Weiter gehen

Ich habe vorhin eine Google-Suche durchgeführt. Den ersten Treffer habe ich geöffnet und gelesen. Da stand:

Ein Kind lernt viele Dinge von seinen Eltern aber es gibt einen Punkt, an dem es realisieren muss, dass sie ihm nichts mehr beibringen können. Seine Eltern leben in der Vergangenheit und das Kind muss weiter gehen in seine eigene Zukunft. Wenn es das nicht tut, wird es zu einer Kopie der Eltern. Und das ist leider das, was am häufigsten mit den Suchenden passiert, aufgrund ihrer nicht hinterfragten Einhaltung der Traditionen.

Das hat unmittelbar mit mir zu tun, denn ich habe immer noch versucht, bei bestimmten Menschen ein Umdenken zu bewirken, dass sie sich mehr nach innen wenden. Aber das ist einfach nur dumm und naiv, denn man kann andere nicht erreichen – außer sie machen sich erreichbar.

Hinzu kommt, dass Menschen, die das ICH, also die innere Subjektivität des Bewusstseins, als “Ego” und “Ich-Vorstellung” bezeichnen und damit auch ihre eigene individuelle Existenz negieren, sich schlicht und einfach nicht wirklich für ihr eigenes Inneres interessieren, “denn da ist ja niemand“. In solchen Fällen ist jede weitere, freundschaftlich gemeinte, Hilfestellung nur noch Selbst-Verarschung.

Es hat sehr lange Zeit gedauert aber nun scheine ich langsam zu kapieren, was zu tun ist:
Ich muss weiter gehen und darf nicht zurück blicken, denn ich kann niemanden mitnehmen.

Ins Licht gehoben

Heute Morgen fragte ich mich während der Meditation, warum um mich herum immer alles schwarz ist – und ob es nicht möglich ist, ins Licht zu kommen. Nach einer Weile begann sich mein Standort innerhalb des Bewusstseins zu verändern, er wanderte langsam nach oben. Dabei merkte ich, dass es heller wurde, je näher ich dem Schädeldach kam. Schließlich spürte ich eine Sonne über mir, die mir größer vorkam, als mein Bewusstsein. Dort oben befindet sich das intuitive Ich, über das ein bewusster Zugang zum intuitiven Wissen möglich ist. Aber möglicherweise ist das intuitive Ich auch ein Portal zu der Sonne, die ich dort fühlen konnte.

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Muss das Ich wirklich sterben?

Das Ich muss sterben, denn es ist die Ursache aller Übel…

Das ist eine Aussage des Advaita und anderer Richtungen, welche die Existenz eines höheren ICH leugnen. Das, was diese Leute als “Ich” oder “Ego” bezeichnen, ist lediglich ein psychologischer Konstrukt, der gar nicht sterben kann. Es ist eine Schnittstelle zwischen einem psychischen Wesen und anderen psychischen Wesen, ohne das es keinen Austausch und keine Existenz in dieser Scheinwelt geben kann. Alle psychischen Wesen bilden ein soziales Netzwerk und jedes Ego-Ich bildet einen Knoten darin, was es ermöglicht, dass es mit allen anderen Netzwerk-Knoten kommunizieren kann. weiterlesen

Verschmelzen mit dem Absoluten

Ich komme nun wieder zu einem aufbauenden Thema, nachdem es im gestrigen Beitrag über Selbst-Mord ging. Anadi hat erneut sehr wichtige Audios online gestellt. Die Nummer 4 befasst sich mit dem Erkennen und Lokalisierung des Beobachters und ist gut für Anfänger dieser Thematik geeignet. Er geht darin auch ausführlich auf das Problem des unbewussten Denkens ein, so dass das eigentlich jeder verstehen müsste. weiterlesen

Selbst-Mord

Warum bringt sich jemand selbst um? Wenn die Realität dieser Welt in einem sehr großen Ausmaß nicht mit seinen Vorstellungen von ihr übereinstimmt – und das Leiden daran so stark ist, dass der Mensch glaubt, es nicht mehr aushalten zu können.

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Warum über Spiritualität schreiben?

Nur ganz kurz zu der Frage, warum man sich über spirituelle Dinge äußern sollte. Es geht zum Einen hauptsächlich um mich selbst – aber es geht auch darum, für die wenigen, die dazu bereit sind, notwendige Informationen bereit zu halten. Ich wäre rettungslos hängengeblieben, wenn ich nicht auf Anadi gestoßen wäre.

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Licht

Zur Zeit überrennt es mich einfach. Jedes Mal, wenn es einen Trigger gibt, der bewirkt, dass es zu schreiben anfängt, kommen die Informationen oft derart massiv, dass ich bei weitem nicht so schnell schreiben kann, wie ich schreiben müsste. Außerdem kommen mittlerweile Informationen, über die ich vorher noch nie etwas gehört hatte. Ein Beispiel dafür ist in dem gestrigen Beitrag Über Wahrheit enthalten. Darin schrieb ich, dass Wahrheit “gebogen” ist, eine “Krümmung“.

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Über Wahrheit

Ich habe gestern ein Video gesehen, das von der Wahrheit in der Außenwelt handelt – und will schreiben, was mir dazu hochgekommen ist. Der Autor spricht darin unter anderem über einen Sufi-Ausspruch: “In der Außenwelt ist die Wahrheit immer zu finden.” und genauer: “Die Wahrheit ist immer auch in einer scheinbar noch so chaotischen, widersprüchlichen äußeren Wirklichkeit enthalten.

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Ein Schöpfungsmodell

Wenn wir das Leben in der Erscheinungs-Welt betrachten, dann wirkt das, als ob wir feste Körper sind, die in einer festen und dauerhaften Umwelt existieren. Wer aber genauer hinschaut, der entdeckt, dass die scheinbar feste Außen-Welt mit den scheinbar festen Körpern darin, nur als Muster im Bewusstsein erscheint. Spätestens dann gerät das bisherige Weltbild ins wanken.

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Es gibt keine Objektivität

Mir ist gerade klar geworden, dass es keine grundsätzliche, die Erscheinungs-Welt betreffende Objektivität geben kann. Warum? Weil jeder von uns ein subjektives Wesen ist, das jeweils seine eigene Ansicht der universellen Erscheinungs-Welt erlebt. Es gibt so etwas wie einen Master-Film der Erscheinungs-Welt, der für alle Wesen eines Universums gleich ist. Aber jedes Wesen  erlebt seine eigene individuelle Ansicht dieses Filmgeschehens. Wenn man sich zwei verschiedene Wesen vorstellt, die nebeneinander stehen aber in verschiedene Richtungen blicken, dann sieht jeder eindeutig die gleiche Welt – aber aus unterschiedlichen Blickrichtungen und jeder hat das Gefühl, dass seine Blickrichtung die objektiv richtige ist.

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