Es gibt keinen Tod

Aufgrund zweier plötzlichen Sterbefälle in der nahen Verwandtschaft, möchte ich wieder einmal über den Tod schreiben. Die meisten Menschen glauben, dass das, was sie im Spiegel sehen und das, was sie als Gegenüber sehen, das ist, was tatsächlich lebt und stirbt. Wenn man aber dahin kommt, in sich das zu entdecken, was tatsächlich lebendig ist – das subjektive Bewusstsein, dann erkennt man irgendwann auch, dass der Körper zwar im Kontext der pseudo-physischen Erscheinungswelt vorhanden und lebendig ist – dass er aber vollkommen abhängig vorhanden ist.

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Es gibt nur ICH

Das Denken in Hierarchien entsteht ganz natürlich, wenn Kleinkinder erkennen, dass sie von der Mutter und der Umwelt getrennt sind. Vorher war da nur ein einziges, großes Ganzes – und plötzlich zerfällt das Ganze in Teile: „Ich„, „Mutter„, „Vater„, „Bruder„, „Geschwister„, „Umwelt“ oder „Untergebener der Obrigkeit„. So zu denken ist für unreife Menschen und Menschen ohne spirituelle Erfahrung normal.

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Aufgehoben

Die letzten acht Tage waren wir im Südwesten unterwegs: Breisach (Breisgau), Burkheim (Kaiserstuhl), Hüfingen/Donaueschingen, Beuron. Von den Unwettern der letzten Tage blieben wir verschont – nur an einigen Tagen regnete es leicht und immer nur für kurze Zeit.

Während der ganzen Zeit hatte ich viele Träume, obwohl ich schon seit Längerem fast gar keine mehr habe. Vorgestern wachte ich mitten in der Nacht auf und sah innen Licht und spürte ein sehr starkes Gefühl des Aufgehoben-Seins. Ich wusste, dass ich nicht getrennt existiere, dass ich untrennbar mit dem Universum verknüpft bin und dort sehr gut aufgehoben und behütet bin.

Dann spürte ich, dass ich nichts brauche – überhaupt nichts, nicht einmal dieses Leben. Ich freute mich über meine Existenz aber ich brauchte sie nicht und war bereit, sie unmittelbar, im gleichen Moment, aufzugeben. Das Ganze dauerte vielleicht eine Stunde und lief ohne Gedanken ab – und während der ganzen Zeit fühlte ich ein starkes, energetisches Strömen im gesamten Körper.

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Innere Unfreiheit = äußere Unfreiheit

Wer innen unfrei ist – das heißt, wer kein Bewusstsein seines Innenraumes besitzt, sondern nur nach Außen hin – der ist sich selbst gegenüber vollkommen unbewusst – wie ein außengesteuerter Roboter. Wie soll solch ein Mensch Freiheit im Außen wollen? Um das zu wollen, muss er erst einmal den Wert der Freiheit im Innen schätzen. Daher kann jemand, der diesen Wert nicht erkennen kann, weil er innen in tiefster Unfreiheit lebt – auch den Wert äußerer Freiheit nicht schätzen.

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Der energetische Raum

Seit einigen Tagen experimentiere ich mit einer anderen Art des Sehens – ich versuche nicht die Dinge zu fokussieren, sondern schaue unfokussiert auf einen Punkt und scanne mit der dynamischen Aufmerksamkeit den sichtbaren Bildausschnitt. Dabei fiel mir auf, dass um sämtliche lebendigen Strukturen herum oft eine Art „weißer, transparenter Rand“ erscheint. Dieser interagiert mit den ebenfalls im Raum sichtbaren „Energieschwaden„. Zuerst nahm ich an, dass es sich dabei um eine optische Täuschung handelt aber nachdem ich mich informiert hatte, wurde klar, dass es sich bei diesen Phänomenen um energetische Aspekte unserer Welt handeln, die man sehen kann.

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Innere Führung

Es ist immer wieder interessant mitzuerleben, wie das Innere reagiert, wenn sich in mir ein Fehler zusammenbraut oder wenn ich etwas nicht richtig verstehe. Da ertönt keine innere Stimme, die sagt: „Das ist falsch, mach das mal so…“ Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich vor Jahren darauf bestand, dass ich solche Hinweise schwarz auf weiß sehen will und nicht als Stimme in meinem Kopf. Damals war der Verstand noch dominierend und ich war nicht in der Lage zu differenzieren, aus welchem Kanal der Hinweis kam.

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Das einzig Existierende

So, wie ich es jetzt im Moment sehen kann, ist das einzig Existierende die Subjektivität des Sehenden, des Bewusst-Seins, die Subjektivität des Subjektes. Das kann getrennt von Objekten sein oder vereint mit ihnen. Sein ohne ein Subjekt des Seins, das bedeutet Sein, ohne etwas, das bewusst existiert, ist völlig sinnlos. Wozu dann der ganze Aufwand? Wozu diese Welt, wenn niemand sie sieht? Damit meine ich natürlich die Quelle und alle von ihr projizierten Subjekte!

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Die Innere Entwicklung endet nie

Mein inneres Gefühl der Subjektivität des Bewusstseins ist seit längerem sehr gut. Das verführt mich dazu, manchmal einfach nur da zu sein, ohne die Bewusstseinszentren zu verkörpern oder gar bewusst als ICH wahrzunehmen. Das führt wahnehmbar zu Rückentwicklung. Es ist offenbar so, dass das, was man sich innen erarbeitet hat, nicht dauerhaft erhalten werden kann, ohne es andauernd bewusst mit seiner Aufmerksamkeitsenergie zu nähren. Wenn man das bedenkt, wird klar, dass es kein Ende der inneren Entwicklung geben kann. Vielleicht auf höheren Ebenen der Existenz aber nicht hier.

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Der Weltprozess

Das, was heutzutage bei uns in Deutschland geschieht, ist genau das, was auf der ganzen Welt überall geschieht. Denaturierte, verkrustete und überholte Strukturen werden entweder von außen, von innen oder von außen und von innen zerstört. Man kann das sehen, wenn man sich die gestrigen Vorgänge in Hamburg (Linksterror gegen G20-Gipfel 2017) anschaut – aber auch, wenn man sich anschaut, was mit einem todkranken Körper passiert.

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