Was ist Bewusstsein und wer besitzt dieses Bewusstsein?

Bewusstsein ist die Basis des bewussten Seins. Es ist die Wahrnehmung der eigenen Subjektivität, die ununterbrochen durch die internalisierte Aufmerksamkeit bewusst erkannt und verkörpert wird. Auf dieser Basis operierend, kann die Anwesenheit oder Abwesenheit von Gedanken oder externen Objekten ohne jede Abweichung von der eigenen Subjektivität beobachtet werden. Es ist dann völlig klar erkennbar, dass die Grundlage dieser Beobachtung das eigene, subjektive Sein ist und die Art und Weise, wie es funktioniert.

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Kontinuität – Update 4

Ich habe immer wieder Probleme, mich bei meiner Arbeit als Softwareentwickler, nicht zu verlieren. Ich bleibe zwar bewusst anwesend, sacke nicht in Unbewusstheit oder irgendwelche Tagträume ab und es kommt auch nicht zur Gedankenmühle – aber immer wieder verliere ich die Struktur des Bewusstseins, während intensiver Arbeit. Also fragte ich mich, was ich tun könne, um das zu minimieren und die Bewusstseins-Struktur – also mich – immerzu im Fokus zu behalten…

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Sich selbst treffen

Anadi hat hier in einem Audio wunderbar beschrieben, dass es die größte Herausforderung ist, sich selbst zu treffen, sein wahres Selbst zu treffen und als „Ich selbst“ anzuerkennen. Es ist ein Akt des Wiedererkennens und der inneren Intelligenz. Man muss sich von allen falschen Lehren fern halten und nur auf sich selbst gestellt versuchen, sich selbst zu erkennen. Das, was ich bin, ist eben nicht nur ein flaches „Dasein“, eine Präsenz (Awareness) die nur beobachtet aber sich selbst nicht kennt. Auch das Beherrschen des Verstandes ist nichts Besonderes, sondern nur eine Möglichkeit, ein Potential, sich selbst besser und tiefer kennenzulernen.

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Wille

Was ist der Wille eines Menschen? Solange es sich um einen normalen Menschen aus der Masse handelt, der kein Bewusstsein seiner selbst besitzt, ist sein Wille nichts anderes als der Wille seines Unterbewusstseins. Wenn ein Massenmensch sagt: Jeder muss selbst wissen, was er will – dann bezieht sich das immer auf seinen vom Unterbewusstsein dominierten Verstand – denn genau von dort kommt so ein Satz – weil jeder seiner Sätze  von dort kommt.

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Wer denkt?

Es ist nicht so, dass der Verstand von sich aus denkt. „Der Verstand“ ist nichts anderes als ein virtueller Raum im Bewusstsein, in dem Gedanken entstehen können. Der Verstand kann nicht von sich aus denken, sondern es ist immer „jemand“, der denkt – also ich. Wenn im Verstand Gedanken sind, ohne dass ich das bewusst will, dann denke ich unbewusst oder unterbewusst. Ich kann aber nur dann unbewusst oder unterbewusst denken, wenn das Ich (conscious me) sich seiner selbst nicht bewusst ist. Bei jemandem, der Zugriff auf einen Zustand jenseits des Verstandes hat, sich aber seines bewussten Ichs nicht bewusst ist, äußert sich das so, dass es den Anschein hat, als ob da nur reine Gewahrsamkeit (awareness) ist – aber niemand darin ist.

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Aberglauben

Warum fallen die meisten Menschen so leicht auf das Vorgaukeln falscher Tatsachen herein?

Es gibt aktuell zwei Beispiele, an denen man sehr gut erkennen kann, wie eine vorgefasste Meinung, im Zusammenspiel mit geschickt lancierten „Nachrichten“ oder „Hinweisen“ bei den betreffenden Personen dazu führen, dass diese jahrelang oder gar jahrzehntelang im immer gleichen Trott auf diese Fälschungen herein fallen.

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Horizontales Gravitationsfeld

Heute Morgen kam es erneut zu einem heftigen „Einsaugen“ – Diesmal aber horizontal nach hinten. Das bestätigt meine vorherige Beobachtung, dass es auch ein horizontales Gravitationsfeld gibt – allerdings ist es nicht weniger mächtig, als das vertikale. Eine weitere Beobachtung, die ich bei diesem Vorgang machen konnte ist, dass das bewusste Ich zwischen den Augen und hinter der Stirn – eine Art „Ruhepunkt“ darstellt, im Schnittpunkt der beiden Gravitationsfelder. Dort wirken die Gravitationsfelder nur sehr schwach.

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Die Buddha-Natur

„[…] Dieser reine Geist, die Quelle von allem, scheint für immer und auf alle mit dem Glanz seiner eigenen Vollendung. Aber die Menschen in der Welt werden dessen nicht gewahr, da sie nur das für Geist halten, was sieht, hört fühlt und weiß. Durch eigenes Sehen, Hören, Fühlen und Wissen geblendet, erkennen sie nicht die geistige Herrlichkeit der Quellsubstanz. Doch würden sie endlich alles begriffliche Denken in einem Augenblick abwerfen, dann würde sich diese Quellsubstanz manifestieren, wie die Sonne, die in der Leere aufsteigt und das ganze Weltall ohne Hindernis oder Schranken erleuchtet. Wenn ihr Schüler des Weges durch. Sehen, Hören, Fühlen und Erkennen Fortschritte zu erreichen sucht, dann werdet ihr, wenn euch die Wahrnehmungen genommen werden, vom Weg zum Geist abgeschnitten, und ihr werdet nirgends Eintritt finden.

Ihr müsst nur gewahr werden, dass der Wahre-Geist, auch wenn er sich in diesen Wahrnehmungen ausdrückt, weder Teil von ihnen noch von ihnen getrennt ist. Ihr dürft aus diesen Wahrnehmungen keine Schlüsse ziehen noch begriffliche Gedanken entstehen lassen. Aber ebenso wenig solltet ihr den Einen Geist außerhalb dieser Wahrnehmungen suchen oder sie auf eurer Suche nach dem Dharma aufgeben.Behaltet sie nicht, gebt sie auch nicht auf, wohnt nicht in ihnen und haftet nicht an ihnen. Über, unter und um euch ist alles augenblicklich aus dem Geist geschaffenes Sein; nichts ist außerhalb des Buddha-Geistes.“ […] Quelle

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