Schutz vor einem Währungskollaps

Alasdair Macleod:

Während die Märkte beruhigt zu sein scheinen, verschlechtern sich die finanziellen Bedingungen rapide. Letzte Woche gab Jamie Dimon von JPMorgan Chase die deutlichsten Signale, dass die Bankkredite zu schrumpfen beginnen. Russland hat seinen Rubel konsolidiert, der inzwischen zur mit Abstand stärksten Währung geworden ist. Die Fed gab in der vergangenen Woche bekannt, dass ihre Bilanz ein negatives Eigenkapital aufweist. Und es gibt immer mehr Beweise dafür, dass wir einen aufkeimenden Crack-up-Boom haben.

Russland scheint nun den Rubel vor diesen Entwicklungen im Westen zu schützen, während es zuvor nur die Vorherrschaft des Dollars angegriffen hat. China muss noch eine defensive Währungspolitik formulieren, dürfte den Renminbi aber zumindest für den Außenhandel mit einem Rohstoffkorb stützen. Wenn es von den Mitgliedern der Shanghai Cooperation Organization und den BRICS breiter aufgegriffen wird, könnte die Entwicklung einer neuen rohstoffbasierten Superwährung in Zentralasien die globale Hegemonie des Dollars beenden.

Das sind wichtige Entwicklungen. Und schließlich untersuche ich aufgrund des weit verbreiteten Interesses an diesem Thema die Aussichten für die Werte von Wohnimmobilien im Falle eines Zusammenbruchs der westlichen Fiat-Währungen. [Weiterlesen, deutsch]