Geopolitics: the world is splitting into two

Alasdair Macleod:

Während wir durch die Ukraine abgelenkt werden, ist Präsident Putin seinen geopolitischen Zielen ein gutes Stück näher gekommen. Mit Unterstützung von Präsident Xi ist Putin dabei, den asiatischen Kontinent unter seine Kontrolle zu bringen. Diese Mission ist auf dem besten Weg, erfüllt zu werden. Jetzt wartet er auf die Wintermonate, um die EU endlich zu zwingen, die amerikanische Hegemonie abzulehnen. Erst dann wird das westliche Ende des eurasischen Kontinents wirklich frei von amerikanischer Einmischung sein.

In diesem Artikel wird erläutert, wie er seine strategischen Ziele erreichen will. Er untersucht die Geopolitik der asiatischen Landmasse und der mit ihr verbundenen Nationen, die der von den USA geführten westlichen Allianz wirtschaftlich und finanziell den Rücken kehren.

Ich betrachte die Geopolitik aus der Sicht des russischen Präsidenten Putin, denn er ist die einzige nationale Führungspersönlichkeit, die ihre langfristigen Ziele klar vor Augen zu haben scheint. Seine aktive Strategie deckt sich weitgehend mit Halford Mackinders vorausschauender Analyse von vor fast 120 Jahren. Mackinder wird von vielen Experten als der Begründer der Geopolitik angesehen.

Putin ist entschlossen, die amerikanische Bedrohung an seinen westlichen Grenzen zu beseitigen, indem er die EU zu diesem Zweck unter Druck setzt. Aber er baut auch politische Beziehungen auf, die auf der Kontrolle der weltweiten Versorgung mit fossilen Brennstoffen basieren – ein Weg, der ihm durch die amerikanische und europäische Besessenheit vom Klimawandel eröffnet wurde. In Partnerschaft mit China hat die Konsolidierung seiner Macht über die eurasische Landmasse in den letzten Wochen rasche Fortschritte gemacht.

Für die westliche Allianz ist sein Zeitpunkt in finanzieller und wirtschaftlicher Hinsicht besonders ungünstig, denn er fällt mit dem Ende einer 40-jährigen Periode sinkender Zinsen, steigender Verbraucherpreisinflation und einer sich vertiefenden Rezession zusammen, die durch die Schrumpfung der Bankkredite verursacht wird.

Es handelt sich um die Fortsetzung eines Finanzkriegs mit anderen Mitteln, und es sieht so aus, als hätte Putin ein unschlagbares Blatt in der Hand. Er ist auf dem besten Weg, unser zerbrechliches, auf Fiat-Währungen basierendes Finanzsystem an den Rand zu bringen. [Weiterlesen]


Was Alasdair hier ausführt, ist eine Erweiterung meiner Hoffnung, dass die Krise die europäischen Bürger dazu bringen wird, die US-hörigen Politdarsteller und die USA aus Europa hinaus zu werfen und die Dinge in die eigenen Hände zu nehmen.

Alasdair geht davon aus, dass Putin genau dieses Ziel anstrebt, die USA aus Eurpoa zu entfernen – und dass die Politdarsteller durch den Druck der Straße gezwungen werden, sich von den USA abzuwenden.

Wer allerdings die USA und ihre Methoden kennt, der weiß, dass so etwas für den Abweichler potentiell tödlich ist. Saddam wollte Öl gegen Euro  verkaufen: tot. Gaddafi wollte einen Golddinar einführen und Afrika bewässern: tot.

Zumindest für Deutschland sehe ich keine Volksaufstände – und daher auch keine Einsicht der US-hörigen Politdarsteller. Volksaufstände sehe ich nur,  wenn es zu absolut katastrophalen Zuständen kommt, die so schlimm werden, dass viele Millionen Menschen sterben. Dann allerdings ist alles möglich.