Stadien der inneren Entwicklung

Hier einmal eine Übersicht der inneren Entwicklung, wie sie von Anadi dargestellt wird. Der Inhalt ist ein Auszug aus dem Artikel: http://anaditeaching.com/the-four-dimensions-of-i-am-within-the-supreme-self/ Wie man unschwer erkennen kann, ist die innere Entwicklung ein sehr komplexer und reichhaltiger Prozess und etwas völlig anderes, als ein einmaliges „Erleuchtungserlebnis“. Ein solches betrachte ich lediglich als Eintrittspunkt in die innere Entwicklung. Ich bringe diesen Auszug nicht, um mich mit fremden Federn zu schmücken, sondern ausschließlich deshalb, weil auf Anadi’s Seiten so viel Material vorhanden ist, dass man leicht die Übersicht verlieren kann. Diese Übersicht ist sehr wichtig als Anhaltspunkt, was in welcher Reihenfolge zu geschehen hat.

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Begriffe

Anadi: GlossarMap of awakeningAudiosBlog

Absorption: Die Erfahrung mit der inneren Ebene vereinigt zu werden. Die Verschmelzung von Selbst und universeller Realität. Die Verschmelzung des individuellen Ich mit der absoluten Existenz und dem universellen Ich; Die unbedingte Ruhe der Seele im Geliebten; Wenn man horizontal absorbiert ist, fühlt man sich hinter dem Kopf verankert, es entsteht ein Gefühl der Festigkeit und Solidität – und es fühlt sich so an, als ob da kein Hinterkopf mehr ist.

Samadhi; Der Punkt, an dem Samadhi stattfindet, ist die Grenze der Präsenz des Pure me, ab der es in Absenz verschwindet. Es tritt ein Gefühl des Fallens und von Vakuum, bzw. Sog auf. Samadhi ist nichts anderes, als die absolute Entspannung des Ich (me). Und in dieser Entspannung vermischt sich das individuelle Ich (me) mit dem universellen I am.

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Die Fixierung lösen

Heute Morgen erzählte mir meine Frau, einige Geschichten über schwere Krankheiten anderer Menschen, von denen sie gehört hat. Ich hörte mir das eine Weile an, dann machte es fühlbar „klick„. Das, was hier geschieht, was scheinbar ein furchtbares Schicksal darstellt – wie zum Beispiel Krebs im Endstadium – ist in Wirklichkeit ein (weiterer) Versuch, die Fixierung auf den Erscheinungs-Körper und die Erscheinungs-Welt zu lösen…

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Evolution durch innere, praktische Arbeit

Das Lesen von Selbsterkenntnis-Texten ist eine nette Freizeitbeschäftigung und es nutzt auch, um sich ein Bild von der Realität zu machen, damit man eine ungefähre Idee bekommt, worum es geht. Aber die eigentliche Arbeit ist praktischer Natur und sie beschäftigt sich damit, die subjektiv-geistig-energetischen Felder des inneren Wesens zu erwecken, auszurichten und die Präsenz durch Hingabe auszubalancieren. Die Arbeit mit dem Bewusstsein erfolgt dabei mit offenen Augen im täglichen Alltagsleben – aber die Arbeit mit dem Sein muss im Sitzen mit geschlossenen Augen erfolgen, was als „Meditation“ bezeichnet wird.

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Die existentiellen Fragen

Reicht es aus, nach innen zu schauen und von dort aus zu beobachten? Wer nach innen schaut und von dort aus nach innen und außen beobachtet, der versetzt sich in den Innenraum. Das ist eine große Seltenheit, denn die meisten Menschen können nur nach außen beobachten, merken aber nicht, dass sie in Wirklichkeit eine innere Instanz sind, sondern verwechseln sich mit dem Körper und reagieren auf Außenreize.

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Umleitung der Lebensenergie – Update

Nachdem in letzten Beitrag noch Unklarheiten waren, wie die Lebensenergie tatsächlich fließt und ob sie über die Hände abfließt oder nicht, machte ich gerade in der Badewanne einige Versuche. Folgendes kam dabei heraus: Die Lebensenergie fließt normalerweise von den Füßen her aufwärts. Der gesamte Strom hüllt den Körper allseits ein und fließt auch innerhalb des Körpers aufwärts.

