Auf dieser Webseite sind einige kurze Videos aufgeführt, in denen bewiesen wird, dass 50-60% aller Menschen es nicht merken, wenn eine unerwartete Veränderung in einem Film oder während eines Gespräches stattfindet.
Ich rate jedem, alle Videos anzuschauen und einmal darüber nachzudenken, was er dann überhaupt über sich und die Welt wissen kann, wenn er nichts unauffälliges bemerkt, obwohl er vorher darauf hingewiesen wurde, dass in den Videos unerwartete Veränderungen stattfinden.
Normalerweise sind wir aber völlig unvorbereitet und schauen arglos und unkonzentriert auf die Welt, weil wir automatisch darauf vertrauen, dass das, was wir (scheinbar) sehen, auch das ist, was tatsächlich da ist. Mit anderen Worten: Wir leben in einer von unserem Hirn erzeugten Illusion und merken es nicht – oder nur dann, wenn wir ununterbrochen alles hinterfragen. Täten wir das wirklich, könnten wir aber nichts anderes mehr tun – also tun wir es nicht.
Somit ist also schon auf dieser relativ einfachen Ebene bewiesen, dass wir die Welt definitiv nicht so sehen, wie sie wirklich ist – ganz davon abgesehen, dass wir nicht wissen können, aus welchem Stoff sie genau gemacht ist und was das alles überhaupt bedeutet, das sich da vor unseren Augen entfaltet. Wir wissen faktisch gar nichts – und nicht einmal das.
Eines sollte mittlerweile klar geworden sein: Dass die Welt keinesfalls das ist, was uns von anderen erzählt wurde. Es ist schlicht und einfach unsere Aufgabe, herauszufinden, was wahr ist und was nicht – aber das findet sich in keiner Zeitung, keinem Buch und auch nicht im Internet. Das findet man nur in sich selbst – und dazu muss man den Blick nach innen wenden und forschen, forschen, forschen…