Schwere Verläufe bei Covid-19=Grippe und anderen Krankheiten verhindern

Prof. Ingrid Gerhard: Wir haben auf unserer Webseite ja schon über die zahlreichen positiven Wirkungen von Vitamin D berichtet. Welche Wirkung ist aufgrund ihrer Einsichten die wichtigste?

Prof. Spitz: Nun, außer dem Thema „Vitamin-D und Krebs“, über das ich heute hier gesprochen habe, gibt es ein weiteres außerordentlich wichtiges Thema: Vitamin-D und das Immunsystem. Wir mussten in den vergangenen Jahren lernen, dass das Immunsystem weit komplexer ist, als wir dies bislang angenommen haben, und bei fast allen chronischen Krankheiten involviert ist.

Da nun andererseits Vitamin-D ganz wesentliche Wirkungen innerhalb des Immunsystems auslöst, ist dies einer der Gründe, warum ein Vitamin-D-Mangel bei so vielen Zivilisationserkrankungen zu einer Verschärfung der Situation führt. Aber auch Bagatell-Erkrankungen, wie die regelmäßigen Grippe-Episoden im Winter, sind auf den Vitamin-D-Mangel zurückzuführen.

Die immer wieder geäußerten Zweifel, ob denn Vitamin-D wirklich so „potent“ sein kann, wurden im Fall der Grippeerkrankungen von japanischen Kollegen ausgeräumt. Sie zeigten in einer doppelblinden, Placebo kontrollierten und randomisierten Studie, dass Schulkinder durch die tägliche Gabe von 1200 Einheiten Vitamin-D bereits im ersten Winter wirkungsvoll vor der Influenza A geschützt werden können. Als „Nebeneffekt“ fand sich eine 80-prozentige Reduktion von Asthmaanfällen unter Vitamin-D im Vergleich zur Kontrollgruppe. [Quelle]


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