Krisenvorsorge

Vorschläge zur Krisenvorsorge ganz unten

Wer sich überlegt, was er sinnvolles machen kann, um diese gemachte Krise zu überstehen: Trinkwasser und Lebensmittel bunkern. Trinkwasser aus der Wasserleitung kann zB in einem kühl gestellten 100-Liter-Tank gespeichert werden. Mit schwarzer Folie abdecken gegen Algenbildung und (falls vorhanden) eine Silbermünze oder einen Silberlöffel hinein legen, gegen Bakterien.

Eine kleine PV-Anlage bauen, das geht zB auch auf dem Balkon (Balkonkraftwerk). Den gewonnenen Strom kann man zB in einer 12-Volt-Solar-Batterie speichern, um am Abend und in der Nacht eine oder mehrere 12-Volt-LED-Lampen zu betreiben, falls unsere “Herrschaften” auf die Idee kommen, uns per “Strom-Blackout” fertig machen zu wollen. (Youtube-Kanal mit PV-Infos).

Einen Camping-GaskocherGas-Schlauch und Gas-Regler besorgen und eine 11 kg-Gasflasche – damit kann man mehrere Wochen lang kochen. Mit ein paar mehr 11-kg-Gasflaschen und einem Gas-Ofen kann man zur Not auch mehrere kalte Wochen überbrücken. Nicht ständig heizen (an Sauerstoff denken), sondern immer nur temporär, um wenigstens ein Zimmer etwas warm zu halten.

Mit ein Paar Hundert Euro kann man sich schon recht gut vorbereiten. Im besten Fall braucht man nichts davon – im schlechtesten Fall hängt das Überleben davon ab.

Nur mal zur Illustration, was passiert, wenn der Strom (lange) ausfällt:

  • Kein Trinkwasser
  • Keine Einkaufsmöglichkeiten
  • Keine Medikamente aus der Apotheke
  • Keine Kochmöglichkeit
  • Keine Heizung und Warmwasser
  • Kein Licht
  • Tiefkühltruhe taut auf
  • Kühlschrank funktioniert nicht, im Winter kein Problem
  • Computer, Telefon und Handy funktionieren nicht
  • Keine Toilettenspülung
  • Kein Treibstoff
  • Kein Internet
  • Keine Möglichkeit Arzt oder Polizei zu rufen
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  • Alles, was irgendwie mit Strom funktioniert oder bei Produktion und Verteilung auf Strom angewiesen ist, wie zB die Wasserpumpen im Trinkwasserwerk, wird nicht mehr funktionieren. Da heutzutage fast alles elektrifiziert ist, wird praktisch nichts funktionieren.
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  • Wenn der Stromausfall länger als einen oder zwei Tage dauert, wird es zu Plünderungen und Überfällen kommen – vor allem in eng besiedelten Gebieten.

Krisen-Vorsorge:

  • Nahrung und Wasser (1000-L-IBC) für mindestens einen Monat bunkern!

  • Trockenes Getreide in 120-L-Deckelfässern bunkern. Handbetriebene Getreidemühle (Mehl, Schrot, Brot, Nudeln) und Flockenquetsche (Flocken, Müsli). Gekeimtes Getreide ist extrem gesund (Mineralien und Vitamine)
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  • Verschiedene Körner-Sorten zum Keimen zur Versorgung mit Mineralien und Vitaminen
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  • 5-10kw PV-Anlage installieren, mit Inselwechselrichter und ≥10kwh-48V-LifePo4-Batterien.  Alternativ eine 600-W-Balkonanlage, um wenigstens Licht und elektrische Kleingeräte betreiben zu können.
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  • Genug Heizöl für die nächsten 3-4 Jahre.
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  • >10 Ster Holz zum Heizen
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  • Elektrofreies Heizen: Holz- oder Petroleum-Ofen mit Brennstoff-Vorrat für 1-3 Monate, Anzünder, Stapel Altzeitungen, 50 Einwegfeuerzeuge
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  • Gegen Frieren: Warme Kleidung, Wollsocken, Mützen, Schals, Schlafsäcke, Stahl-Thermoskanne