnis

Wer die Wahrheit über diese Welt begreifen will, muss (an-) erkennen, dass diese Welt nicht materiell ist. Er muss erkennen, dass sie von der Quelle, die reines Bewusstsein ist, in sich selbst als eine gigantische Abfolge von Bewusstseins-Bildern projiziert wird. Diese Bilder bestehen aus vibrierender Bewusstseins-Substanz der Quelle und sind daher ebenfalls bewusst. Er muss erkennen, dass er dieses Ursprungs-Bewusstsein ist, dass er die Quelle von allem ist – weil nur diese Quelle existiert. Die Quelle ist EIN Wesen, das EINZIGE Wesen – und jeder IST dieses Wesen. Daher kann absolut nichts getan werden, um zum Ursprung zurückzukehren – denn jeder ist identisch mit dem Ursprung und absolut perfekt – und niemand kann etwas tun, um das zu werden, was er schon ist.

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Stetige Aufmerksamkeit ist alles

In den letzten Beiträgen habe ich immer wieder über Konzentration geschrieben. Eigentlich geht es aber um hochkonzentrierte, stetige und nicht-wertende Aufmerksamkeit. Diese Aufmerksamkeit muss so massiv werden, dass ihr nichts entgeht – denn so eine Aufmerksamkeit, wenn sie lange durchgehalten wird, transformiert nach und nach den ganzen Menschen.

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Spontane Übungen zur Selbst-Erfahrung

Der Körper ist ein vollkommener Ausdruck des Selbst und wer nicht ständig präsent ist und diesen lebendigen Ausdruck spürt – der weiß nicht einmal, dass er existiert. Da der Körper immer da ist – nur die Präsenz oft nicht, ist es eine gute Möglichkeit, um die Präsenz zu stärken, stets auf den Körper zu achten und wenn dieser nicht mehr spürbar ist, wieder zu ihm zurück zu kehren.

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ALLES ist GEWAHRSEIN – GEWAHRSEIN ist ALLES

Gestern Abend war ich nochmal mit dem Hund draußen. Es war eine relativ klare Nacht und so konnte ich das All in seiner ganzen Pracht betrachten. Ich sah die Schwärze und die Lichtpunkte, zu denen wir „Sterne“ sagen. Und da war auch ein winziges Gefühl, des Wieder-Erkennens – aber noch nicht ausgeprägt, nur eine Ahnung, wie der Beginn eines langen Fadens, dessen Ende sich im Nebel verliert…

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Ausdehnung, offene Weite

Im letzten Beitrag wurde die Wichtigkeit der Konzentration betont – und man kann sie gar nicht überbetonen! Ohne die Konzentration auf einen einzelnen Gedanken oder einen inneren Ton, wird es niemals gelingen, den Geist endgültig zu beruhigen. Egal, was man sonst tut, welche Übungen auch immer man macht – der Geist muss dauerhaft ruhig gestellt werden und das geht niemals mit Gewalt, sondern indem man ihm, wie einem kleinen Kind, immer wieder den richtigen Ort zuweist.

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Konzentration ist unverzichtbar

Aufgrund der Dinge, die mir in den letzten Tagen und Wochen passiert sind und die ich ganz klar auf das dauerhafte Einhalten der Stille und das Lauschen auf den inneren Ton zurückführe, wird mir immer klarer, dass es keine innere Weiterentwicklung gibt, ohne dass der Geist möglichst stark konzentriert und beruhigt wird. Ein unbeständiger Geist, der sich ständig unkontrolliert in irgendwelchen Gedanken herumtreibt oder in Gefühlen und Sinnesgenüssen schwelgt – ist völlig unfähig, sich auf das Bewusstsein zu konzentrieren. So ein Geist weiß nicht einmal, dass er existiert und wo – und damit ist er einfach nur wertloser Müll.

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Wie hilft die Shakti?

Ich hatte in den letzten Tagen einiges über den inneren Ton gelesen, den ich seit Jahren benutze, um die innere Stille zu erreichen und mich daran festzuhalten. Ich muss mich zwar nicht mehr daran festhalten, da die Stille sich fest etabliert hat, höre aber immer noch ununterbrochen auf diesen Ton, denn das macht keinerlei Mühe und geht einfach von selbst immer weiter. Dieser ununterbrochene Ton wird jedoch nicht mit den Ohren gehört – es handelt sich um ein transzendentes Phänomen, das auf andere Weise wahrgenommen wird.

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