Die Quelle ist die Ursache von Allem

Es ist (offenbar) genau anders herum, als es ausschaut. Möglicherweise laufen in der Quelle so etwas wie „informationsverarbeitende Prozesse“ ab, deren Ergebnisse in einer Art „graphischem dreidimensionalen User-Interface“ (Körper, Objekte, Welt, Aktion, Reaktion) dargestellt wird, so dass es aussieht, als ob feste Körper in einer festen Umwelt auf eine bestimmte Art und Weise miteinander interagieren.

In der Quelle gibt es aber die dargestellten Objekte nicht – da sind nur transparente „Bewusstseins-Sphären“. Da es auch „außerhalb“ der Quelle nichts gibt, muss man davon ausgehen, dass sich die Quelle diese Szenen – die vollständig aus ihrer eigenen Substanz bestehen – nur selbst vorspielt.

Man könnte tatsächlich sagen, dass es sich hier um eine gigantische Simulation handelt – die in der Quelle berechnet und dargestellt wird. Wobei die Berechnungsebene von der Darstellungsebene genauso strikt getrennt ist, wie in einem Computerprogramm. Wenn man zum Beispiel ein Office-Dokument öffnet und bearbeitet, merkt man auch nicht, was im Hintergrund alles abläuft – man sieht immer nur die Ergebnisse.

Ein Wissender redet nicht, ein Redender weiß nicht

Laotse: Ein Wissender redet nicht, ein Redender weiß nicht.

Falsche Bedeutung, aus Sicht einer Person:
Einer der etwas über Selbsterkenntnis weiß, behält das für sich.
Einer der über Selbsterkenntnis redet, weiß nichts darüber.

Richtige Bedeutung aus Sicht der Einheit:
Ein Wissender weiß, dass nicht er es ist, der redet.
Einer der glaubt, dass er es ist, der redet, der weiß nichts.

Außerdem: Ein Wissender, der im Gewahr-Sein gründet, denkt nicht, denn das Gewahr-Sein kann nicht denken (=reden).

Was ist eigentlich der Verstand?

Ego und Verstand sind im Prinzip das Gleiche: ein Bündel von Gedanken, die im Bewusstsein erscheinen. Diese Gedanken beschäftigen sich immer mit Unterschieden. „Das gefällt mir, jenes nicht“. „Das sollte so sein und jenes anders“. „Ich will das haben – jenes aber nicht“. Diese können nur deshalb auftauchen, weil sich das Bewusstsein in diesem Moment nicht klar darüber ist, dass die Objekte, die es gerade wahrnimmt, in ihm erscheinen. In diesem Fall identifiziert sich das Bewusstsein nicht mit sich selbst und hält sich nicht an sich selbst fest – deshalb kommt es automatisch zur Identifikation mit dem am stärksten wahrnehmbaren Objekt im Bewusstsein – das ist immer der Ich-Gedanke, der auch immer als erstes Objekt im Bewusstsein auftaucht.

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Bewusstheit und Stille

Wache Bewusstheit, gepaart mit der Stille des Schlafes, entspricht dem natürlichen Zustand, der von Ramana Maharshi „Sahaja Samadhi“ genannt wurde. Nur in diesem Zustand hat man bewussten Zugang zur Wahrheit, kann „dem Leben lauschen“.

In der Trance ist man unbewusst und es können auch Visionen auftauchen, die einen in die Irre leiten können. Außerdem kann es in der Trance zur Ausschüttung von körpereigenen Glückshormonen (Endorphine) kommen, die abhängig machen können. Die Trance kann soweit zur Sucht werden, dass man sich immer wieder in ihr verlieren will, um dem „schlimmen Leben“ zu entgehen. Viele Yogis und Mystiker gehen in diese Falle.

In der stillen Bewusstheit hingegen, wird klar, dass man das Leben uneingeschränkt annehmen muss und tut das dann auch. Am Ende lebt man das Leben voll bewusst aus dieser ungeheuren Stille heraus. Das ist dann der natürliche Zustand, der sich in der Folge auch auf den Traum und den Tiefschlaf ausdehnen kann.

Das wird dann der „vierte Zustand“ genannt – was aber Unsinn ist, denn es ist der einzig echte Zustand. Die anderen drei – normaler Wachzustand, Traum und Tiefschlaf – sind bei Normalmenschen lediglich unbewusste Schlafzustände.

