Das Absolute

Heute Nacht, um ca. 3 Uhr musste ich auf die Toilette. Auf der Schüssel merkte ich dann, dass der untere Raum weit offen war. Dann setzte ich mich auf das Bett und ließ “mich” immer weiter da hinein fallen. Das ging soweit, dass der ganze bewusste (Körper-) Raum in die “Abwesenheit” hinein gezogen wurde.

Als ich mich dann nach oben konzentrierte, spürte ich, dass auch dort der Raum nach oben offen war. Das Gleiche nach hinten und vorne. Bei links und rechts bin ich mir nicht sicher. Im Kreuzungspunkt war relative Schwerelosigkeit, weiter hin zu einem der vier offenen Trichter (oben, unten, vorne, hinten) war eine Anziehung/Sog in diese Richtung.

Schwerelosigkeit = Anwesenheit, hier, jetzt
Anziehung = Abwesenheit, Zeitlosigkeit, Raumlosigkeit, Grenzenlosigkeit

Das war seit Jahren bekannt und immer wieder erlebt worden – aber nicht in dieser Intensität, Tiefe und Gleichzeitigkeit. Diesmal gab es gar keine Grenze mehr, nur noch grenzenlose Ausdehnung.

Im Zen gibt es einen Ausdruck dafür: “wenn der Boden aus dem Eimer fällt” – “When the Bottom falls out of the Bucket