Dzogchen – Rigpa

Ich habe hier eine Beschreibung des Rigpa aus dem Dzogchen gefunden, sie entspricht exakt dem, was ich seit fünf Jahren praktiziere, ohne zu wissen, dass es sich dabei um Dzogchen/Rigpa handelt. Allerdings benutzte ich den inneren Ton (entspricht Nada-Yoga) zum Eintritt in den Zustand, solange, bis er stabil war. Seit etwa einem Jahr hat sich der Zustand stabilisiert und geht von alleine weiter, ohne dass irgend eine Mühe aufzuwenden ist.

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Der natürliche Zustand

Der natürliche Zustand ist vollkommen spontan, frisch, wachsam, aufmerksam – und leer von Gedanken. Darum ist er auch leer von Konzepten, Angst, Hoffnung, Gier und Emotionen. Er ist für alle gleich und ausnahmslos alle sind darin. Leider weiß das nur praktisch niemand. Ich habe vor einigen Tagen einen Beitrag geschrieben, der davon handelt, wie man diesen Zustand bewusst erfahren kann. Dieser Zustand ist zwar total grundlegend, einfach und simpel aber es gibt kaum jemanden, der sich dessen bewusst ist, dass es diesen Zustand gibt und was er eigentlich ist.

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Die Dynamik des Seins

Heute Nacht konnte ich nicht so gut schlafen. An der linken Seite des linken Fußes war wieder das Energiezentrum aktiv, das immer um Vollmond herum aktiv wird. In der Vergangenheit wurde es aber nur als stechender Schmerz erlebt, der alle Paar Sekunden wie ein „Ping“ erschien. Gestern Nacht war das völlig anders. Zuerst erschien noch der Schmerz, aber nach ein Paar Pings änderte sich das und es begann eine massive Energiewelle sich von dort auszubreiten, die wie eine Welle um den Körper herum lief und auch durch ihn hindurch, bis zum Kopf. Dort kulminierte die Welle am Scheitel und an der Stirn. Eine kleinere Nebenwelle lief dann wieder nach unten, um aus der Ferse des rechten Fußes wieder auszutreten. Das alles wurde gleichzeitig ganz klar gefühlt und gesehen.

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Wie kann man das reine Bewusstsein erfahren?

Hinweis: Dieser Beitrag wird relativ häufig gelesen – aber er ist über ein Jahr alt und nicht mehr aktuell. Man kann ihn aber nach wie vor dazu benutzen, um den zu ermitteln, der liest und sich des Lesens gewahr ist: Das Bewusstsein und das bewusste Ich.

Bewusstsein ist im Grunde etwas total einfaches, etwas, das uns immerzu begleitet und daher so normal ist, dass wir es nicht als das Bewusstsein erkennen. Wir nehmen es für selbstverständlich, dass wir Dinge wahrnehmen können, erkennen aber nicht, was das ist, das da wahrnimmt und was es mit uns zu tun hat. Bewusstsein ist einfach und benötigt daher eine einfache Erklärung und keine hochkomplexen Abhandungen. Das bewog mich, es selbst zu versuchen, nicht, weil ich denke, dass ich es besser oder intelligenter beschreiben kann – sondern aus meiner eigenen Erfahrung heraus und mit meinen eigenen, einfachen Worten.

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Ignoranz ist die Ursache allen Übels

Der Grund, warum die meisten Menschen blind in ihr Unglück rennen und nicht sehen, in welchen Umständen sie sich befinden, liegt darin begründet, dass sie sich dessen nicht bewusst sind. Aber die Grundlage dafür ist nicht etwa dass sie zu dumm wären, bewusst zu sein – nein – sie wollen sich ihrer Lage nicht bewusst werden! Das nennt man Ignoranz!

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Die Natur des Bewusstseins

Das Bewusstsein ist ursprünglich leer. Das sagt einem, der ununterbrochen denkt, erst einmal überhaupt nichts. Das Bewusstsein ist das, in dem die Gedanken aufsteigen und wieder vergehen. Das ist schon deutlicher. Das Bewusstsein wird als „leer“ und „dunkel“ erkannt, wenn du nicht denkst. Das ist sehr deutlich.

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Einfach Sein

Ich habe gerade in der Mittagspause zwanzig Minuten nur auf dem Stuhl gesessen und alles, was da sein wollte, einfach vorbei laufen lassen. Es dauert nicht sehr lange, vielleicht eine oder zwei Minuten – und dann ist alles still. Nur die Energie streicht kribbelnd über den Kopf – von vorne nach hinten und zurück.

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Wie entsteht Neues?

Wie entsteht etwas neues, frisches, grünes, leuchtendes?

Indem das, was vorher war, abstirbt und vernichtet wird. Es muss Platz gemacht werden, denn neu und alt sind zwei – und zwei passen nicht an den Ort, in den Zeitpunkt, in dem nur eines Platz hat: Das Jetzt.

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Selbsterinnerung

Wer schafft es, eine Minute lang ganz bei sich zu sein, ohne von Gedanken oder Gefühlen oder sonstigen inneren Bewegungen abgelenkt zu werden? Das bedeutet nicht, dass da keine Bewegungen, keine Gedanken und Gefühle sein dürfen! Damit ist gemeint, dass man sich ununterbrochen an sich selbst erinnert, ohne einer Bewegung zu folgen und sich dabei zu vergessen. Das ist eine passive Übung – wer kann das?

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