Meditation restrukturiert das Gehirn

Aus eigener Erfahrung kann gesagt werden, dass Meditation, in diesem Fall das Hören auf den inneren Ton dahin führt, dass das Gehirn dauerhaft restrukturiert wird. Hier war die eigentliche, transformierende Erfahrung die Verschmelzung mit einer “schwarzen Substanz” in einer “Art Gebärmutter” (evtl. Hara) im Unterbauch. Nach dieser Erfahrung funktionierte das Gehirn anders, als vorher, denn es ist hier völlig unmöglich, den alten Zustand des chaotischen Zwangs-Denkens wieder herzustellen.

Hier ist jedes Denken eine sprichwörtliche Anstrengung. Es fühlt sich an, als ob etwas “geboren” wird: Im Unterbauch (Hara) wird eine Bewegung gefühlt, so als ob der Gedanke im Bauch erzeugt oder zumindest initiiert wird. Aus dieser Bauch-Bewegung heraus entsteht so etwas, wie ein “energetischer Strahl“, der durch die Wirbelsäule in den Kopf steigt und dort eine Art “Blase“, ausbildet in welcher der Inhalt des Gedankens dann erscheint.

Wer energetisch sehr feinfühlig ist, kann das für sich selbst nachvollziehen. Der gesamte Aufwand erzeugt nur einen einzigen Gedanken. Jeder Folge-Gedanke bedeutet die Wiederholung des gesamten Vorganges. Wenn das aufhört, erfolgt der Rückfall in die Stille und Weite.

Wenn man sich den energetischen Aufwand anschaut, den es kostet, auch nur einen Gedanken zu erzeugen, dann kann man sich sehr gut vorstellen, was es kostet, ohne Pause, wie ein Maschinengewehr zu denken: tatatatatat… Dann versteht man, dass Menschen, die so existieren, ihre gesamte Energie für wertlosen Abfall verpulvern.

Es gibt mehrere Möglichkeiten, das zumindest zu dämpfen:
1. Formlose Meditation
2. Das Hören auf den inneren Ton
3. Den eigenen Geist zu betrachten, ohne einzugreifen und anzuhaften
und wenn das gelingt, auf das Betrachten der Aufmerksamkeit zu wechseln.

Wenn der Verstand eine bis mehrere Stunden einfach nur angeschaut wird, ohne einzugreifen, dann wird er plötzlich bei vollster Wachheit still und klar. Es darf keinerlei Schläfrigkeit oder Dumpfheit vorhanden sein, nur “knackig-scharfe Wachheit“. In diesem Zustand kann man hellwach ruhen. Wenn er vergeht, betrachtet man den Geist erneut und wechselt dann erneut auf die Betrachtung der Aufmerksamkeit.