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Hingabeverstärker

Heute Morgen, bei der Meditation, stellte ich fest, dass das Bewusstsein nicht so weit nach unten kam, um sich effektiv nach unten hinzugeben. Ich spürte eine starke Präsenz und nur wenig Entspannung. Da legten sich, aus einem Impuls heraus, an beiden Händen, Daumen und Zeigefinger zusammen und das Bewusstsein rutschte so weit nach unten, dass es in Kontakt mit dem Schwerefeld kam. Gleichzeitig, ohne dass das beabsichtigt worden wäre, fokussierte sich die innere Aufmerksamkeit auf das Sein im Unterbauch und dieses öffnete sich. Sowohl der vordere, als auch der hintere Kanal waren aktiv und die Energie begann nach unten zu fallen.

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Frage an alle Non-Dualisten

Schon ein einziger bewusst gedachter Gedankengang muss einem intelligenten Menschen aufzeigen, dass es unmöglich nur ein eindimensionales, flaches Absolutes geben kann. Denn, wer denkt denn diesen Gedankengang? Das Absolute selbst? Natürlich nicht! Jeder bewusste Gedankengang wird von einer vom Absoluten erzeugten, individuellen Struktur gedacht – von DIR, dem bewussten ICH – das nicht das geringste mit dem Ego zu tun hat.

Wie sonst sollte das Absolute das Wissen über sich selbst und seine Strukturen vor DIR, dem inneren Wesen, verbergen können, wenn es doch angeblich nur eine Struktur gibt, die gleichzeitig Nichts und Alles ist? Wieso weißt Du nichts über das Absolute und über das, was in allen anderen Menschen, Tieren und Pflanzen vor sich geht wenn Du doch (angeblich) das Absolute selbst bist? Na?

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Brennpunkte des Absoluten

Das Absolute ist eine massive Ballung vollkommen ungerichteter geistiger Energie – aus der absolut jede vorstellbare und nicht vorstellbare geistig-energetische Form erzeugt werden kann. Somit ist das Abolute die Basis jeglicher geistig-energetischer Existenz – es ist vor der Entstehung von Bewusstsein – daher ist es auch die Basis von Bewusst-Sein.

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Die Ursache des impulsiven Denkens

Die Ursache für impulsives, unkontrolliertes Denken ist die gleiche, wie für unkontrolliertes Scheißen. Siehe dazu den vorletzten Absatz – hier erst einmal die Grundlagen:

Was ist das Ich – und was ist das ICH?

Das Ich ist das Ego, ein Konstrukt aus Gedanken, Vorstellungen und Ideen über sich selbst. Es wird benötigt, um gesellschaftskonform mit der Umgebung zu kommunizieren.

Das ICH ist der geistig-energetische Kern jedes Lebewesens – angesiedelt im Kopfraum – oder vielmehr in einem energetischen Raum, der unter oder neben dem Kopfraum existiert. Manche sagen „Seele“ dazu und es gibt offenbar kaum Menschen, die es bewusst als ICH erfahren.

Gedanken überkommen niemanden – Gedanken werden vom energetischen Kern erzeugt. Woher sollen denn die Gedanken kommen? Vom Absoluten? Vom universellen Bewusstsein? Oder aus dem Darm?

Natürlich gibt es für Gedanken eine Ursache und die Ursache bin ICH, nicht das Ich/Ego! Wenn man sich natürlich nicht fühlen kann, dann muss man zwangsläufig auf solche verrückten Gedanken kommen, dass die Gedanken aus dem Nichts erscheinen, weil man nicht in der Lage ist, sie zu beherrschen und hilflos daneben steht, wie „es“ denkt. Es wäre doch bestimmt interessant, herauszufinden, wer oder was „es“ ist, das immer so impulsiv denkt. Vielleicht könnte man sich bei diesem ominösen „es“ ja einmal beschweren und es bitten, weniger zu denken – am besten nur noch dann, wenn konstruktives Denken benötigt wird.

Wenn ich das irgendwo lese oder höre, wenn jemand sagt: „Bei mir denkt es immerzu im Hirn und ich kann nichts dagegen tun.“ Dann weiß ich zu 90 Prozent, in welchem Zustand sich dieser Mensch befindet.

    1. Er muss jenseits der Schwelle sein, denn ansonsten merkt er kaum, dass er denkt, weil die meisten Menschen immerzu denken, so dass es für sie einfach der Normalzustand ist, auf den sie nicht weiter achten.
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    2. Weiter ist klar, dass dieser Mensch nicht wirklich weiß, wer er ist und/oder er kann sein vorderes Zentrum nicht fühlen und/oder er hat es nicht verkörpert. Denn wenn er das wüsste und das Zentrum verkörpert hätte, dann würde es nicht mehr impulsiv in ihm denken – das ist völlig unmöglich. Das ist kein BlaBla oder irgendwo abgeschaut oder gelogen – das ist meine eigene Erfahrung, die ich in jedem Augenblick mache.

