Stadien der inneren Entwicklung

Hier einmal eine Übersicht der inneren Entwicklung, wie sie von Anadi dargestellt wird. Der Inhalt ist ein Auszug aus dem Artikel: http://anaditeaching.com/the-four-dimensions-of-i-am-within-the-supreme-self/ Wie man unschwer erkennen kann, ist die innere Entwicklung ein sehr komplexer und reichhaltiger Prozess und etwas völlig anderes, als ein einmaliges „Erleuchtungserlebnis“. Ein solches betrachte ich lediglich als Eintrittspunkt in die innere Entwicklung. Ich bringe diesen Auszug nicht, um mich mit fremden Federn zu schmücken, sondern ausschließlich deshalb, weil auf Anadi’s Seiten so viel Material vorhanden ist, dass man leicht die Übersicht verlieren kann. Diese Übersicht ist sehr wichtig als Anhaltspunkt, was in welcher Reihenfolge zu geschehen hat.

weiter lesen

Begriffe

Anadi: GlossarMap of awakeningAudiosBlog

Absorption: Die Erfahrung mit der inneren Ebene vereinigt zu werden. Die Verschmelzung von Selbst und universeller Realität. Die Verschmelzung des individuellen Ich mit der absoluten Existenz und dem universellen Ich; Die unbedingte Ruhe der Seele im Geliebten; Wenn man horizontal absorbiert ist, fühlt man sich hinter dem Kopf verankert, es entsteht ein Gefühl der Festigkeit und Solidität – und es fühlt sich so an, als ob da kein Hinterkopf mehr ist.

Samadhi; Der Punkt, an dem Samadhi stattfindet, ist die Grenze der Präsenz des Pure me, ab der es in Absenz verschwindet. Es tritt ein Gefühl des Fallens und von Vakuum, bzw. Sog auf. Samadhi ist nichts anderes, als die absolute Entspannung des Ich (me). Und in dieser Entspannung vermischt sich das individuelle Ich (me) mit dem universellen I am.

weiter lesen

Selbst-Erkenntnis aus Sicht des Bewusstseins

Was ist Selbst-Erkenntnis, wenn man sie aus Sicht des Bewusstseins oder der Seele betrachtet? Ein sehr langer Heimweg. Jedes individuelle Bewusstsein ist ein Tropfen, der dem Bewusstseins-See des Absoluten entnommen wurde und nun in einer energetischen Kapsel versiegelt in ihm schwimmt. Diese Trennung von seinem Ursprung verursacht Leiden in dem versiegelten Tropfen. Daher besteht das Ziel dieses Bewusstseins oder der Seele darin, wieder an seinen Ursprung zurückzukehren – aber unter Bewahrung seiner eigenen Individualität.

weiter lesen

Jeder lebt in seiner eigenen, subjektiven Welt

Heute Morgen, während der Meditation, machte es Klick. Ich konnte plötzlich sehen, warum es Unstimmigkeiten zwischen Menschen gibt. Das ist so, weil jeder in seiner eigenen, subjektiven Welt lebt. Damit meine ich nicht etwa, dass jeder die Welt auf seine eigene Weise erlebt, sondern, dass jeder buchstäblich in seiner eigenen Welt lebt und auch nur diese erfahren kann. Noch genauer ausgedrückt: Jeder ist seine eigene Welt, die das Bewusstsein umfasst und alle seine Inhalte, die immer subjektiv ausgeprägt sind.

weiter lesen

Der Begriff „Seele“

Ich habe gerade nach der Bedeutung des Begriffes „Seele“ gesucht und fand hier den folgenden Ausschnitt:
„Das deutsche Wort Seele stammt von einer urgermanischen Form *saiwalō oder *saiwlō ab. Diese ist einer Hypothese zufolge von dem ebenfalls urgermanischen *saiwaz (See) abgeleitet; der Zusammenhang soll darin bestehen, dass nach einem altgermanischen Glauben die Seelen der Menschen vor der Geburt und nach dem Tod in bestimmten Seen leben.“

Ich hätte es mir ja denken können, dass der begriff „Seele“ mit „See“ zu tun hat! „See“ ist ein anderes Wort für „Ozean„, das ich immer verwende. Eine Seele ist also ein Bewohner des Bewusstseins-Sees oder Bewusstseins-Ozeans. Wenn ich es auf diese Weise betrachte, dann ist das in vollkommener Übereinstimmung mit meiner eigenen Erfahrung. Daher spricht auch nichts mehr gegen die Verwendung des Begriffes „Seele„.

