Dualität – Nicht-Dualität

Laut Advaita ist ausschließlich diese Erscheinungs-Welt dual. So etwas wie ein Selbst gäbe es nur im Zusammenhang mit einer Erscheinung – nämlich als den Zeugen dieser Erscheinung. Sobald die Erscheinung sich auflöst, müsste sich auch der Zeuge auflösen. Die eigentliche Natur der Realität sei aber Nicht-Dual, was bedeutet, dass es dort keine Unterschiede und keine Individualität (Persönlichkeit) gibt. Mit Persönlichkeit ist hier selbstverständlich nicht das Ego-Ich gemeint, sondern die innere, individuelle Subjektivität. Laut Advaita gibt es nur das Prinzip der Existenz, das in sich nicht strukturiert ist, also keine definierten Eigenschaften haben kann.

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Eindimensionalität – Update

Die Lehre des Advaita ist eindimensional. Daher braucht man sich auch nicht zu wundern, dass die Menschen, die ihr folgen, ebenfalls nur eine eindimensionale Sicht auf die Wirklichkeit haben. Ein Wesen mit einer eindimensionalen Sicht kann nicht mehr als eine Dimension erkennen, selbst dann nicht, wenn faktisch mehr als eine Dimension existiert.

Und wenn die eindimensionale Sicht nur einem Glauben entspricht, dann wird eine davon abweichende Erkenntnis oder Information einfach ignoriert. Die dualen Ebenen in der Quelle, welche Manifestation überhaupt erst möglich machen, werden dabei komplett ausgeblendet. Genau da haben wir dann auch die Ursache für die Weigerung, in sich selbst nachzusehen und nachzuforschen.

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Das, was vergessen werden kann, kannst Du nicht sein

Gerade habe ich über ein Video einen englischen Text von Maharaj gefunden, der die heutigen Beiträge sehr schön ergänzt. Der Titel lautet: Alles, was Du vergessen kannst, kann nicht das Ewige sein. Er geht darin auf einen Fragenden ein, der wissen will, wie er schrittweise Verwirklichung erlangen kann. Ich übersetze einmal den ersten Teil, weil ich auf einen ganz bestimmten Punkt hinaus will, den viele, die eine bestimmte Grenze überschritten haben, immer wieder unterschätzen, einfach deshalb, weil sie sich nicht mehr richtig erinnern:

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Einfache Selbsterkundung

Bezogen auf den letzten Beitrag, kam heute eine Mail. Der Schreiber erzählte, dass er vom Leben ziemlich gebeutelt wird – aber eigentlich doch nur Frieden und Gutes will. Auch hätte er keine energetische Fühlfähigkeit, weswegen er sich innerlich nicht fühlen kann. Wobei der Wunsch nach innen zu gehen, in seinem Fall wohl nur eine Flucht nach innen wäre. Ich habe ihm geantwortet aber da dies eine Frage ist, die sicherlich mehr als einen Menschen betrifft, gehe ich auch hier einmal darauf ein.
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Die Fixierung lösen

Heute Morgen erzählte mir meine Frau, einige Geschichten über schwere Krankheiten anderer Menschen, von denen sie gehört hat. Ich hörte mir das eine Weile an, dann machte es fühlbar „klick„. Das, was hier geschieht, was scheinbar ein furchtbares Schicksal darstellt – wie zum Beispiel Krebs im Endstadium – ist in Wirklichkeit ein (weiterer) Versuch, die Fixierung auf den Erscheinungs-Körper und die Erscheinungs-Welt zu lösen…

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Evolution durch innere, praktische Arbeit

Das Lesen von Selbsterkenntnis-Texten ist eine nette Freizeitbeschäftigung und es nutzt auch, um sich ein Bild von der Realität zu machen, damit man eine ungefähre Idee bekommt, worum es geht. Aber die eigentliche Arbeit ist praktischer Natur und sie beschäftigt sich damit, die subjektiv-geistig-energetischen Felder des inneren Wesens zu erwecken, auszurichten und die Präsenz durch Hingabe auszubalancieren. Die Arbeit mit dem Bewusstsein erfolgt dabei mit offenen Augen im täglichen Alltagsleben – aber die Arbeit mit dem Sein muss im Sitzen mit geschlossenen Augen erfolgen, was als „Meditation“ bezeichnet wird.

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Die existentiellen Fragen

Reicht es aus, nach innen zu schauen und von dort aus zu beobachten? Wer nach innen schaut und von dort aus nach innen und außen beobachtet, der versetzt sich in den Innenraum. Das ist eine große Seltenheit, denn die meisten Menschen können nur nach außen beobachten, merken aber nicht, dass sie in Wirklichkeit eine innere Instanz sind, sondern verwechseln sich mit dem Körper und reagieren auf Außenreize.

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Umleitung der Lebensenergie – Update

Nachdem in letzten Beitrag noch Unklarheiten waren, wie die Lebensenergie tatsächlich fließt und ob sie über die Hände abfließt oder nicht, machte ich gerade in der Badewanne einige Versuche. Folgendes kam dabei heraus: Die Lebensenergie fließt normalerweise von den Füßen her aufwärts. Der gesamte Strom hüllt den Körper allseits ein und fließt auch innerhalb des Körpers aufwärts.

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Hingabeverstärker

Heute Morgen, bei der Meditation, stellte ich fest, dass das Bewusstsein nicht so weit nach unten kam, um sich effektiv nach unten hinzugeben. Ich spürte eine starke Präsenz und nur wenig Entspannung. Da legten sich, aus einem Impuls heraus, an beiden Händen, Daumen und Zeigefinger zusammen und das Bewusstsein rutschte so weit nach unten, dass es in Kontakt mit dem Schwerefeld kam. Gleichzeitig, ohne dass das beabsichtigt worden wäre, fokussierte sich die innere Aufmerksamkeit auf das Sein im Unterbauch und dieses öffnete sich. Sowohl der vordere, als auch der hintere Kanal waren aktiv und die Energie begann nach unten zu fallen.

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