Die Prinzipien des Lebens

Die Grundlage des Lebens ist ein sich selbst gewahrendes Existenz- oder Seinprinzip. Das Leben ist ein kontinuierlicher, zyklischer Prozess, gespeist aus oszillierender Lebensenergie. Auch Materie entsteht aus dieser ultraschnell oszillierenden Lebensenergie. Das bedeutet, dass die Materie aus Leerraum besteht, umhüllt von einer „Schale“ von sich schnell bewegenden Teilchen. Menschen bestehen aus Materie, daher unterliegen sie den gleichen Gesetzen und zyklischen Veränderungen. Alle Strukturen, die von Menschen hervorgebracht werden, müssen demnach ebenfalls zyklisch sein und sind es auch. Das gilt auch für die gesellschaftlichen Zyklen. Leben ist unperfekt, denn Leben ist Bewegung und Perfektion ist ein Endpunkt in der Entwicklung – der obere Totpunkt eines Zyklus. Der untere Totpunkt ist durch maximale Zerstörung und Chaos gekennzeichnet. An beiden Totpunkten eines Zyklus ändert die Lebensenergie ihre Bewegungsrichtung. Aufbau-Abbau-Aufbau-Abbau…unendlich

Die Welt ist enthalten

Viele gehen davon aus, dass sie der Mittelpunkt der Welt sind, weil es für sie so aussieht, als ob sie im Mittelpunkt des Kopfes eines Körpers sitzen und die Welt wäre um sie herum. Das ist ein selbstzentriertes Weltbild, das aber so nicht ganz stimmt.

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Die Hoffnung stirbt zuletzt

Die Hoffnung stirbt zuletzt – ist ein bekanntes Sprichwort. Aber sie ist ein verdammtes Miststück, diese Hoffnung! Sie bringt einen dazu, unterschwellig immer wieder anzunehmen, dass die Dinge doch noch gut werden – obwohl sie völlig aussichtslos und verfahren sind. Die Hoffnung bringt einen unterschwellig dazu, immer wieder aufzustehen und immer noch etwas zu sagen – obwohl es sinnlos ist. Man fällt solange auf die Hoffnung herein, bis man endlich erkennt, dass man sich die ganze Zeit selbst ans Bein gepisst hat.

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Verstandesmensch / Esoteriker oder Seiender

Ein Verstandesmensch ist jemand, der alles und jedes mit dem Verstand machen will. Er meint, alles machen und steuern zu müssen – weil ansonsten nichts geschieht und es nicht in Ordnung wäre, wenn er es nicht aus dem Verstand heraus, sauber durchdacht und geplant, tun würde. Alle Bankster, Politiker, Sozialisten, Kommunisten, Sozialarbeiter und Pfarrer (Geistliche) etc. sind Verstandesmenschen – und leider auch ein Großteil der Bevölkerung. Verstandesmenschen sind die eigentliche Ursache des Sozialismus.

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Ruhe und Frieden

Wo gibt es Frieden auf der Welt? „Außen“? Nein. Frieden kann es immer nur „Innen“ geben. Frieden ist ein anderes Wort für Schweigen – Schweigen der Gedanken, schweigen der inneren Töne, ruhen der inneren Bewegung. Offenbar kennt das kaum jemand. Das ist schade, denn dieser Frieden ist so wohltuend, so still, so selig. In der Stille ist nichts außer reiner Existenz und dann wird offenbar: ich bin die Stille, ich bin der Frieden – ich bin nicht der „Dieter“ oder irgend ein anderer Gedanke. In der Stille wird das völlig offenbar, denn da ist nichts, das denkt „ich“ tue jetzt das oder „ich“ muss dies noch erledigen. Da ist einfach gar nichts – außer dem Gefühl der Existenz.

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Der Mut, alleine zu stehen

Die Lebensenergie muss sich immer ausdrücken, solange der Körper lebt. Wenn sie sich reibungslos ausdrücken kann, dann wirkt sie konstruktiv aufbauend, gemäß den Strukturen, durch die sie fließt. Wenn Reibung da ist, dann wirkt sich die Energie negativ auf den Körper und/oder die Umgebung aus.

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Vollkommen unvollkommen.

Es ist unglaublich, was zur Zeit in mir vorgeht. Nachdem ich gestern den Beitrag über die Gita geschrieben hatte, schaute ich in mich hinein und da war keine Angst mehr vor einem kommenden Kampf. Es war statt dessen so etwas, wie eine freudige Erwartung, ein energiereiches Prickeln zu spüren. Das hat alles mit dem Video am Sonntag zu tun. Irgendetwas ist da abgefallen, was mich vorher noch blockiert hatte.

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Offene Weite – entschlüsselt.

Heute Nacht entschlüsselte sich mir der Begriff „offene Weite“, als ich die halbe Nacht im Bett lag, ohne zu schlafen. Es war wie so oft – der Körper lag da, tief entspannt – und „ich“ war da und sah zu. Die kaum spürbare Wahrnehmung des Körpers verschmolz beinahe mit dem schwarzen und leeren Hintergrund.

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