Innere Unfreiheit erzeugt äußere Unfreiheit

Es gibt faktisch kein Innen und Außen, denn alles ist eingebettet im Bewusstseinsozean bzw. taucht in der Fähigkeit zu Wissen auf. Aber relativ betrachtet, erzeugt die innere Unfreiheit, geboren aus der Vorstellung: “ich bin x“, die äußere Unfreiheit und die daraus resultierende Versklavung.

Diese Betrachtung ist nützlich, um zu begreifen, warum der Grad der äußeren Unfreiheit aktuell so groß ist – er zeigt einfach den Grad der inneren Unfreiheit an. Diese Unfreiheit und das daraus resultierende Leid kann nur durch jeden Einzelnen gemildert werden, durch eine tiefgreifende Selbsterkenntnis, zB resultierend aus der Frage: “Was bin ich?“.

Solange dieser Zusammenhang nicht erkannt wird, versuchen die meisten Menschen, in den äußeren Bedingungen mehr Zufriedenheit zu finden, was zwangsläufig scheitern muss und die Leidens-Spirale immer weiter dreht.

Die Lösung der aktuellen Probleme kann letztlich nur durch innere Erforschung und das Finden der Wahrheit gelöst werden. Allerdings ist das, zumindest in der heutigen Zeit, kein Massenphänomen. Es reicht jedoch aus, wenn die Wahrheit durch eine kleine Anzahl von Menschen ausstrahlt. Diese wirken dann wie Leuchttürme, die ja auch nicht im Abstand von hundert Metern platziert sind, sondern nur an strategischen Stellen, wie zB Untiefen und Hafeneinfahrten.