Menschen sind Wirtskörper der Matrix

Was ist ein Mensch? Offensichtlich ein biologisches Tier-Wesen, das genetisch und gesellschaftlich geprägt ist, sich durch Paarung vervielfältigt und seinen Nachwuchs sorgfältig pflegt und im Sinne der Gesellschaft erzieht. Das wird in dem unten aufgeführten Video sehr klar. Die meisten Menschen werden sich sicherlich als Individuum sehen, das zum Beispiel ein ganz besonderes Auto fährt – oder das ganz besonders gut geratene Kinder erzogen hat. Aber tatsächlich sind das nur Gedanken im Kopf, über sich selbst – das Selbstbild, als das sich jeder sieht und von dem er will, das auch die anderen ihn so sehen.

Das trifft auf mehr als 99,99% aller Menschen zu und die meisten würden auf Nachfrage sagen, dass selbstverständlich sie selbst es sind, die ihr Leben leben und ihre Gedanken denken – obwohl in ihnen keine bewusste Entität vorhanden ist, die in der Lage wäre, bewusst und intelligent zu denken und zu entscheiden. Tatsächlich wird praktisch jeder Mensch durch eine gesellschaftliche Programmierung gesteuert. Auch ist fast niemand in der Lage, kontrolliert und intelligent zu denken – statt dessen läuft in den meisten Menschen ein unbewusster, impulsiver und chaotischer Gedankenstrom ab – und da sie nicht bewusst sind, können sie ihn auch nicht stoppen.

Die gesellschaftliche Programmierung, der chaotische Gedankenstrom und die Emotionen ist alles, was in solchen Menschen vorhanden ist. Den Gedankenstrom anzuschauen und zu wissen, dass er irrelevant ist, reicht nicht aus. Es müssen feste Ankerpunkte im Bewusstsein selbst vorhanden sein, in denen die Subjektivität des Bewusstseins als „ICH SELBST“ erlebt wird. Erst dann ist es möglich, das chaotische Denken zu stoppen und bewusst und intelligent zu denken. Solange das nicht so ist, ist das Bewusstsein gezwungen, irgendwelche gedanklichen und emotionalen Inhalte zu produzieren, um weiter zu existieren – und ohne feste Ankerpunkte kann dieser Automatismus nicht gestoppt und gesteuert werden.

Es gibt zwei Arten des Denkens: eine automatisch-chaotische und eine bewusst-intelligente und beide sind so grundsätzlich unterschiedlich, dass sie nichts miteinander gemein haben – außer, dass dabei Gedanken im Bewusstsein erscheinen. Beim automatisch-chaotischen Denken wirst Du als kollektivistisches Wesen gedacht und beim bewusst-intelligenten Denken bist Du der bewusste Denker, das subjektive Bewusstsein selbst. Sag mir wie Du denkst und ich sage Dir, wer Du bist…

Die automatisch-chaotische Art des Denkens und die daraus hervorgegangenen gesellschaftlichen Strukturen erzeugen automatisch immer mehr unbewusste Menschen, die in die gleiche Richtung marschieren, wie ihre Vorgänger. Es gibt „primitive“ Naturvölker, die ihre Verstorbenen in Ritualen verbrennen und die Asche in ihr Essen mischen – damit sie immer mit ihnen verbunden bleiben. Das ist aber absolut unnötig, denn sämtliche Ahnen sind immer in den Menschen enthalten – in Form der übermächtigen Denkstruktur.

Solange diese automatischen Denkvorgänge in einem Menschen ablaufen, ist er nicht frei davon. Diese Denkstruktur muss aus dem Bewusstsein verschwinden – mindestens müssen die automatischen Denkvorgänge enden. Wie bereits oben angesprochen, ist es aber so, dass in den meisten Menschen nichts anderes vorhanden ist, als diese Denkstruktur. Daher kann sie auch nicht ausgeschaltet werden – außer durch einen fundamentalen Wandel in der Selbstwahrnehmung – und das kann nicht gemacht werden, das geschieht einem. Es ist völlig unmöglich, dass irgendwelche Einflüsse diese globale Denkstruktur vernichten können – denn sie ist unsterblich, weil sie sich mittels ihrer Wirtskörper in jedes Neugeborene einpflanzt. Das kann auch nicht geändert werden, denn außerhalb der Matrix existieren nur sehr wenige Menschen.

