Mein aktuelles Gefühl zu Corona

Da aktuell im Homeoffice (in einem kleinen Dorf <400 Einwohner) gearbeitet und kaum aus dem Haus gegangen wird, keine Infektionsfälle in der Familie und Nachbarschaft vorhanden sind, keine Nachrichten konsumiert werden und nicht über die Situation nachgedacht wird – ist alles ruhig, still und friedlich.

Nachdem heute einige kritische Artikel konsumiert wurden, ist jetzt eine Unklarheit da, darüber, wie die Situation tatsächlich ist – aber es ist immer noch alles still, ruhig und friedlich. Warum? Weil vollkommen klar ist, dass es, außer die Kontaktsperre zu befolgen und allgemein vorsichtig zu sein und die Gesundheit zu bewahren, definitiv keinerlei Möglichkeit gibt, die Situation zu verändern.

Es gibt hier keinerlei Zukunftsangst, keine Todesangst, keine Furcht vor einer sich verschlimmernden Finanzkrise, kein Bedürfnis, die Kontaktsperre zu verlassen, kein Wunsch, dass irgend etwas anders sein sollte, als es ist.

Wenn das Mental von Natur aus ruhig ist und Klarheit über die Natur der Realität vorhanden ist, gibt es einfach keine Angst, sondern nur Ruhe, Frieden und Zufriedenheit. Das hat nichts mit dieser Figur hier zu tun – sondern das ist dann einfach so.

Es gibt aktuell auch keinen inneren Impuls, besonders viel zu schreiben oder Aufklärungsarbeit zu leisten. Die Situation ist kompliziert und es gibt offenbar viele Falschinformationen. Da bleibe ich besser still und genieße die Sonne im Wintergarten.

Bei genügend Vorsicht gibt es keinen Grund zur Angst aber auch keinen zum Übermut. Daher rate ich jedem: Bleib ruhig und besonnen, beachte die staatlich geforderten Corona-Verordnungen – und genieße, was jetzt da ist, zB das schöne, sonnige Frühlingswetter. Und wer mag, kann die erzwungene Zurückgezogenheit nutzen, um einmal genauer in sich hinein zu schauen. “Zwangs-Meditation” oder auch “Zwangs-Präsenz” sozusagen…

Übrigens – einer der wichtigsten Indikatoren einer Corona-Infektion ist ein starkes Nachlassen des Geruchs- und Geschmacks-Vermögens…