Richtigstellung

Im Buch “Flowers Fall“, ein Kommentar zu Dogen’s Shobogenzo/Genjokoan steht folgendes:

This Time I’ll give you a concrete example. Suppose that just now I walked from my study to my living room. In truth, myself, the study, and the living room are without any actual substance, like the moon in the water. Setting aside for a moment, considering it to be the same “me” that has gone from the study to the living room is the ordinary human consciousness. And yet, that what is called the upside-down delusion of the unenlightened person. Actually, in the space of a single day, myself, the study, the living room, and the whole universe are all repeating a complete change about 6,400,099,980 times. Because of that, the existence we call “me” is one that is not provided with even the time it takes to make a single step, it is an existence that has almost no duration.

Daraus habe ich den Wert von 6,400,099,980 Veränderungen pro Tag. Im Abhidharma heißt es zu diesem Wert:

Im Buddhismus ist ein ksana die kleinstmögliche Zeiteinheit. In dem Kontext, in dem wir heute die Zeit messen, beträgt sie ungefähr eine fünfundsiebzigste Sekunde. (75 Hz) In den Aufzeichnungen über Mysterienuntersuchungen heißt es: Ein Ksana ist ein Moment des Denkens. Ein einziges Fingerschnippen enthält sechzig ksana. Unter allen Phänomenen sind diejenigen, die sich am schnellsten ändern, unsere Gedanken. An einem Tag gibt es 6.400.099.980 ksanas für die fünf Aggregate, die entstehen und erlöschen.

Mit Aggregaten sind gemeint: Körper, Gefühle, Wahrnehmungen, Geistesformationen, Bewusstsein.

Daher ist dieser Wert von 6.400.099.980 die Summe der Änderungen aller 5 Aggregate und nicht eine sequentielle Abfolge von Änderungen des gesamten Kontinuums. Damit habe ich den oberen Text falsch verstanden und man kann mit diesem Wert nicht die Frequenz berechnen. Ein ksana beträgt 1/75 Sekunde, also wäre die Frequenz 75 Hz und nicht 74075 Hz.