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Entgrenzung

Entdecke die Leere im scheinbar Vollen, die Fülle im scheinbar Leeren.
Entdecke die Grenzenlosigkeit im scheinbar Begrenzten.
„Fliegen“ bedeutet: Entgrenzung in die Leere UND die Welt.

Es geht um die Auflösung ALLER Grenzen, sowohl „innen“, wie „außen“. Eine Idee aus dem Kopf ist eine Begrenzung. Ideen aus dem Leben, sind IMMER eine Entgrenzung, sind Explosionen INS Leben. Ei und Samenzelle verschmelzen und entfalten sich in einer Explosion des Lebens zu einem ungeheuer komplexen Organismus.

Die vier Stadien der Suche

Wer wirklich vollständig erkannt hat, muss einen vollen Kreis geschlagen haben: vom normalen Leben, zur Suche, zur Erkenntnis – und wieder zurück zum normalen Leben. Dabei bleiben alle Erkenntnisse erhalten und werden in einem natürlichen Prozess langsam in das Leben integriert. Solche Menschen fallen kaum auf, wirken völlig normal und verhalten sich auch so. Das Einzige, was letztlich erkannt und behalten werden muss, ist, dass ich nicht identisch mit dem Körper bin, sondern reines Gewahrsein – und dass ich mich selbst sehe, wenn ich auf die Welt schaue. Es gibt nichts von mir getrenntes – alles ist eine untrennbare Einheit. Somit gibt es auch kein Innen und Außen.

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Erleuchtung – was sie ist und was nicht

Erleuchtung ist nichts Besonderes, sondern nur der Moment, in dem der Schleier weg gezogen wird. Danach folgt Ernüchterung, denn Du erkennst, dass Du nichts Besonderes erkannt hast, sondern nur das, was schon immer da war. Da ist kein Mensch, da ist nur unbegrenztes Sein, die Grundlage der Existenz, die alles hervorbringt. Die Welt ist ein von der Quelle geträumter Traum. Alle Menschen, Objekte und Geschehnisse sind nur Bestandteil dieses Traumes.

Aus dem Gesagten ergibt sich: es lohnt sich NICHT eine Erleuchtung anzustreben. Sie anzustreben, bedeutet, dass Du irgendwelchen Wahnvorstellungen und Gurus hinterher läufst, Dein Leben vergeudest und Dich unglücklich machst. Bleib einfach der, der Du bist, so, wie Du bist und erfreue Dich Deines Lebens. Wenn ES Dir geschehen soll, dann wird ES Dich unweigerlich treffen – irgendwann, völlig unerwartet und ohne jegliches Zutun Deinerseits. Lebe einfach…

Der Tanz des Lebens

Die oszillierende Bewegung der Lebenskraft ist in Wirklichkeit ein ekstatischer Tanz. Die Lebenskraft erzeugt dabei die kleinsten Teilchen, aus denen sich in einem mehrstufigem Prozess die jeweils größeren zusammen setzen. Daraus setzt sich die Materie zusammen und daraus die lebendigen Wesen. Da die Energie zyklisch schwingt, ist auch die Materie und die Wesen und deren Erzeugnisse, zB auch die Gesellschaft, Zyklen unterworfen. Programmieren als kreativer Akt der Verschmelzung/Hochzeit von Problem und Lösung.

Die Prinzipien des Lebens

Die Grundlage des Lebens ist ein sich selbst gewahrendes Existenz- oder Seinprinzip. Das Leben ist ein kontinuierlicher, zyklischer Prozess, gespeist aus oszillierender Lebensenergie. Auch Materie entsteht aus dieser ultraschnell oszillierenden Lebensenergie. Das bedeutet, dass die Materie aus Leerraum besteht, umhüllt von einer „Schale“ von sich schnell bewegenden Teilchen. Menschen bestehen aus Materie, daher unterliegen sie den gleichen Gesetzen und zyklischen Veränderungen. Alle Strukturen, die von Menschen hervorgebracht werden, müssen demnach ebenfalls zyklisch sein und sind es auch. Das gilt auch für die gesellschaftlichen Zyklen. Leben ist unperfekt, denn Leben ist Bewegung und Perfektion ist ein Endpunkt in der Entwicklung – der obere Totpunkt eines Zyklus. Der untere Totpunkt ist durch maximale Zerstörung und Chaos gekennzeichnet. An beiden Totpunkten eines Zyklus ändert die Lebensenergie ihre Bewegungsrichtung. Aufbau-Abbau-Aufbau-Abbau…unendlich