Einheit zwischen innen und außen

Heute Morgen, während der Meditation, kam es wieder dazu, dass ich alle Außeneindrücke als in mir seiend erlebte. Das war schon viele Male der Fall gewesen aber ich kam bisher nicht darauf, was der Auslöser dafür ist. Als das heute wieder auftrat, prüfte ich genau, wo der Fokus der Aufmerksamkeit war und fand heraus, dass er sich etwas unterhalb des Scheitels befand, in der Nähe des intuitiven Ich.

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Nur ein Wesen

Es gibt keine verschiedenen Wesen und keine Vielheit. Es gibt nur ein einziges Wesen, das in sich die Illusion von Vielheit und Leben erzeugt. Dieses Wesen ist geistig, reines, ungeteiltes Bewusstsein. Ein Ozean von Bewusstheit, in dem sich alles abspielt – in dem alles in Form ungeheuer vieler Blasen auftaucht und wieder verschwindet. Und obwohl es ein Ozean ist, hat es keine Ausdehnung, denn es existiert jenseits von Raum und Zeit – es erzeugt Raum und Zeit in sich, als Bestandteil der ablaufenden Illusion.

Ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass das die Wahrheit ist, denn ich habe es so „gesehen„. Diese Wahrheit ist so einfach und klar, dass sie alle andersartigen Erklärungsmodelle in sich einschließt. Es gibt keine Hölle – außer diesem illusionären Universum. Es gibt keinen Himmel und kein Paradies, keinen Gott und keinen Teufel, keine Engel und keine Devas, kein Leben und keinen Tod – außerhalb dieses Einheits-Wesens.

Es gibt nur ein einziges Wesen, in dessen „Bewusstseins-Substanz“ jede individuelle Einheit (Seele) so etwas wie eine Bewusstseins-Zelle darstellt, das in einer energetischen Blase existiert/schläft und ihre verschiedenen „Leben“ träumt. Dieses Bewusstseins-Feld enthält alles, ihm entspringt alles und es durchdringt alles. Dieses lebendige Bewusstseins-Feld ist alles, was existiert.

Die Versuche von „Wissenschaftlern„, die Welt anhand der sogenannten Materie erklären zu wollen, gleichen dem Versuch, einen Menschen, anhand seiner Fäkalien, vollkommen verstehen und analysieren zu wollen. Diesen Leuten kann geholfen werden: sie müssen zuerst in sich fündig werden, dann folgt alles andere von selbst. Wenn man gefunden hat, dann fallen nach und nach alle Bretter vor dem Kopf weg, solange, bis man wirklich klar sehen kann.

Allerdings hat man dann das Problem, dass man das immer nur für sich selbst wissen kann – man kann das weder experimentell, noch sonstwie beweisen. Solchen Versuchen entzieht sich die Wirklichkeit. Und es gibt da auch keinen Ausweg, denn der „Wissenschaftler“ ist so etwas wie ein „Abfallprodukt“ des bewussten Geistes – das niemals in der Lage sein wird, das Ganze zu verstehen – außer er bekommt das Wissen von innen geliefert.

Man kann das sehen, wie wenn ein Raumfahrzeug auf einem Planeten mit 2D-Bewohnern landet. Diese werden nur die auf dem Boden aufliegende Fläche der Landestützen erkennen können und die auf dem Boden aufliegenden Sohlen der Raumfahrer – aber keinesfalls die dritte Dimension, welche diese ebenfalls einnehmen.

Ein laufender Raumfahrer wäre für die Flachländer nichts anderes, als zwei Flecke, die abwechselnd links und rechts sichtbar werden und wieder verschwinden und sich langsam in eine Richtung fort bewegen. Wenn sie jetzt versuchen würden, die Realität hinter diesen Erscheinungen zu analysieren, dann wäre das genauso sinnlos, wie der oben aufgeführte Versuch von Wissenschaftlern, die Realität „von außen“ zu verstehen. Beiden fehlt eine entscheidende Dimension: den Flachländern die dritte und den Wissenschaftlern die innere.

Die Realität kann nur von innen heraus erkannt werden.

