Recession, Prices, And The Crack-Up Boom

Von Monetaristen initiiert, verschärft sich die Debatte zwischen Inflations- und Rezessionsaussichten. Wir scheinen uns von der Stagflationsgeschichte zu offenen Ängsten vor den Folgen einer geldpolitischen Straffung und eines Zinsübermaßes zu bewegen.

Wie Statistiker in anderen Gerichtsbarkeiten sagt das britische Office for Budget Responsibility immer noch, dass die Preisinflation vorübergehend ist, obwohl die Aussicht auf eine Rückkehr zum 2-%-Ziel auf 2024 verschoben wurde. Bundeskanzler Sunak akzeptiert diese Zahlen munter, um a zu rechtfertigen ein einmaliger Schlag für die Ölproduzenten, obwohl er mit seiner Finanzexpertise sicher wissen muss, dass die Situation wahrscheinlich ganz anders sein wird als die Prognosen des OBR.

Dieser Artikel verdeutlicht, warum ein völlig anderer Ausgang so gut wie sicher ist. Um zu erklären warum, werden die Argumente von Monetaristen und Neokeynesianern diskutiert und die Fehler in ihrem Verständnis der Ursachen der Inflation aufgedeckt. [Weiterlesen, deutsche Übersetzung]


Vereinfacht dargestellt, ist echtes Geld (Gold + Silber-Münzen) ein aufgrund seiner aufwendigen Schürfung und Herstellung ein dauerhafter Energie- und Wert-Speicher.

Papier- und auch digitale Währungen sind hingegen ein wertloser Ersatz dafür und beliebig vermehrbar – bis im Vergleich zur Warenmenge erheblich zu viel davon existiert. Das wird Inflation genannt, die automatisch zu Preis-Steigerungen führen muss.

Preis-Steigerungen sind keine Inflation, sondern deren Auswirkung.

Inflation ist die Wirkung eines Übermaßes an (kostenfreier) Währungs-Erzeugung, was immer nur den Banken und Groß-Investoren (Gewinn) und Staaten (Entschuldung) zugute kommt.

Die Bürger (die für die Politik bürgen müssen) werden immer belastet und letztlich verarmt. Papiergeld und dessen Inflation führt zur automatischen Umverteilung der Arbeitsleistung und des Vermögens von der Masse auf die Banken und Geldsystembesitzer.

Genau um diese automatische – und seitens der Geldschöpfer leistungslose – Umverteilung der Arbeitsleistung und des Vermögens geht es – was offenbar aber nur die Wenigsten begreifen.

Vereinfacht ausgedrückt: Jemand erfindet ein “Papiergeldsystem“, druckt billige Papiergeldscheine, nennt sie Geld, das angeblich genauso gut ist, wie Gold- und Silber-Münzen (echtes Geld) und anfangs auch darin umtauschbar.

Nach einer Weile wird die Umtauschbarkeit der Papiergeldscheine in echte Gold- und Silbermünzen aus irgendwelchen Gründen verboten. Ab da ist das Papiergeld einfach nur wertloses Papier, weil die Umtauschbarkeit in echten Wert weg gefallen ist. Und nur, weil die Menschen glauben, dass es sich um echtes Geld handelt, akzeptieren sie die wertlosen Papierläppchen weiter als Zahlungsmittel für ihre Arbeitskraft und Waren.

Das ist ein simpler Gaukler-Trick, den jeder, der sich die Mühe macht, einmal tiefer darüber nachzudenken, durchschauen kann.