Von Beruf Kritiker

Es gibt Leute, die sind von Beruf Kritiker. Sie selbst machen natürlich immer alles richtig – und kritisieren andere, die angeblich alles falsch machen. Einige Wochen oder Monate später macht der Kritiker dann genau das Gegenteil und wieder werden andere, die etwas anderes machen, kritisiert, obwohl sie vielleicht genau das machen, was der Kritiker vorher gemacht hat. Und natürlich haben alle Kritisierten ein “böses Ego” – nur er selbst nicht. Offenbar bemerkt das dieser Kritiker aber nicht.

Was ich hier mache, mache ich, weil ich es mache. Was andere machen interessiert mich nicht und kritisiere ich auch nicht – außer es handelt sich um C-Wahn, Klima-Wahn, Falschgeldsystem-Wahn oder sonstigen Polit-Wahn. Aber es würde mir nie einfallen, jemanden zu kritisieren, der ebenfalls die angesprochenen “Wahn-Zustände” anspricht, nur weil er anders ist oder die Dinge anders angeht. So ein Verhalten bezeichne ich, dezent ausgedrückt, als arrogant.

Gleiches gilt für die Selbsterkenntnis-Beiträge. Ich beschreibe das, was ich sehe, wie ich die Realität sehe – und versuche immer genauer zu sehen und weiter in die Tiefe vorzudringen. Für mich ist das wichtig, wichtiger als alles andere. Wer das nicht so sieht oder es als “altmodisch” oder “überholt” ansieht – dem steht es frei, einen großen Bogen um diesen Blog zu machen. Soweit ich weiß, gibt es keinen Zwang, hier zu lesen.

Vielleicht sollte der Kritiker die Dinge, die ihm nicht gefallen, einfach nicht mehr konsumieren – dann muss er sie auch nicht mehr zwanghaft kritisieren:

Ich bin immer der Erste, habe immer recht und mache alles richtig –
alle anderen haben unrecht und machen alles falsch.


Es gibt keinen anderen Sinn des Lebens, als am Leben zu sein, was ständig überall der Fall ist.