Infiziert aber nicht immun

Spektrum.de: Infiziert aber nicht immun

In der Corona-Pandemie hoffen viele Menschen auf Immunität – nach überstandener Infektion oder durch eine bald verfügbare Impfung. Beides könnte das Immunsystem gegen den Erreger wappnen und Menschen vor der Krankheit Covid-19 schützen. Nun aber deuten viele Studien darauf hin, dass gerade bei Menschen, die nur wenige oder gar keine Symptome hatten, schon bald nach einer Infektion keine Antikörper im Blut mehr nachweisbar sind.

Zwar ist noch unklar, was das für eine mögliche Immunität bedeutet. Doch die Beobachtungen wecken Zweifel an der Aussagekraft von Antikörpertests und an einem derzeit diskutierten Immunitätspass. Auch für die Entwicklung eines Impfstoffs wäre ein möglichst genaues Verständnis der Immunantwort auf Sars-CoV-2 zentral..

Entsprechend skeptisch sieht Thomas Jacobs vom Hamburger Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) die Einführung eines Immunitätspasses für Menschen, die eine Infektion mit Sars-CoV-2 hinter sich haben. Wissenschaftlich ist ohnehin nicht gesichert, dass die Präsenz von Antikörpern automatisch vor einer erneuten Infektion schützt. »Wir wissen generell noch nicht genau, wie Antikörper schützen«, stellt der Immunologe fest. Studien würden zwar einen solchen Schutz nahelegen, »aber wie hoch beispielsweise der Antikörperspiegel dafür sein muss, bleibt unklar.« [weiterlesen]
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Es ist doch ganz einfach: Gesund ernähren, viel Bewegung in frischer Luft und Sonnenschein und viel Kontakt zu allen möglichen Menschen – gesund und krank – und niemand braucht für irgend etwas eine Impfung, Maske und Abstand. Es ist das intelligente IMMUNSYSTEM DES KÖRPERS, das die Bakterien und Viren bekämpft und nicht ein Schein-“Medikament” namens “Impfung“.