Hier sieht man auch, wie perfekt die deutsche Sprache den eigentlichen Sinn des zu Sagenden ausdrücken kann: Das Wort selbst ist identisch mit seiner Bedeutung und weist direkt darauf – ohne weitere Worte verwenden zu müssen: Seele = Bewohner des Bewusstseins-Sees.

weiter lesen

Liebevolle Wahrnehmung

Gestern war die Wahrnehmung unpersönlich – und heute ist sie total liebevoll und wird umarmt. Was hat sich geändert? Gestern und schon eine ganze Zeit lang, hatte ich das hintere Zentrum und auch die anderen Zentren, mehr mechanisch verkörpert. Das bewirkt eine Art innerer Distanzierung und Nüchternheit.

weiter lesen

Unpersönliche Wahrnehmung

Die Beiträge in den letzten Tagen, die sich mit der „Form“ der inneren Realität beschäftigten – dass wir alle Bewusstseinsblasen sind, die im Urmeer des Bewusstseins schwimmen – haben offenbar dazu geführt, dass sich jetzt eine unpersönlichere Sicht manifestiert. Dabei ist der Sitz dessen, der die Wahrnehmung erlebt, nicht am Vorderkopf, sondern, schon seit längerem, hinter dem Hinterkopf und verbunden mit dem universellen Bewusstsein.

weiter lesen

Weiter gehen

Ich habe vorhin eine Google-Suche durchgeführt. Den ersten Treffer habe ich geöffnet und gelesen. Da stand:

Ein Kind lernt viele Dinge von seinen Eltern aber es gibt einen Punkt, an dem es realisieren muss, dass sie ihm nichts mehr beibringen können. Seine Eltern leben in der Vergangenheit und das Kind muss weiter gehen in seine eigene Zukunft. Wenn es das nicht tut, wird es zu einer Kopie der Eltern. Und das ist leider das, was am häufigsten mit den Suchenden passiert, aufgrund ihrer nicht hinterfragten Einhaltung der Traditionen.

Das hat unmittelbar mit mir zu tun, denn ich habe immer noch versucht, bei bestimmten Menschen ein Umdenken zu bewirken, dass sie sich mehr nach innen wenden. Aber das ist einfach nur dumm und naiv, denn man kann andere nicht erreichen – außer sie machen sich erreichbar.

Hinzu kommt, dass Menschen, die das ICH, also die innere Subjektivität des Bewusstseins, als „Ego“ und „Ich-Vorstellung“ bezeichnen und damit auch ihre eigene individuelle Existenz negieren, sich schlicht und einfach nicht wirklich für ihr eigenes Inneres interessieren, „denn da ist ja niemand„. In solchen Fällen ist jede weitere, freundschaftlich gemeinte, Hilfestellung nur noch Selbst-Verarschung.

Es hat sehr lange Zeit gedauert aber nun scheine ich langsam zu kapieren, was zu tun ist:
Ich muss weiter gehen und darf nicht zurück blicken, denn ich kann niemanden mitnehmen.

Ins Licht gehoben

Heute Morgen fragte ich mich während der Meditation, warum um mich herum immer alles schwarz ist – und ob es nicht möglich ist, ins Licht zu kommen. Nach einer Weile begann sich mein Standort innerhalb des Bewusstseins zu verändern, er wanderte langsam nach oben. Dabei merkte ich, dass es heller wurde, je näher ich dem Schädeldach kam. Schließlich spürte ich eine Sonne über mir, die mir größer vorkam, als mein Bewusstsein. Dort oben befindet sich das intuitive Ich, über das ein bewusster Zugang zum intuitiven Wissen möglich ist. Aber möglicherweise ist das intuitive Ich auch ein Portal zu der Sonne, die ich dort fühlen konnte.

weiter lesen

Muss das Ich wirklich sterben?

Das Ich muss sterben, denn es ist die Ursache aller Übel…

Das ist eine Aussage des Advaita und anderer Richtungen, welche die Existenz eines höheren ICH leugnen. Das, was diese Leute als „Ich“ oder „Ego“ bezeichnen, ist lediglich ein psychologischer Konstrukt, der gar nicht sterben kann. Es ist eine Schnittstelle zwischen einem psychischen Wesen und anderen psychischen Wesen, ohne das es keinen Austausch und keine Existenz in dieser Scheinwelt geben kann. Alle psychischen Wesen bilden ein soziales Netzwerk und jedes Ego-Ich bildet einen Knoten darin, was es ermöglicht, dass es mit allen anderen Netzwerk-Knoten kommunizieren kann. weiter lesen

Verschmelzen mit dem Absoluten

Ich komme nun wieder zu einem aufbauenden Thema, nachdem es im gestrigen Beitrag über Selbst-Mord ging. Anadi hat erneut sehr wichtige Audios online gestellt. Die Nummer 4 befasst sich mit dem Erkennen und Lokalisierung des Beobachters und ist gut für Anfänger dieser Thematik geeignet. Er geht darin auch ausführlich auf das Problem des unbewussten Denkens ein, so dass das eigentlich jeder verstehen müsste. weiter lesen