Woher weiß man, was zu geschehen hat?

Die Situation in diesem Land ist wie sie ist. Dass sie aus der relativen und vergleichenden Sicht heraus „nicht in Ordnung ist“, sieht jeder. Aus der absoluten Sicht gesehen gibt es nichts falsches – das sollte jedem klar sein, der diese Sicht einnehmen kann. Wenn es nichts falsches gibt, dann muss man auch nichts tun, um dieses Falsche zu beseitigen. Das gilt natürlich nicht für einen aktuellen Fall, wenn zum Beispiel jemand ins Eis einbricht und ich stehe daneben und sehe das. Das ist jetzt, das ist akut, da wird geholfen.

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Etwas ist abgefallen

Gerade lag ich auf der Eckbank im Esszimmer und habe etwas geschlafen. Als ich aufwachte, war alles wunderbar ruhig. Plötzlich war da das Gefühl, dass „etwas Großes“ von mir abgefallen ist. Es war seit vielen Jahren eine ziemliche Unzufriedenheit da gewesen, in Bezug auf die Situation in diesem Land – und die scheint irgendwie abhanden gekommen zu sein. Zumindest momentan ist sie nicht aufzufinden.

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Ich = Leiden

Der Aufbau eines Ich-Prozesses bedeutet zwingend zu leiden. Gestern Morgen erlebte ich das hautnah. Es war nach dem Aufwachen sehr still gewesen, wie immer – aber plötzlich kamen Gedanken auf, die sich mit der Lage in Deutschland beschäftigten und ob es nicht doch nötig wäre, sich zu äußern. Diese Gedankentätigkeit tat regelrecht weh, im starken Kontrast zu der Stille, direkt nach dem Aufwachen.

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Keine Spannung mehr aufbauen

Heute Morgen ist mir etwas wichtiges klar geworden – nämlich, was der Grund dafür ist, dass eine Äußerung „befreiend“ wirkt. Dazu muss ich etwas ausholen. Der Mensch scheint ein festes Wesen zu sein, aus Fleisch und Blut und mit einem Kopf oben drauf, in dem scheinbar das Bewusstsein und der Verstand sitzt. Das ist aber lediglich eine unbewiesene Annahme, da jedes Wesen lediglich über die Informationen seiner Sinnesorgane verfügt, die ihm sagen, wie sein Körper und die Umgebung angeblich beschaffen ist! Wie die Realität tatsächlich ist, kann daher niemand sagen.

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Anstrengungslos still sein

Sobald einer in sich die Stille entdeckt hat und diese sich nach langem Ringen stabilisiert hat, darf man sich nicht mehr anstrengen! Dann muss man vollkommen still bleiben, um die subtile innere Arbeit, nicht zu stören, die sich in diversen Energiefeldern von selbst vollzieht. Ich spüre das ganz deutlich – wenn die Stille stark ist und nicht irgendwo gehaftet wird, wie feine, sanfte Finger über den Kopf streichen und auch innen immer wieder ein feines Erschauern oder Kribbeln erscheint, verschwindet, um an anderer Stelle weiter zu machen.

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