Virtuelle Erfahrungs-Ebenen

Ich möchte nochmal auf das eingehen, was ich hier beschrieben habe. Da definitiv keine feste Materie existiert, weil alles auf Bewusstsein als universellen „Behälter“ und „Baustoff“ basiert – wissen wir und können wir nicht wissen, wie groß das Universum tatsächlich ist. Unsere Messgeräte sind so konstruiert, dass sie das bestätigen, was wir sehen und tasten. Daher können wir auch nicht wissen, ob außer unserem, auch noch andere Sonnensysteme existieren – oder ob sie einfach nur eine Vortäuschung falscher Tatsachen sind.

Das ist gar nicht so weit her geholt – schließlich glaubt auch jeder an den Weihnachtsmann – also daran, dass „er“ dieser Körper ist. Wenn schon auf so fundamentaler Ebene eine kaum zu durchschauende Täuschung existiert und auch die Erde kein stofflicher, sondern ein virtueller Planet ist, warum soll dann die Ausdehnung und Beschaffenheit des Universums so sein, wie uns das vorgespielt wird?

Faktisch wissen wir gar nichts, wir wissen weder sicher, wer wir sind, noch was wir sind und schon gar nicht, wo wir sind. Wir wissen nur dass wir sind oder besser: ICH weiß, dass ICH BIN.

Wenn dem so ist, könnte es ganz genauso sein, dass es nur „einen bewohnten Planeten im Universum“ gibt – nämlich „unsere Erde“ und dass darauf Milliarden Existenzebenen vorhanden sein könnten. Jede in einem anderen Frequenz-Spektrum des Bewusstseins, so dass niemand aus Ebene A etwas aus Ebene B wahrnehmen könnte und umgekehrt – außer er würde seine zugrunde liegenden Wahrnehmungs-Frequenzen ändern.

Es könnte sogar sein, dass der gleiche „Seelenkörper“ – also die „individuelle Bewusstseinsblase„, in der jeder existiert – viele verschiedene Existenzebenen gleichzeitig projiziert – jeweils die gleiche Form – aber in unterschiedlicher Umgebung und Zeit – und so, dass keine Projektion etwas von den anderen mitbekommt. Dann wären die „Aliens“ mitten unter uns, in uns und würden „durch uns hindurch laufen“ – ohne das auch nur zu ahnen.

Das ist nicht nur Spekulation – ich weiß, dass es eine feinstoffliche Astralebene gibt, in der total andersartige Wesen („Dämonen„) existieren – und zwar in uns selbst und um uns herum. Rudolf Steiner sprach davon und auch Castaneda – und auch die Ägypter und andere antike Völker wussten davon. Nur wir, in unserem übertechnisierten und ach so aufgeklärten Zeitalter, wir haben keinen blassen Schimmer davon und bezeichnen so etwas als „Aberglaube„.

Und erneut: Ja, Du bezeichnest das als Aberglaube – aber gleichzeitig glaubst Du fest daran, dieser Körper und diese Person zu sein. Wie oft am Tag bist Du Dir dessen bewusst, Bewusstsein zu sein? Wie viele Sekunden am Tag bist Du Dir tatsächlich bewusst, HIER und JETZT bewusst zu sein? Aha – und da sprichst Du von „Aberglauben„, wenn Du den ganzen Tag verschläfst? Du glaubst, wach zu sein und bist doch nur eine vom Bewusstsein geträumte Figur. Mit anderen Worten: Alles, was Du weißt, ist nur geglaubt. Das gilt natürlich auch für „mich„.

Tatsächlich könnte ein ganzes Universum in einem Fliegenschiss Platz haben – und die, vom Bewusstsein erzeugten, scheinkörperlichen Sinne und das scheinkörperliche Gehirn, lassen es nur so aussehen, als ob der Mond 300.000 Kilometer entfernt ist. Da alles Bewusstsein ist, ist er überhaupt nicht „entfernt„, denn Bewusstsein „reist“ ohne jeden Zeitverzug, weil es das ganze Universum durchzieht und enthält. Das bedeutet, dass es nur den Fokus in sich selbst verändern muss, um „zu reisen

Und vielleicht gibt es überhaupt kein virtuelles Universum, keine virtuelle Welt und Umgebung – sondern nur die Bewusstseins-Blasen, die im Bewusstseins-Ozean herum schwimmen. Dann wäre die „Welt“ und das „Universum„, inklusive aller „Wesen“ nur ein fabrizierter Film, der auf die Innenwand dieser Kugeln projiziert wird.

Noch einfacher ausgedrückt: vielleicht ist das alles nur ein multidimensionaler Traum eines EINZIGEN TRÄUMERS. Wie soll eine Traumfigur wissen, was real ist und was nicht? Sie kann absolut nichts über den Träumer wissen, nur, dass es ihn gibt, weil es die Traumfigur gibt. Das ist auch schon alles.

Wenn Du Dich nun völlig verwirrt fühlst, oder denkst, „der hat nicht alle Tassen im Schrank“ – dann ist das genau, das, was ich erreichen wollte. Denn Du glaubst nur, dass Du etwas weißt – faktisch weißt Du gar nichts – genau so wenig, wie „ich„. Und nur dann, wenn Du das weißt, weißt Du wirklich.

[Auch die anderen Videos dort, sind wahre Augenöffner!]

Wie Du siehst, ist es sehr leicht, Menschen zu täuschen, weil sie glauben, dass das, was sie sehen und glauben gesichertes Wissen ist – aber genau das ist eine fundamentale Täuschung!

Natürlich ist mir klar, dass Du das schon in fünf Minuten wieder verdrängt haben wirst – „schließlich musst Du funktionieren“ und hast keine Zeit, Dir mit so einem „Scheiß“ die Birne zu verkleistern. Darum glaubst Du lieber weiter, was Du schon immer glaubst, anstatt das in Frage zu stellen.

Aber jede Reise beginnt mit dem ersten Schritt und jede Erschütterung Deines Glaubens mit dem ersten Schlag gegen denselben. Und selbst der feinste Haar-Riss in einer Windschutz-Scheibe hat das Potential diese jederzeit platzen zu lassen. Es kann, es muss nicht – aber immerhin…

Zu diesem Thema passt auch dieser heute in Heise-Online erschienene Artikel: Leben wir in einer Simulation?