Realität ist umgekehrt proportional zur Erscheinung

In diesem Audio sagt Wolff einen bedeutsamen Satz, den ich auf andere Weise auch immer wieder benutze (Alles ist um 180 Grad verdreht oder steht auf dem Kopf):

Substanzialität ist umgekehrt proportional zur Ponderabilität (Festigkeit, Wägbarkeit)

Was meint er damit?

  • Umso fester, massiver und undurchdringlicher etwas erscheint, umso weniger geistige Substanz (Bewusstseins-Substanz) enthält es.
    .
  • Umso flüchtiger, durchscheinender, unscheinbarer und leichter etwas erscheint, umso mehr Bewusstseins-Substanz enthält es.
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  • Die Dichte der Realität (Bewusstsein) ist umgekehrt proportional zur Dichte der Erscheinung (Materie).

Das hört sich ziemlich abstrakt an, ist aber sehr praktisch, denn damit erklärt sich in einem Statement, warum das Nichts oder die Leere die absolute Fülle ist. Bewusstsein ist gleichbedeutend mit absoluter Potentialität, also das absolute Vermögen, ALLES in sich erscheinen zu lassen und wahrzunehmen – mit Ausnahme seiner selbst.

Damit weist der sogenannte “leere Raum” des Alls, das vollkommen leere Vakuum, die größte Dichte an geistiger Substanz/Energie auf – und Granit, Uran oder Blei die geringste. Das würde dann auch die Theorie der freien Energie aus dem Vakuum stützen.

Das erklärt auch, warum das befreite Bewusstsein als Nichts oder Leere erscheint oder als Bewusstsein von Nichts.

100% Materie/Erscheinung = 0% Bewusstsein.
100% Bewusstsein = 0% Materie/Erscheinung.