Unterwelt

Diese Welt ist so etwas wie die Antithese zum Licht des Bewusstseins – es ist keine helle, sondern eine dunkle Welt – bezogen auf das Licht des Bewusstseins. Warum konnte Neo nicht mehr in die Matrix zurück, nachdem er die rote Pille geschluckt hatte? Weil er „zu Bewusstsein“ gekommen war und die Dunkelheit und Unwissenheit gesehen hatte, in der er vorher existierte. Und niemand, der beginnt, das Licht des Bewusstseins zu sehen, kann zurück in die Unbewusstheit gehen. Wer einmal die Schwelle zur Bewusstheit überschritten hat, befindet sich auf einer Reise ohne Rückfahrschein.

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Nur direkte Anschauung ist wirkliches Wissen.

Heute wurde mir anhand eines Mails klar, dass es unmöglich ist, mit anderen Menschen zu kommunizieren, wenn sie sich im Verstand befinden – also ihren linearen Gedankengängen glauben. Das ist der Modus von Philosophen. Ich erlebe es zunehmend als anstrengend, wenn jemand Aussagen, die hier im Blog getätigt wurden, versucht, mit dem Verstand zu interpretieren und mir dann argumentativ seine Sicht überzustülpen.

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Interferenzen

Als ich gerade mit dem Hund draußen war, kam ich an einem Biber-See vorbei. Der etwas stärkere Wind, der heute weht, erzeugte darauf  lauter kleine Wellen, die sich gegenseitig beeinflussten. So etwas nennt man Interferenz und als ich das sah, stieg in mir sofort die Impression auf, dass Leben ganz genauso funktioniert, wie diese sich gegenseitig beeinflussenden Wellenmuster.

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Menschen sind Handpuppen

Ein Mensch ist die Handpuppe der Seele, die er wirklich ist. Zu diesem Puppen-Spiel gehört dazu, dass 99,99% aller Seelen glauben, die Handpuppe zu sein. Manchmal wacht eine Seele auf und erkennt: „Scheiße, ich bin ja gar nicht die Handpuppe!“ Diese Erkenntnis gilt es zu behalten, ununterbrochen bewusst zu wissen und nie wieder loszulassen.

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Wer ist es, der Selbsterkenntnis betreibt?

Nein, nicht der Mensch! Das Bewusstsein oder die Seele ist es, die Selbsterkenntnis betreibt. Der Mensch kann sich nicht selbst erkennen, weil er ein Ausdruck des Inneren ist – er muss zurück treten und erlauben, dass sich das Innere selbst erkennt. Maharaj sagte dazu folgendes: „Was du hörst, muss wie ein Pfeil in dich eindringen und etwas ganz tief in dir treffen. Es muss eine innere Reaktion geben. Ohne diese Reaktion wird dir das, was du hörst, nicht helfen. Du solltest es wissen, wenn der Pfeil sein Ziel erreicht.

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Technik oder nicht?

Man muss ganz klar sagen, dass es bei der Selbsterkenntnis nicht nur darum geht, sich der Quelle anzunähern, sondern darum, sich selbst weiter zu entwickeln! Der Verstand, wie er normalerweise funktioniert, ist tatsächlich ein Hindernisgrund. Dazu muss man aber sagen, dass es so etwas wie einen „Verstand“ gar nicht gibt. Der herkömmliche „Verstand“ besteht in Wirklichkeit aus dem automatisch-chaotischen Gedankenfluss. Wenn der Gedankenfluss aber nicht mehr automatisch-chaotisch fließt, dann gibt es den herkömmlichen Verstand nicht mehr.

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Was ist die Seele?

Heute bekam ich eine Mail von einem Menschen, der sich schon lange mit Spiritualität beschäftigt. Er meinte, er könne nicht damit übereinstimmen, dass die meisten Menschen keine Seele haben. Anstatt ihm nur direkt zu antworten, will ich dazu einen Beitrag verfassen, denn ich denke, dass dies von allgemeinem Interesse ist.

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Denken aus dem Nicht-Denken heraus

Ich weiß nicht, wie das bei anderen ist – aber bei mir erfolgt das Denken immer aus dem Nicht-Denken heraus. Da ist Stille und dann wird etwas bewusst gedacht, das gerade gedacht werden muss. Dann ist wieder Stille. Da ist nicht wirklich ein bewusster Entschluss zu denken, in der Art: „Jetzt denke ich etwas„. Es ist still und dann ist das Bedürfnis da, zu denken, also erfolgt denken. Ich habe vorhin versucht, mir vorzustellen, wie es war, als es bei mir chaotisch gedacht hat – aber ich habe es vergessen. Ich weiß nur, dass das viele Jahrzehnte so war – aber nicht mehr, wie es genau war.

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