Selbstverständlich ist es möglich, sein Denken zu beherrschen – das ist im Prinzip nichts anderes, als seinen Schließmuskel zu beherrschen. Um Beherrschung über den Schließmuskel zu erlangen, muss man den dazugehörigen Bereich des Körpers andauernd fühlen können. Denn wenn man ihn nicht fühlt, würde man auch den Schließmuskel nicht beherrschen und er würde sich einfach immer dann öffnen, wenn der Druck im Darm ansteigt und den Inhalt austreten lassen. Warum? Weil niemand da ist, der den Schließmuskel zwingen könnte, geschlossen zu bleiben. Würde man sich dann nicht über diese impulsiv auftretende Sauerei aufregen und versuchen, Abhilfe zu schaffen? Oder würde man dann auch behaupten, dass das „normal“ wäre – dass das impulsive und unbeherrschbare Scheißen direkt vom Absoluten oder dem universellen Bewusstsein ausgelöst wird?

Man kann anhand dieses Beispieles sehr einfach den Entwicklungsstand eines Menschen ausdrücken: Ein erwachsener Mensch, der seinen Schließmuskel nicht beherrscht, weil er diesen Bereich seines Körpers nicht fühlen kann, ist entweder krank oder auf dem Stand eines menschlichen Kleinkindes. Analog dazu sind Erwachsene, die ihren Verstand nicht beherrschen, weil sie sich nicht fühlen können, auf dem Stand eines spirituellen Säuglings.

Die Beherrschung des Verstandes ist nur ein relativ unbedeutendes Nebenprodukt der Selbsterkenntnis! Die Beherrschung ist notwendig, damit in Ruhe an der energetischen Struktur der Zentren gearbeitet werden kann. Aber das eigentlich Wichtige ist die Stabilisierung der Zentren und die horizontale und vertikale Hingabe an das Absolute.

Mit anderen Worten: es geht darum, die Zentren energetisch zu stabilisieren und so zu transformieren, dass sie direkt mit dem Absoluten in Kontakt kommen können. Dazu braucht man Ernsthaftigkeit, Willen, Ausdauer und viel Zeit. Aber egal, was man dafür auch immer tun muss – was kann es lohnenderes geben, als mit sich selbst und mit seinem Erzeuger in Kontakt zu kommen? Das ist so, wie wenn man nach Millionen Jahren endlich einen Spiegel findet, in dem man sein wahres Gesicht erblickt.

Die Voraussetzung dafür ist natürlich, dass man erkennt, dass man das Bewusstsein ist und die ICH-Zentren und dass man lernt, sie zu fühlen und andauernd im Fokus zu behalten – so wie ein „normaler“ Mensch andauernd denkt. Das andauernde Fühlen der eigenen ICH-Zentren und die andauernde Hingabe ersetzt damit das andauernde Denken.

Die innere Leere

Nachdem ich in den letzten Tagen mehrmals auf diesen Begriff der „inneren Leere“ gestoßen bin, habe ich versucht, den genauen Ort zu lokalisieren. Sie ist angesiedelt, etwa in der Mitte des Kopfes – ohne vorne das bewusste und hinten das pure Ich des Bewusstseins zu berühren. Ich hatte über ein Jahr lang diese Empfindung aber ich wusste damals nicht wo genau das war, weil ich damals noch nicht so tief fühlen konnte. Diese Fähigkeit hat sich erst Anfang dieses Jahres entwickelt, nachdem ich eine Art „Kundalini-Erfahrung“ durchmachte. Zumindest fühlte sich das damals so an.

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Die innere Aufmerksamkeit vom Sehsinn entkoppeln

Es scheint so zu sein, dass die innere Aufmerksamkeit mehr oder weniger fest mit dem Sehsinn verknüpft ist. Ich spüre immer noch, wenn der Fokus der Aufmerksamkeit auf ein anderes Zentrum gelegt wird, dass die Augen das Bestreben haben, diese „Bewegung“ mitzumachen. Daher habe ich gestern Abend und heute Morgen versucht, die Augen auf ein äußeres Objekt zu fokussieren und gleichzeitig mit wachsender Geschwindigkeit mit der inneren Aufmerksamkeit hin und her zu springen.

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