Mental Activity

David Buckland: Mental Activity

Hier wird das so erlebt: Es gibt keinerlei „Monkeymind“ mehr, sprich das impulshafte Hin- und Her-Gehüpfe ist total weg. Es gibt auch kaum noch Selbstverurteilung und keinerlei „Stimmen„, die aufeinander herumhacken – was früher ganz schlimm war.

Es gibt aber die kleinen Hinweise: zB: „Achtung, da kommt ein Auto“ oder einfach nur „pass auf“ oder auch ein nicht-verbales Warngefühl. Und natürlich ist auch zielgerichtetes Denken da, zB wenn etwas auf der Arbeit geplant wird oder wie zB aktuell, das Planen einer Doppelmarkise über dem Wintergarten.

Da die Bausituation komplex ist, muss erst geschaut werden, wie das tatsächlich aussieht, dann muss überlegt werden, wo die Halterungen eingebaut werden könnten, wie sie aussehen müssen, welchen Belastungen sie standhalten müssen und wie sie abgestützt werden können, um zB das Drehmoment der Windlast aufzunehmen, ohne das die Bausubstanz darunter leidet. Natürlich ist das mit Denken verbunden – dazu ist dieses Teil ja da.

Was aber zB nicht mehr da ist, bzw. sehr leicht verhindert werden kann, wenn es auftreten sollte, ist, die Selbstverurteilung, wenn  einmal etwas schief läuft. Stattdessen ist das dann eher so: „Scheiße, das war nicht so gut – wie kann es besser gemacht werden?“ Diese Vorgänge sind durch die Bank konstruktiver geworden, akzeptierender, das Gegebene hinnehmend und darauf aufbauend.

Das ist nicht gemacht, kein „Bemühen, es besser zu machen“ – das hat sich von selbst so eingestellt, nachdem ein gewaltiger Teil der psychischen Alt-Lasten sich vor sechs Jahren in Nichts aufgelöst hat. Das Leben fühlt sich dadurch oft so an, „wie im Himmel„.

Das Leben hat nun eine gewisse Leichtigkeit – was dazu führt, dass beinahe alles, was vorher „furchtbar wichtig“ war nun eher unwichtig ist. Stattdessen wird nun vieles mehr integriert und als Ganzes gesehen. Alleine dadurch wird vieles, was früher als „schlecht“ eingestuft wurde, nun einfach als notwendig im Zusammenspiel mit dem Ganzen gesehen.


Spira: „You are always in Holidays in the now
And: „The resistance is the problem