Weltanschauung?

Es scheint tatsächlich Leute zu geben, die glauben, dass das, was ich hier schreibe so etwas wie eine „philosophische Weltanschauung“ ist. Also ein theoretischer Konstrukt, um sich die Welt zu erklären, ähnlich dem, wie verkopfte Philosophen vorgehen. Alleine schon die Vorstellung, bringt mich zum Lachen. Weiterlesen

Was kann ich daraus lernen?

Was kann ich aus der Situation lernen? Was kann ich von diesem Wesen lernen? Was kann ich von mir selbst lernen? Wer oder was bin ich überhaupt?

Das sind für mich die wichtigsten Fragen überhaupt! Es gibt buchstäblich nichts und niemanden, der einem nicht ein Lehrer sein könnte – und nur, wenn man das berücksichtigt, kann man aus jeder Situation etwas lernen. Für mich ist das mittlerweile das wichtigste überhaupt, denn so, wie ich die Dinge sehe, sind wir genau zu dem einen Zweck hier: um maximal zu lernen.

Was nutzt es mir, wenn ich sinnlichen Vergnügungen hinterher hechle, wenn ich ganz genau weiß, dass diese nur Minuten anhalten und anschließend dazu führen, dass ich Ausschau nach den nächsten Vergnügungen halten muss? Wohingegen wirkliches WISSEN, also WISSEN von der Wirklichkeit, das zu innerer Ruhe, zu innerem Frieden, zu Glückseligkeit führt, ewig andauert?

Worauf bezieht sich „freier Wille“?

Soweit ich erkennen kann, gahen alle Handlungen von einer Ebene aus, die unter der des Ich-Bewusst-Seins liegt. Aus meiner jetzigen Sicht gibt es daher nur eine einzige Möglichkeit, der Ausübung eines freien Willens: die gegebene Lebens-Situation anzunehmen oder abzulehnen. Dazu gehört natürlich auch die Tatsachen zu erkennen und anzunehmen: woher die Situation kommt, wer der Initiator der Handlung ist, wer derjenige ist, der sie ausführt, woher der Täter die notwendige Energie bekommt und durch was er in Existenz kommt.

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Nicht-Existenz ist nicht absolut

Die meisten Menschen haben eine so große Angst vor dem Tod, dass sie ihn vollkommen ausblenden. Mit dem Ergebnis, dass über den Tod nicht gesprochen werden darf – dieses Thema ist mit einer Art Tabu belegt. Als ich gerade eben mit meiner Frau über den Tod gesprochen habe, kam mir intuitiv die Auflösung des Todes und der Nicht-Existenz in den Sinn…

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Wahrheit trifft auf allgemeines Unverständnis

Ich habe gerade das Gefühl, dass es ab diesem Stadium für praktisch niemanden mehr möglich ist, mir zu folgen. Bis hierher war es ja vielleicht noch interessant. Wenn es aber darauf hinaus läuft, dass ein Mensch nichts anderes darstellen soll, als eine Art sichtbare Repräsentation einer unsichtbaren und nicht erfassbaren Prozessebene, dann streiken praktisch alle. Wer streikt da? Die Egos!

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Ich bin ein Ozean

Vor einiger Zeit aufgewacht.  Das gerade noch statische Körpergefühl beginnt zu pulsieren. Die Kirchturmglocke wummert, zieht mich in ein Gefühl, als ob mir schwindlig wird. Alles pulsiert, dreht sich, bewegt sich, wogt durcheinander. Ich bin überall, nicht mehr konzentriert auf einen Punkt. Das, was da wogt sind Blasen, die sich in mir bewegen. Unendlich viele Blasen.

Alles wogt in einem wilden Tanz, rauf und runter und in alle Richtungen. Ich kann mich nirgends festhalten, weiß nichts mehr, über mich, außer, dass ich bin. Ich bin überall, um jede Blase herum und auch in den Blasen. Ich kann mich schmecken oder fühlen aber ich weiß nicht mit welchem Sinn – da ist nur das Gefühl, überall zu sein. Keine Ahnung, wie ich da hinein gekommen bin.

Habe das nur schnell aufgeschrieben, damit ich es nicht wieder vergesse und gehe jetzt wieder ins Bett…

Zeitpunkt des Aufschreibens: 22.12.2015 03:00

Nachtrag am 17.10.2019: Das war die erste nicht-duale Wahrnehmung, aber als „die Bewusstseins-Substanz“ und nicht als die erscheinenden Dinge, die sich selbst sehen. Das war sozusagen „der Eine Geschmack“ dessen, was allem zugrunde liegt: „das bewusste Nichts

Spontane Übungen zur Selbst-Erfahrung

Es kam gerade eine Frage auf, wie man denn das innere Bewusstsein und die energetische Aktivität darin erkennen kann. Zuerst einmal muss man es sich bequem machen und die Augen sanft schließen. Wenn man dann einfach entspannt geradeaus schaut, erkennt man normalerweise nur eine grauschwarze Fläche. Wenn man länger hinschaut, erkennt man vielleicht eine leichte Bewegung, Schlieren, Flecken oder winzige Lichtblitze. Das ist die energetische Aktivität – die wird aber noch sehr viel deutlicher, wenn der Verstand dabei vollkommen still ist.

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Warum erkennt kaum einer das Gewahr-Sein?

Ich habe mir heute die Frage gestellt, warum es so selten ist, dass jemand Gewahr-Sein realisiert. Die Antwort ist sogar relativ einfach: Weil fast keiner weiß, was es ist, das er da eigentlich sucht! Ich kam darauf, weil ich auch nicht gewusst habe, was ich eigentlich suche und es daher auch nicht sofort erkannte, als es sich einstellte. Darum werde ich hier einmal beschreiben, wie es mir ergangen ist, vielleicht ist das dem Einen oder Anderen nützlich, denn es scheint bei diesem Thema tatsächlich ein Informationsdefizit zu geben. Denn, obwohl schon viele Menschen aus ihrer Erfahrung darüber gesprochen und geschrieben haben, scheint es doch extrem schwierig für im Ich-Bewusst-Sein verhaftete Menschen zu sein, diesen einfachen und grundlegenden Zustand zu erkennen und zu verstehen. Und da mir die Fähigkeit gegeben ist, Sachverhalte einfach zu beschreiben, tue ich das hiermit…

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