Jeder Punkt empfängt und sendet gleichzeitig

Interessante Entdeckung, die gerade im Bett gemacht wurde und hier nur kurz notiert werden soll, um sie nicht zu vergessen:

Wenn ein kurzer, scharfer Vogelruf erklingt und der Aufmerksamkeits-Fokus gleichzeitig auf vier Punkten liegt, zB auf den beiden Zeigefingern, dem Kopf und dem Vogelruf, dann wird erkannt, dass in allen Punkten gleichzeitig mit dem Vogelruf ein vertikaler Impuls  erscheint.

Sofort danach strahlen von jedem fokussierten Punkt aus radiale Horizontal-Wellen im Bewusstseinsfeld aus. Es könnten aber auch Kugel-Wellen sein, das konnte noch nicht so klar erkannt werden.

Wenn man sich aber nur auf den Vogelruf konzentriert, dann sieht es so aus, als ob nur von diesem die radialen Wellen ausstrahlen und dann auf dem Körperfeld auftreffen. Konzentriert man sich nur auf den Kopf, dann sieht es so aus, als ob nur von diesem die radialen Wellen ausstrahlen.

Das Ganze scheint eine Art Netz aus bewussten Punkten zu sein, die alle gleichzeitig die gleichen Informationen erhalten und danach ausstrahlen.


Nachtrag 1: Direkt vor dem Wintergarten, in dem ich oft sitze, befindet sich ein ca. 30 Quadratmeter großer Teich mit einer Springbrunnen-Pumpe zur Sauerstoffanreicherung des Wassers.

Wenn auf das Geräusch der auf dem Wasser auftreffenden Tropfen gehört wird, dann ist gleichzeitig im gesamten Körperfeld aber am meisten im Kopf, das gefühlte Abbild der kreuz und quer sich überlagernden Wellen im Teich zu fühlen – und auch die Lichtreflexe auf dem Wasser. Das ist auch dann der Fall, wenn die Augen geschlossen sind und die Hände zusätzlich über die Augen gelegt werden.

Diese vielen Überlagerungen erzeugen eine Art wattiges Gefühl im Kopf. Das ist nicht der Fall, wenn nur auf einen kurzen Ton, wie den oben angesprochenen kurzen, scharfen Vogelruf, gelauscht wird – der wirkt dann wie das “Ping” aus einem Sonar, mit dem ein U-Boot geortet werden kann.

Mir ist beim Frühstück, als ich meiner Frau davon erzählte, noch eingefallen, dass ich so ein Phänomen hier schon einmal beschrieben hatte: Es handelt sich um Indra’s Netz“. Damals hatte ich nur darüber gelesen und dann kamen einige Impressionen dazu hoch.

Diesmal konnte es absolut klar selbst erfahren werden. Jetzt ist mir auch klar, warum so ein Phänomen, wobei es sich eigentlich um die Erzeugung eines Hologramms handelt, vor 5000 Jahren in Indien beschrieben werden konnte. Sie haben es schlicht und einfach gefühlt – vielleicht haben sie es aber auch direkt so erlebt…

Übrigens ist völlig eindeutig zu fühlen, dass das “geistige Interferenzfeld” erheblich realer ist, als das offenbar daraus erzeugte “physische Interferenzfeld” was gemeinhin “Welt” genannt wird. Warum? Weil “Ich” das bin – es ist sozusagen “realer, als real“. Dieses Feld kann man als “Präsenz-Bewusstsein” oder einfach “Ich Bin” bezeichnen – und es ist deshalb ununterbrochen zu fühlen weil ich das bin. Und ich bin nicht nur das, sondern jeder einzelne Punkt – denn jeder einzelne Wahrnehmungs-Punkt (“Ping“-Punkt) wird ebenfalls als “Ich-Bin” erfahren.

Ich weiß aber auch aus eigener ständiger Erfahrung, dass (“zeitlich” betrachtet) vor diesem Feld noch etwas ist, eine Art dunkler bzw. schwarzer Raum (“schwarzes Licht“), der ständig “nebenher” und eher unterschwellig gefühlt wird. Zeitweilig war “hinter” jedem “Farb-Pixel” der “Welt-Ansicht” ein “schwarzer Pixel” zu fühlen. Das ist momentan nur dann zu fühlen, wenn die Aufmerksamkeit direkt darauf gerichtet wird. Offenbar steht momentan mehr das “Ping” im Vordergrund des Interesses.


Nachtrag 2: Zitat: “Im chinesischen Hua-yen-Buddhismus wird die Erleuchtungsvision des Buddha als ein holografisches Universum beschrieben, in dem die einzelnen Gegenstände und Wesen alle anderen in sich enthalten und auf diese Weise mit allen anderen identisch sind. Eine Metapher, die dies bildlich veranschaulichen soll, ist das kosmische Netz des Gottes Indra.

Naja, ich glaube nicht, dass das alles ist, was Siddhartha Gautama erkannt hat. Das, was hier beschrieben steht, kann praktisch jeder erkennen, wenn er nur sein Bewusstsein und dessen Auflösungsvermögen entsprechend schult. Und natürlich muss man “es” auch wissen wollen…