Wer mit dieser Denkstruktur fest verbunden ist und nur durch sie und mit ihr lebt, kann niemals die Wahrheit erkennen. Man kann so jemanden auch nicht von außen erreichen, denn dazu müsste eine bewusste Entität vorhanden sein, was definitiv nicht der Fall ist – da ist lediglich diese Denkstruktur, die sich unendlich fortpflanzt. Jeder „Mensch„, der so existiert, ist nur ein unbewusster Träger und Replikator dieser Denkstruktur. So etwas ist kein individueller Mensch, sondern nur ein unbewusster, biomechanischer Wirtskörper für die global wuchernde Denkstruktur.

Erst dann, wenn aus irgend einem Grund dieser Wirtskörper vom Leben dazu gedrängt wird, in sich selbst nachzuforschen, was denn da wirklich ist und was nur eingebildet – und dann noch die innere Tür aufgeht und das individuelle Bewusstsein geweckt, entdeckt und verkörpert wird – erst dann besteht die Möglichkeit, diesen Menschen zu erreichen. Vorher ist da nichts und niemand. Eine von innen heraus getriggerte Selbsterkenntnis, die letztlich zur Entdeckung und Verkörperung der Subjektivität des Bewusstseins führt, was unter anderem ermöglicht, den unbewussten Gedankenstrom zu beenden, ist die einzige Möglichkeit, vom Sklaven der Denkstruktur in die Freiheit zu gelangen.

Dieser Denkstruktur gewahr zu werden, reicht nicht aus! Denn damit ist man auch weiterhin ein Träger und Replikator der Matrix – wenn auch einer, der das weiß. Man erkennt das unter anderem am automatisch-chaotischen Gedankenfluss und an der Beschäftigung mit Politik und dem sozialen Umfeld, was klar anzeigt, dass etwas geändert werden soll. Wozu sonst beschäftigt man sich damit?

Wer frei ist, den kümmert das alles nicht mehr – so einer wird automatisch „asozial„. Er macht sein eigenes Ding, überlässt die anderen Menschen der Denkstruktur und reduziert die Kontakte mit ihnen auf ein Minimum. Es ist jedoch unmöglich, das von außen in einen Menschen einzupflanzen – das muss von selbst und von innen heraus wachsen.

Freiheit ist keinesfalls von Anfang an da – Freiheit muss man sich erkämpfen. Das ist so, weil jeder Mensch schon im Mutterleib, spätestens aber bei der Geburt mit der Denkstruktur in Kontakt kommt – denn die Mutter spricht mit dem Kind und dadurch wird sie übertragen. Das ist wie ein extrem ansteckender Virus, denn das Kind hat ja keinerlei geistige Abwehrkräfte, sein Gehirn ist leer und nimmt alles auf, was sich ihm anbietet. Und sobald die Denkstruktur sich eingenistet hat, ist solch ein Mensch verloren – außer er gelangt später zur Selbsterkenntnis und erkämpft sich damit seine Freiheit zurück.

Die Menschheit“ ist eine Denkstruktur – eine gedankliche Matrix.
Menschen“ sind Wirtskörper, Träger und Replikatoren der Matrix.
Jeder Mensch glaubt frei zu sein – ist aber ein Sklave der Matrix.
Freiheit vom Zwangsdenken bedeutet Freiheit von der Matrix.
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Es ist völlig unmöglich, der Matrix einen unbewussten Wirtskörper zu entreißen.
Es ist aber möglich, dass ein Wirtskörper bewusst wird und die Matrix verlässt.
Wer die Matrix verlassen will, wird von ihren Wirtskörpern bekämpft.
Wer sich von der Matrix befreit hat, lässt sie und ihre Wirtskörper in Ruhe.
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